[030] Newsletter vom 19. September

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[030]-Tipps vom 19.09.2014
Hallo John,
das ist der neue [030]-Newsletter mit aktuellen Kino-Neuheiten, Kultur - und tollen Partytipps für ein aufregendes und unterhaltsames Wochenende im Berliner Nachtleben. 
Viel Spass 
Euer [030] Team


1. Kino


Sin City 2: A Dame to Kill For


Comicverfilmung – Start am 18.09.

Comicautor Frank Miller ging in seinem Blog auf die Occupy-Helden los. So etwas verzeiht das Feuilleton nicht! Kein Wunder also, dass der zweite Teil von »Sin City«, der jetzt startet, nur lauwarme Kritiken bekommen hat. Obwohl:
So viel schlechter als der erste ist er gar nicht. Wieder verweben
Miller und sein Partner-in-crime Robert Rodriguez vier Geschichten
miteinander: zwei alte, die es schon als Comic gab, und zwei neue.
Wieder tauchen die alten Bekannten aus dem ersten Teil auf: Marv (Foto),
Hartigan, Nancy, Dwight und wie sie alle heißen. Wieder sind die
Fieslinge abstoßend, die Helden ambivalent und die Frauen sexy. Und auch
das Spiel mit der Comicgrafik findet sich hier erneut: Gefilmte
Actionszenen wechseln mittendrin zu Scherenschnitten, das Blut spritzt
blendend weiß aus schwarzen Schatten. Marv nimmt ein fahrendes Auto
auseinander, und Dwight überlebt ohne mit der Wimper zu zucken Stürze
aus dem dritten Stock.
Das macht alles viel Spaß, wäre aber noch
besser, wenn die ­beiden alten Abschnitte des Films den neuen nicht so
haushoch überlegen wären. Dem normalen Kinogänger wird das nicht
auffallen, Kennern der Comicvorlage stößt es dagegen sauer auf.
USA 2013, 102 Min., R: Robert ­Rodriguez und Frank Miller, D: Mickey Rourke, Josh Brolin, Joseph Gordon-Levitt, Jessica Alba

Mea Culpa – Im Auge des Verbrechens


Copthriller – Start am 18.09.

Nachdem der Ex-Cop Simon (Vincent Lindon) vor Jahren einen bösen Unfall verursacht hat, im Knast gelandet ist und nun als Wachmann arbeitet,
ist sein Ex-Kollege Franck (Gilles Lellouch) immer noch Bulle. Brenzlig
wird die Situation, als eine Mordserie die Stadt Toulon erschüttert und
Lindons kleiner Sohn Theo zufällig Zeuge eines Mordes wird, den
skrupellose Drogendealer begangen haben. Fortan sind die Gangster hinter
dem Knirps her. Höchste Zeit, dass sich Simon und Franck wieder als
Team zusammentun. Eine wilde Hatz beginnt, zu Fuß durch die Straßen, in
Zügen, auf Autobahnen.
Der explosive Thriller von Fred Cavayé lebt
zum einen von der Präsenz seiner beiden vorzüglichen Hauptdarsteller,
die ihren etwas schablonenhaften Figuren nicht nur mit ihren vom Leben
gezeichneten Gesichtern eine Kontur geben, zum anderen von einer
Inszenierung, die immer wieder gekonnt an Tempo zulegt. Auf diese Weise
führen die Macher von »Mea Culpa« die lange Tradition des französischen
Thrillers hoch – als Reminiszenz an große Filmemacher wie Jean-Pierre
Melville oder Henri Verneuil.
Frankreich 2013, 90 Min., R: Fred Cavayé, D: Vincent Lindon, Gilles Lellouche


2. Kultur


»Mal schnell die Welt retten«


So 21.09. um 16 Uhr am Brandenburger Tor

Fünf vor Zwölf - Weltweit gehen Menschen auf die Straße, um für verbindliche ­Maßnahmen zum Klimaschutz zu demonstrieren – in Berlin sind am 21. September am Brandenburger Tor auch 2raumwohnung dabei
Es geht um die Zukunft! Am 23. September treffen sich Staatschefs aus aller Welt in New York, um den nächsten Klima-Gipfel 2015 in Paris vorzubereiten. Es geht um nicht weniger, als darum die sich immer mehr häufenden Klimakatastrophen einzudämmen. Dazu müssen umgehend verbindliche Maßnahmen zum Klimaschutz verabschiedet werden.
Zwei Tage vorm New Yorker ­Gipfel gehen weltweit Hunderttausende Menschen auf die Straßen. Bei der größten Klima-Mobilisierung ­sollen unmissverständliche Signale an die Staatschefs der Welt gesendet ­werden.
In Berlin treffen sich verschiedene Gruppen – aus mehreren Richtungen kommend – am Brandenburger Tor. Vom Alexanderplatz startet um 15 Uhr die Silent Climate Parade, bei der die Teilnehmer lautlos mit Musik vom Kopfhörer und Transparenten in der Hand den Vorderungen nachdruckverleihen. Vom Mariannenplatz startet um 14.30 Uhr eine Fahrrad- und Skaterdemo. Kinder und Familien treffen sich um 16.30 Uhr an der Ecke Potsdamer Platz/Ebertstraße, um sich in Richtung Brandenburger Tor auf den Weg zu machen.
Einmal am Pariser Platz und der Straße des 17. Juni angekommen, erwartet die Teilnehmer ein umfangreiches Programm mit Bands und DJs auf der großen – Headliner: 2raumwohnung – und vielen kleinen Bühnen, aber auch für Essen und Getränke ist gesorgt. Initiativen und Umwelt-Gruppen werden die Besucher informieren und mit kreativen Aktionen zu mehr Klima-Engagement inspirieren.
Also los auf die Straße! Es geht um unsere Zukunft!
 
»Mal schnell die Welt retten«
Sonntag, 21. September um 16 Uhr am Brandenburger Tor/Pariser Platz, Mitte
avaaz.org/weltretten


3. Partytipps für Freitag


Amnesie Happening


Party—Fr 19.09. im Kosmonaut

Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß! George Morel ist so lange im Geschäft, dass es nicht verwundert, wenn die ein oder andere Party mit ihm als Headliner aus seiner Erinnerung verschwunden wäre.
Der gebürtiger Puerto Ricaner startete sein DJ-Karriere 1989 in New
York. Anfang der 90er-Jahre prägte Morel dann als Produzent den Sound
des legendären Labels Strictly Rhythm und beherrschte die
Party-Klaviatur der House-Music aus dem Effeff. Von Ibiza bis zur
Loveparade hat der Mann alles mitgemacht. Produktionen für Mariah Carey
inbegriffen. Aus künstlerischer Sicht vergessenswert. Finanziell eine
lohnenswerte Sache. Gut 30 weitere Acts stehen In- & Outdoor
bereit.
Ab 23 Uhr im Kosmonaut

Monki & Friends


Party—Fr 19.09. im Gretchen

Das schöne am Berliner Nachtleben ist, man kann jede Nacht etwas Neues entdecken. Gerade das Gretchen - wohnhaft um die Ecke vom Kreuz­berger Curry 36 – hat diesbezüglich ein außergewöhnliches Talent. Ein gutes Beispiel dafür ist der Hauptact des heutigen Abends:
Lucy Monkman aka Monki. Die Britin ist der Shooting Star der BBC Radio
1-Abteilung. Mithilfe der etablierten Annie Mac – auch gerade mal 36
Jahre jung – bringt die Dame mit ihrer eigenen DJ-Show ordentlich
Schwung in die Alt-Herren-Riege. Ihr Label Zoo Music London und ihre
eigene Party­reihe im Londoner Fabric Club unterstreichen den
Hot-Hot-Heat-Status der jungen Dame. Außerdem aus UK: Karma Kid und
Melé.
Ab 24 Uhr im Gretchen

Underground Quality


Party—Fr 19.09. im Stattbad

Der Titel ist Programm. Deep-Soul-Housemusic ist die musikalische Botschaft des Underground-Quality-Labels. CEO Edward McKeithen, hierzulande als DJ Jus-Ed bekannt, schippert dafür extra von Bridgeport aus, einem kleinen Nest nördlich von New York,
über den großen Teich um uns Berlinern seine Vision elektronischer Musik
persönlich zu überbringen. Wie ein guter 4/4-Takt made in USA zu
klingen hat, dürfte an diesem Abend im Wedding jedem klar werden.
Brouqade Records-Gründerin Dana Ruh, wie der Zufall so will kürzlich mit
ihrem ersten Album »Naturally« auf Underground Quality debütiert, steht
dem Mann aus Übersee tatkräftig zur Seite.  ❡ ts
Ab 24 Uhr im Stattbad Wedding, Gerichtstraße 65


4. Partytipps für Samstag


Astra! Astra! Party! Hits!


Party – Sa 20.09. im Astra

Vier Worte und die Sache ist klar. Abgehalarm an der Revaler. Für den HipHop-Style sorgt der gebürtige Rostocker Dead Rabbit. Fans der Szene kennen den jungen Mann in erster Linie als Produzent und Beatbastler von Marsimoto aka Marteria,
für dessen »Lila Wolken« Remix Dead Rabbit ordentlich gefeiert wurde.
Auszeichnungen inklusive. Auch Peter Fox, Blumentopf und Samy Deluxe
kamen in den Genuss des jungen Meisters. Weitere Gäste: Danny D, nicht
zu verwechseln mit dem englischen Pornostar, vielmehr Bassist von
Indie-Rapper Caspar und als DJ zwischen Indie-Pop und Rap geerdet.
Trashpop kommt von Pohlmannstyle. [ts]
Ab 23 Uhr im Astra Kulturhaus, Revaler Straße 99, Friedrichshain

Exquisite Feierei


Party—Sa 20.09. im Suicide Circus

Klas Lindblad ist ein zurückhaltender Typ. Nicht untypisch für einen Finnen. Lindblad kommt aus Turku, einer Universitätsstadt im Südwesten des Landes, die seit dem 14. Jahrhundert einem starken schwedischen Einfluss unterliegt.
Früher schwedisches Herrschaftsgebiet ist die Sprache des Nachbarn bis
heute zweite Amtssprache in Turku. Wer also in den letzten Jahrhunderten
nicht als Rebellenführer lauthals gegen die Schweden in Erscheinung
trat, der verkroch sich eben in sein Zimmerlein und kümmerte sich um
seinen eigenen Kram. Für Lindblad war das die Musik, die er unter den
Pseudonymen Sasse und Freestyle Man auf seinem Label Moodmusic
veröffentlicht. Wunderschön unterkühlte Housemusik. Zurückhaltung zahlt
sich am Ende aus.
Ab 24 Uhr im Suicide Circus, Revaler Straße 99, Friedrichshain
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