[030] Newsletter vom 02. Januar

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[030]-Tipps vom 02.01.2015
Hallo John,
das ist der neue [030]-Newsletter mit aktuellen Kino-Neuheiten, Konzerten und tollen Partytipps für ein aufregendes und unterhaltsames Wochenende im Berliner Nachtleben. 
Viel Spass 
Euer [030] Team


1. Kino


Patong Girl


Weihnachten in Thailand – Start am 25.12.

Weihnachten mal anders feiern, das wünschen sich die Schröders aus Lüneburg. Also jettet die vierköpfige Familie nach Patong in Thailand – um dort in einem Hotel mit bayerisch-blauem Dekor abzusteigen. Der 18 Jahre alte Felix (Max Mauff) zeigt sich mürrisch.
Erst als er in einer Bar die Thailänderin Fai kennenlernt und sich eine
zarte Romanze entspinnt, findet er Gefallen an der Reise. Seine Mutter
aber hegt schnell den Verdacht, dass sich Fai vor allem ein besseres
Leben in Deutschland erhofft.
Regisseurin Susanna Salonen, bisher vor
allem als Dokumentarfilmerin bekannt, entlarvt in »Patong Girl«
geschickt Ressentiments – auch beim Zuschauer. Scheint zu Beginn alles
auf eine klischeebeladene Standardschnulze hinauszulaufen, verschieben
sich die Verhältnisse im Filmverlauf entgegen aller Erwartungshaltungen.
Max Mauff darf dabei einmal mehr beweisen, dass er eines der
interessantesten jungen Gesichter des deutschen Films ist.
Deutschland 2014, 95 Min., R: Susanna Salonen, D: Max Mauff, Aisawanya Amp, Victoria Trauttmansdorff

Die Sprache des Herzens – Das Leben der Marie Heurtin


Drama – Start am 01.01.

Die kleine Marie ist blind und gehörlos. Ein wildes Kind, das die Natur gerne spürt und riecht. Ihre Eltern, mit der Erziehung überfordert, bringen sie in eine Klosterschule für gehörlose Mädchen.
Dort trauen sich die Schwestern Ende des 19. Jahrhunderts ein solches
Kind nicht zu. Doch die junge, lungenkranke Nonne Marguerite sieht in
dem verstörten Kind die Aufgabe ihres Lebens.
Auf die Frage, wie man
in einem audiovisuellen Medium Blind- und Gehörlosigkeit darstellt,
findet auch Regisseur Jean-Pierre Améris keine befriedigende Antwort.
Maries Geschichte erzählt er aus der Sicht ihrer Lehrerin. Zugunsten
einer rührseligen Erzählung bleiben einige Fragen offen. Warum finden
ihre Eltern so gar keine Kommunikationsmethode mit Marie? Und war es in
einer Klosterschule im 19. Jahrhundert wirklich so nett? Übrig bleibt
trotzdem ein berührendes Plädoyer für die Kraft der Kommunikation und
des Lernens. Die junge gehörlose Laiendarstellerin Ariana Rivoire
verleiht Marie ein würdevolles Gesicht.
Frankreich 2014, 98 Min., R: Jean-Pierre Améris, D: Ariana Rivoire, Isabelle Carré


2. Konzert


The Riots


Fr 02.01. um 21 Uhr im Cassiopeia

Die präzise, scharfe Wut einer frustrierten Jugend klingt in der Musik der Riots. Das Trio aus Moskau fängt die Exzellenz eines 17jährigen Paul Weller ein, packt ein wenig von der Rotzigkeit hinzu, die die Libertines legendär gemacht hat und
bringt Mod-Sounds, Northern Soul und Pop mit einer quasi-missionarischen
Ernsthaftigkeit zusammen, die nur entstehen kann, wenn man frustriert
ist von der eigenen Umgebung und einen Sehnsuchtsort hat, den es zu
erreichen gilt. Eintritt 10 Euro.
21 Uhr, Cassiopeia, Revaler Straße 99, Friedrichshain

Nina Hagen live in Concert


Mo 05.01. um 19.30 Uhr im BE

Nun ja, seit längerer Zeit hat die alte Spass-Punk-Nudel Nina Hagen zum Dramatikergott Bertolt Brecht zurückgefunden. Seine durchaus wüsten und vitalen Lieder legt sie sich mundgerecht vor. Ein bisschen Teenie-Feeling kommt bei der Interpretin selbst auf,
hat sie doch als junges Mädchen im 2. Rang für damals 55 Pfennig
Brecht-Liederabende als Konsumentin genossen. Wer Nina hören will, legt
heute etwas mehr hin. Eintritt 25, erm. 9 Euro.
19.30 Uhr, Berliner Ensemble, Bertolt-Brecht-Platz 1, Mitte


3. Partytipps für Freitag


Watergate Night mit DJ Koze


Party – Fr 02.01. ab 24 Uhr im Watergate

Merkwürdigkeiten gehören zu Stefan Kozallas Musiker-Dasein. Sei es als Deutsch-HipHopper mit Fischmob oder als Adolf Noise, dessen Nachname Programm ist. Auch als DJ Koze hat Kozalla Merkwürdiges zu Tage befördert.
Selten hat ein Plattendreher seinen Stil so konsequent durchgezogen, um
am Ende alles zu gewinnen. Den Titel als Sound Wizard mit visionärem
Weitblick ist ihm jedes Jahr sicher. Auch sein Label Pampa fördert Musik
zu Tage, die in ihrer Eigenart wie gegen den Strich gebürstet
erscheint. Allerdings nicht als Selbstzweck. Koze ist ein Getriebener
ist. Einer der Musik atmet oder wie er es sagt: »Ich kann nichts anderes
als Musik und das heißt dann eben 24 Stunden auf Strom zu sein. Ich
habe Entzugserscheinungen, wenn ich mal einen Tag keine Musik höre.« Uns
geht es mit seiner Musik nicht anders. Mehr davon.
Ab 24 Uhr im Watergate
Adresse: Falckensteinstraße 49, 10997 Berlin


4. Partytipps für Samstag


10/10 Days Off


Party—Sa 03.01. ab 23 Uhr im House of Weekend

Da sage mal einer Radio mache keine Stars mehr. Während sich der Gottschalk und der Jauch über diesen Weg ins deutsche Fernsehen gelabert haben, ist Felix Kröcher auf der DJ-Kanzel gelandet. Der Frankfurter ist über seine Radio-Sendung »Hardliner« auf dem Sender Sunshine Live berühmt berüchtigt geworden.
Zugegeben, man muss den recht plakativen Sound des 31-Jährigen mögen.
Davon gibt es einige, denn neben den größten elektronischen Festivals
hat Glückskind Kröcher es geschafft, als bester deutscher DJ vor dem
Väth und dem Dyk zu landen. Der Raveline-Leserpoll 2011/12 machte es
möglich. Sein letztes Album wurde von einem Majors vertrieben. Die
Behauptung: »Der Junge hat es geschafft!«, ist nicht von der Hand zu
weisen.
Ab 23 Uhr im House of Weekend
Adresse: Alexanderstraße 7, 10178 Berlin

Süss und Sauer: There’s No Limit


Party – Sa 03.01. ab 24 Uhr im ://about blank

Die Süss und Sauer Crew gehört zu den langjährigsten Veranstaltern im Kiez. Schön mit ihnen auch das neue Jahr zu beginnen. Neben einigen alten Bekannten wie Nils Ohrmann, Dan Close, Anarki, Hubertus Schacht, Agaric, Pan/Tone und Iron Curtis steht mit Paramida die Wilde Renate- und Paradisco-Zaubermaus an den Decks des Nachbar-Clubs.
Ihr zur Seite hat man DMX Crew aka Edward Upton gestellt. Den Briten
kann man getrost zum alten Eisen zählen. Er ist bereits seit 1996 dabei.
Eine Zeit als einige seiner heute anwesenden Kollegen noch von Mama zur
Schule gebracht wurden. Angelegt ist der Abend übrigens bis Sonntag 24
Uhr. Mal sehen, wer als erster schlapp macht. Alt oder jung.
Ab 24 Uhr im ://about blank
Markgrafendamm 24c
Friedrichshain
10245 Berlin
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