[030] Newsletter vom 12. September

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[030]-Tipps vom 12.09.2014
Hallo John,
das ist der neue [030]-Newsletter mit aktuellen Kino-Neuheiten, Musik - und tollen Partytipps für ein aufregendes und unterhaltsames Wochenende im Berliner Nachtleben. 
Viel Spass 
Euer [030] Team


1. Kino


Sex Tape


Komödie – Start am 11.09.

Jay (Jason Segel, Foto, re.) und Annie (Cameron Diaz, li.) haben Sex überall und jederzeit. Zehn Ehejahre und zwei gezeugte Kinder später sieht das anders aus: Die Beziehung ist abgekühlt. Da kommt Sex-Bloggerin Annie ein Einfall: Warum nicht einen eigenen Pornofilm drehen?
Nach einer aufregenden Nacht kommt das böse Erwachen. Jay hat das Video
im nächtlichen Rausch für alle Bekannten im Netz f­reigegeben …
Meistens
glänzt »Sex Tape« mit flachem Humor à la »How I Met Your Mother« (man
merkt, dass Jason Segel am Drehbuch beteiligt war), eingebettet in eine
schlichte Handlung. Als endlich Action ins Spiel kommt, nimmt der Film
mit einigen gelungenen Running Gags deutlich an Fahrt auf. Jeder
Sexualkunde-Unterricht wäre um hübsches Anschauungsmaterial reicher.
Mehr als ein mittelmäßiger Blowjob – um in der Filmsprache zu bleiben –
ist diese Komödie aber nicht.
USA 2014, 95 Min., R: Jake Kasdan, D: Cameron Diaz, Jason Segel, Rob Corddry

A Most Wanted Man


Agententhriller – Start am 11.09.

Issa Karpov (Grigoriy Dobrygin), Sohn einer Tschetschenin und eines Russen, trifft am Hamburger Hafen ein. Ist der gläubige Muslim nun ein Opfer oder ein gefährlicher Schläfer? Während andere Geheimdienste, etwa der offizielle deutsche oder die CIA, Karpov sofort in Verwahrung nehmen möchten,
plädiert Günther Bachmann (Philip Seymour Hoffman), Chef einer
halboffiziellen Agenteneinheit, dafür, über Karpov an gefährliche
Extremisten heranzukommen. Mittendrin: die Menschenrechtsanwältin
Annabel Richter (Rachel McAdams).
Seit vielen Jahrzehnten ist
der Name John le Carré ein Synonym für erstklassige Agententhriller. Und
auch hier lieferte er die Vorlage, die Anton Corbijn in seinem dritten
Spielfilm nun souverän adaptiert hat. Nie verliert er den Faden im
komplizierten Agentenfigurengestrüpp. Eine Riege großartiger
Schauspieler trifft sich zum unterkühlten, dennoch spannenden
Stelldichein, allen voran Philip Seymour Hoffman. Der im Februar
verstorbene Mime spielt in einer Welt, in der niemandem zu trauen ist,
diesen einen, der noch an das Gute im Menschen ­glauben will.
Deutschland/Großbritannien 2013, 123 Min., R: Anton Corbijn, D: Philip Seymour Hoffman, Grigoriy Dobrygin, Rachel McAdams

Million Dollar Arm


Komödie – Start am 11.09.

Während sich Don Draper in der siebte Staffel der »Mad Men« auf das Finale vorbereitet, etabliert sich dessen Darsteller Jon Hamm für das Kino. Hamm spielt mit viel Charme und Herz den Sportagenten J. B. Bernstein, der sich nach Indien aufmacht, um dort einen jungen ­Cricket-Spieler zu finden,
den er in den USA zum Baseball-Pitcher ausbilden lassen will. Um ihn
dann – für viel Geld – an die »Major League« zu verkaufen. Er findet
gleich zwei junge Talente: Dinesh (Madur Mittal aus »Slum Dog
-Millionär«) und Rinku (Suraj Sharma aus »Life of Pi«).
Aus dem
Kulturschock, den die beiden indischen Naturburschen im luxusüberhitzten
Los Angeles erleiden, zieht der Film viel Situationskomik, aber auch
melancholische Momente. Es gibt wieder viel Disney-Schmalz und Happy
Ends – aber auf eine pfiffige Art. Für Jon Hamm ist »Million Dollar Arm«
sowieso ein Homerun.
USA 2014, 124 Min., R: Craig Gillespie, D: Jon Hamm, Aasif Mandvi, Bill Paxton


2. Konzert


Los Mambo Jazz


Konzert—Fr 12.09. im Bassy

Manche Ecken Berlins wirken im Sommer eh schon, als lägen sie in direkter Nähe der Ramblas oder an den nitty-gritty-Ecken von Madrid. Spanisch ist die wahrscheinlich meist gesprochene Sprache der warmen Nächte in Berlin und deshalb ist es nur folgerichtig,
dass die spanish invasion auch auf den Bühnen stattfindet: zwei Nächte
lang Rock‘n‘Roll, Psychobilly und Spaß im Bassy, u.a. mit Los Mambo
Jazz, Juanito y los Feos und The Allers. ­Eintritt 10 Euro.
Um 21 Uhr, Bassy, Schönhauser Allee, Mitte

Oscar And The Wolf


Konzert—Fr 12.09. im Magnet Club

Alle Künstler beanspruchen Einzigartigkeit. Nur die wenigsten lösen diese ein. Max Colombie und seine Band Oscar And The Wolf haben mehr als zwei Jahre an einem Sound gearbeitet, den sie für veröffentlichungswürdig hielten.
Der Sänger mit seiner entrückten Coolness hat ein elektronisch kühles
Bett gesucht, in dem er die Laken zerwühlen und die Stille am Morgen
danach zerreißen kann. Nach dem Konzert legt das Indie Kollektiv
Tanzmusik auf. Eintritt 6 Euro.
Um 23 Uhr, Magnet Club, Falckensteinstraße 48, Kreuzberg

Helmet


Konzert—Mo 15.09. im SO36

Jubiläums-Touren, bei denen das Schlüsselwerk einer Gruppe komplett zur Aufführung gebracht wird, sind seit einigen Jahren groß im Trend. Besonders sogenannte Kultbands profitieren von der Nostalgiewelle,
so auch die stets angenehm unaffektierten Alternative-Metaller Helmet.
Obwohl Frontmann Page Hamilton inzwischen das einzige verbliebene
Urmitglied der Formation ist, sind die New Yorker derzeit mit ihrem
94er-Album ­»Betty« unterwegs und zeigen der Welt noch einmal, wo der Nu
Metal seine Wurzeln hat.
Um 21 Uhr im SO36, Oranienstraße 190, Kreuzberg


3. Partytipps für Freitag


Echoes.03


Party—Fr 12.09. im Globus/Tresor

Nach aktueller Terminierung wird es dieser Voraussicht nach vier Echoes ­Partys geben. Februar und Mai waren, der September wird an diesem Tag mit der ­dritten Ausgabe der  Reihe veredelt. Wie immer legt man großen Wert auf die Anmut und ­Fragilität technoider Klangwelten.
So gilt Live-Act Rod Modell aka Deepchord ­vielen Kritikern als
­legitimer Nachfolger der Berliner Dub-Techno-Ikonen Basic ­Channel. Der
US-­Amerikaner mit Detroiter Prägung brachte bereits auf der ­letzten
Echoes die Menge zum Ausrasten. Ihm zur Seite steht Steve O’Sullivan.
Der Brite sieht sich ebenso wie sein US-Kollege in der dubbigen
Basic-Channel-Tradition und wird mit einem Live-Set seine technoide
Klasse beweisen.
Ab 24 Uhr im Globus im ­Tresor, Köpenicker Straße 70, Mitte

Paratrance


Party – Fr 12.09. im Salon zur Wilden Renate

Lockenkopf und Oye-Schallplattenkönigin Paramida versetzt ihre Paradisco für diesen Abend in Paratrance. Musikalische Unterstützung erhält sie von Joakim (Foto). Der französische Produzent und Betreiber des Tigersushi-Labels startete vor gut 10 Jahren seine öffentliche musikalische Zurschaustellung.
Erste Releases erschienen 2002 auf Versatile Records. Hipster
Erfahrungen sammelte Joakim zwei Jahre später auf Kitsuné Music, der
französischen Plattform für den Zeitgeistliebhaber von Heute. In diesem
Jahr veröffentlichte Joakim sein fünftes Album mit dem schönen Titel
»Tropics Of Love«. Mit seinem Buddy Alexis Le-Tan steigt Joakim heute
als Neo-Psychedlic-Trance Projekt Full Circle in den Renate-Ring.
Ab 24 Uhr im Salon zur Wilden Renate, Alt-Stralau 70, Friedrichshain


4. Partytipps für Samstag


5 Years Get Deep


Party—Sa 13.09. im ://about blank

Zur Fünfjahres-Feier ist der Stuttgarter Danilo ­Plessow alias Motor City Drum Ensemble ins Haus am Ostkreuz geladen. Passt gut, denn ebensolchen produziert Plessow.
Basierend auf seiner Broken Beat-Vergangenheit, zwischen HipHop und
Drum & Bass, hat sich Plessow einen Stil angeeignet, der ihn weit
aus der Masse aktueller House-Produktionen hervorhebt. Seiner Musik
haftet eine Unvollkommenheit und Rohheit an, die mehr an dreckige
Chicagoer Hauswände zur Blütezeit des Warehouse erinnert – bekanntlich
die Heimstätte der Housemusik - denn an Stuttgarter Spießigkeit der
Jetztzeit. Unter den Gratulanten: Max Graef, Francis InfernotOrchestra
und Toshiya Kawasaki.
Ab 24 Uhr im ://about blank, Markgrafendamm am Ostkreuz

We Want


Party—Sa 13.09. im Watergate

Jeder kennt solche Menschen: Multiinstrumentalisten. Egal welches Musikinstrument sie in die Hand bekommen, sie können es spielen. Hans-Peter Lindstrøm ist ein solches ­Multitalent. Dem Norweger ist es egal ob Bass, Gitarre, Schlagzeug oder Keyboard. Er spielt sie alle.
Diese Gabe brachte Lindstrøm mit seinem Landsmann Prins Thomas zusammen.
Zwischen 2005 und 2009 veröffentlichte das Duo eine Vorstufe des Cosmic
Disco Sounds für, den Prins Thomas später als Dancefloor-Held gefeiert
wurde. Neben ­Hans-Peter steht Jimi Jules bereit. Der Schweizer hat
aktuell mit Oliver $ den Clubhit »Pushing On« am Revers hängen.
Ab 24 Uhr im Watergate, Falckensteinstraße 49,Kreuzberg
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