[030] Newsletter vom 14. November

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[030]-Tipps vom 14.11.2014


Hallo John,
das ist der neue [030]-Newsletter mit aktuellen Kino-Neuheiten, Konzert - und tollen Partytipps für ein aufregendes und unterhaltsames Wochenende im Berliner Nachtleben. 
Viel Spass 
Euer [030] Team


1. Kino


Nightcrawler – Jede Nacht hat ihren Preis


Thriller – Start am 13.11.

Lou Bloom (Jake Gyllenhaal), ein kleiner Gauner, lebt alleine und versucht sich als Polizeireporter, der nachts Unfälle und Tatorte filmt, um sein Material an die lokalen Frühnachrichten zu verkaufen. Schon seine ersten Filme, wackelig und von schlechter Bildqualität,
kann er an die Nachrichtenchefin Nina (Rene Russo) verkaufen, die sein
Talent zur Skrupellosigkeit erkennt. Bald ist er vor der Polizei am
Tatort und drapiert Unfallopfer fürs bessere Bild schon mal ein bisschen
um. Er beginnt sich als Chef einer erfolgreichen Produktionsfirma
vorzustellen und heuert einen jungen Obdachlosen an – branchengemäß als
Praktikant.
Hohläugig und eingefallen gibt Jake Gyllenhaal erst
den schmierigen Gelegenheitsgauner, dann den smarten Geschäftsmann.
Gruselig, wie reibungslos diese Verwandlung verläuft. Lous
»Ich-arbeite-hart«-Sprüche passen genauso gut in die Welt der
Kleinkriminalität als auch in die der Medienproduktion. Je mehr er den
erfolgreichen Selfmademan gibt, desto grausamer geht es hinter den
Kulissen zu. Gilroys Debüt ist nicht nur ein packender Thriller, sondern
eine böse Mediensatire.
USA 2014, 117 Min., R: Dan Gilroy, D: Jake Gyllenhaal, Rene Russo, Riz Ahmed, Bill Paxton

Die Einsamkeit des Killers vor dem Schuss


Thrillerfarce – Start am 13.11.

Koralnik (Benno Fürmann) ist Auftragskiller einer geheimen EU-Organisation. Bestens ausgebildet, immer bereit. Er führt ein Leben in der Zwischenwelt, in einem kahlen Apartment, ohne soziale Kontakte. Das Problem:
Seit acht Jahren wartet der Killer Koralnik auf seinen ersten Auftrag.
Bis endlich das vermaledeite Telefon klingelt. Doch dann rumst Rosa
(Marvie Hörbiger) in sein Auto. Ehe er sich versieht, hat Kowalnik ein
Date mit Rosa in seiner Wohnung. Doch die hübsche Blonde spielt auch
nicht mit offenen Karten. Und dann klingelt das Telefon.
Regisseur
Florian Mischa Böder konterkariert das Bild des souveränen Killers mit
einem im Grunde verzweifelten Mann, der von einer Betrügerin aus seinem
Schneckenhaus gelockt wird. So entsteht eine schwarzhumorige
Gangsterkomödie, die leider des Öfteren die Grenze zur Albernheit
überschreitet.
Deutschland 2014, 80 Min., R: Florian Mischa Böder, D: Benno ­Fürmann, Mavie Hörbiger


2. Partytipps für Freitag


A Beautiful Madness 8


Party—Fr 14.11. im Cassiopeia

Die Muppets als Rapper auf Drogen. So in etwa wirken die HipHop-Kamikaze-Puppen Puppetmastaz auf Außenstehende. Peter-Jackson-Fans denken eher an »Meet the Feebles«, denn an Jim Hansons sympathische Plüschtiere. Wir denken an Blake Worrell,
seines Zeichens kreativer Mind der Puppetmastaz, der in der
Vergangenheit Solo mit seinem Album »The Beast Within« reüssierte. Der
Bass-Spezialist ist an diesem Abend mit den Kollegen Clozee, Food For Ya
Soul, Ill_K, Clockwerk, DJ Suro, Mr. Nylson, Resolut und G-Cut am
Start. Für die achte Ausgabe der BM-Reihe ziehen die Bass-Musiker auf
den Mainfloor. HipHop und Breaks finden sich im Hof, während die Soul-
und Funk-Fraktion im ersten Stock rödelt.
Ab 23 Uhr im Cassiopeia
Adresse: Revaler Straße 99, 10245 Berlin

Killekill Charity Rave


Party—Fr 14.11. im Suicide Circus

Wenn deutsche Lande mit Wasser überflutet werden oder im Südpazifik ein Tsunami sein Unwesen treibt, ist die Spendenbereitschaft der Deutschen enorm. Auch in der Partyszene.
Geht es jedoch um so unangenehme Themen wie Ebola in Afrika, ist weder
die WHO noch die westliche Gesellschaft in der Lage, adäquat und mit den
nötigen Mitteln zu reagieren. Die KilleKill-Veranstalter wollen das
nicht länger hinnehmen. Neben einem zugegeben wohl eher kleinen Beitrag
in Bezug auf das Benötigte möchte man sich positionieren und dem Thema
mehr Öffentlichkeit verschaffen. Auch in der Berliner Clubszene. Jeder
Gast ist herzlich willkommen. Musik wird es geben. Getränke auch. Für
einen guten Zweck. Mitmachen!!
An 24 Uhr im Suicide Circus


3. Partytipps für Samstag


Vote for Acid


Party—Sa 15.11. in der Fiesen Remise

Das Zeichen der Acid-House-Bewegung, der Smiley, wurde bereits 1963 von einem amerikanischen Werbegrafiker erfunden. Leider hatte dieser sich das Symbol nicht rechtlich sichern lassen.
Ende der 80er-Jahre wurde ein neuer Musikstil mit diesem Logo in
Verbindung gebracht. Acid-House hatte seinen Ursprung in Chicago.
Mithilfe des TB-303 Klangerzeugers von Roland wurde einem
minimalistischem 4th to the Floor Beat ein schrilles Fiepen verpasst. So
gilt Acid bis heute als einer der größten Trends der elektronischen
Musikgeschichte. Eine Stilkunde mit Hits, wie Mr. Fingers »Can You Feel
It«, D Mobs »We Call It Acieed« oder aktuellen Produktionen eines Abe
Duque, wird es heute von Altmeister Dr. Motte, Clemens Neufels, Mary
Jane und DJ Pure geben.
Ab 24 Uhr in der Fiesen Remise
Addresse: Köpenicker Str. 18-20, Kreuzberg

Party Arty Vol. 45


Party—Sa 15.11. im Prince Charles

Party und Kunst. Wäret ihr jetzt nicht drauf gekommen, oder? Den Feierrahmen an diesem Abend bedienen unter anderem Robosonic. Das Berliner Duo um Henning Labuhn und Sascha Robotti zählt zu den umtriebigsten Acts der Hauptstadt.
Für Henning Labuhn gehen die künstlerischen Einflüsse per se fließend
ineinander über. Als Gründer des Undercoverart Labels, beschäftigt er
sich nicht nur mit Musik, zwischen Breakbeat, Electro und HipHop,
sondern ist auch im künstlerischen plakativen Bereich, wie Graffitikunst
und Graphic Design. Treffender kann man einen Act nicht buchen. Die
Installation des Abends kommt von Johannes Buss aka Radial Adults
Productions. Filmisches von Tobias Dostal. Fotokunst von Natascha
Steinach und Tanzelemente von Hong Thai.
Ab 23 Uhr im Prince Charles
Adresse: Prinzenstraße 85f, 10969 Berlin

Stattnacht: Juan Atkins


Party—Sa 15.11. im Stattbad

1985 - Die USA und Russland starteten an der Glienicker Brücke den größten Agentenaustausch in der Geschichte des kalten Krieges. Zu dieser Zeit erschuf ein 23-Jähriger, bekennender Kraftwerk-Fan,
in seiner amerikanischen Heimatstadt Detroit einen ganz neuen Musiksti:
Techno. Juan Atkins hieß der junge Mann, dessen Track „No Ufo's“ als
Urstück des Techno gilt. Seiner musikalischen Experimentierfreude ist es
zu verdanken, dass der technoide Sound über die weltweiten Tanzflächen
fegte. Den Kalten Krieg konnte er damit zwar nicht beenden, aber er
sorgte dafür, dass die als Motorcity bekannte Arbeiterstadt Detroit in
den Fokus der Welt rückte. Für die Kollegen Kevin Saunderson und Jeff
Mills ist Atkins bis heute der »Godfather of Techno«. Von der Glienicker
Brücke redet keiner mehr.
Ab 24 Uhr im Stattbad, Gerichtstraße 65, 13347 Berlin
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