[030] Newsletter vom 23. Januar

2 jaren geleden


Text only:

Today:
party
|
musik
|
kino
|
berlin live
[030]-Tipps vom 23.01.2014


Hallo John,
das ist der neue [030]-Newsletter kurz und knapp heute mit jeder Menge toller Kino- , Konzert- und Partytipps für ein aufregendes, unterhaltsames und abwechslungsreiches Wochenende im Berliner Nachtleben.
Viel Spass 
Euer [030] Team


1. Kino


The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben


Thriller – Start am 22.01.

Alan Turing (Benedict »Sherlock« Cumberbatch) ist ein mathematisches Genie, das im Umgang mit anderen Menschen komplett versagt und sich hinter einer arroganten Fassade versteckt. Turing wird 1939 Teil jenes streng geheimen Teams,
das den Enigma-Code der Nazis knacken will. Mit diesem Code werden
sämtliche Funksprüche des Kriegsgegners für Uneingeweihte unleserlich
gemacht. Turing wird bald Chef der Einheit und verstärkt seine Truppe:
Anhand eines in der Zeitung veröffentlichten Kreuzworträtsels stößt als
einzige Frau die mathematisch hochbegabte Joan Clarke (Keira Knightley)
zur Gruppe. Turing und Clarke werden ein eingeschworenes Team. Ihnen
wird eine Frist gesetzt, bis zu der ihre hochkomplexe
Decodierungsmaschine funktionieren muss.
Dem norwegischen Regisseur
Morten Tyldum (»Headhinters«) gelingt das Kunststück, die spannende
Suche nach der Decodierung mit der Charakterisierung eines schwierigen
Menschen zu verknüpfen. So entsteht ein vielschichtiges Kriegsdrama, bei
dem Turing trotz seiner extremen Macken immer die Sympathien auf seiner
Seite hat.
USA 2014, 114 Min., R: Morten Tyldum, D: Benedict Cumberbatch, Keira Knightley, Matthew Goode, Mark Strong

Baymax – Riesiges Robuwabohu


Roboter-Spektakel – Start am 22.01.

Wenn es um Roboter geht, ist Hiro Hamada ein absoluter Crack in seiner Heimatstadt San Fransokyo.
Als sein älterer Bruder Tadashi bei einer Explosion ums Leben kommt,
erbt Hiro den von ihm entwickelten Roboter Baymax. Der wurde darauf
programmiert, den Menschen vor allem medizinisch zu helfen. Doch schon
bald haben es Hiro und Baymax mit einem größenwahnsinnigen Bösewicht zu
tun. Zur Seite stehen den beiden Tadashis Kollegen aus der
Roboterfabrik: GoGo Tomago, Wasabi, Honey Lemon und Fred sind Nerds, die
sich mit ihren Fertigkeiten technischen Schnickschnack zulegen, der sie
zu Superhelden mutieren lässt.
Basierend auf einem Marvel-Comic
lassen es die Regisseure Don Hall und Chris Williams in diesem neuesten
Animationsstreich aus dem Hause Disney gehörig krachen. Sie entwerfen
eine Szenerie in einer nicht so fernen Zukunft, in der die sympathischen
Protagonisten über sich hinauswachsen. Und mittendrin: das knuffige
Sitzkissen Baymax, ein Roboter, der immer für einen Lacher gut ist. Ein
rasanter 3D-Film, der gekonnt mit den Disney-typischen Zutaten Tempo,
Humor und Herzschmerz jongliert.
USA 2014, 102 Min., R: Don Hall und Chris Williams

3 Türken & ein Baby


Klamotte – Start am 22.01.

Den drei deutsch-türkischen Brüdern Celal, Sami und Mesut Yildiz ist von ihren Eltern ein Geschäft für Brautmoden vermacht worden. Die drei Typen wohnen in der alten Elternwohnung. Doch die Zwangsräumung des Geschäfts droht,
Celal verzockt das letzte Geld in der Spielbank, und dann begegnet er
auch noch seiner Ex Anna. Als sie im Krankenhaus landet, hat Celal
plötzlich ihr Kind am Hals. Die drei Jungs haben keine Ahnung, wie man
ein Kleinkind versorgt.
Die gute Besetzung mit Jungstar Kostja
Ullmann (»Coming In«), Charaktermime Kida Ramadan (»Ummah«) und dem
Rapper Ekrem Bora alias Eko Fresh kann nicht verhindern, dass die
zwischendurch ganz flotte Komödie völlig belanglos ist. Der türkische
Hintergrund der Jungs ist nicht wichtig, Fragen nach Geschlechterrollen
interessieren kaum, und so mancher Gag verpufft.
Deutschland 2014, R: Sinan Akkus, D: Kostja Ullmann, Kida Kohodr Ramadan, Ekrem Bora


2. Konzert


Kings of RnB Vol 3


Konzert—Sa 24.01. ab 20 Uhr in der Huxley's

Zum dritten Mal laden die Kings of RnB auf eine Zeitreise in die goldenen Ära der Black Music ein. Mit dabei ist dieses Mal Ginuwine.
Elgin Baylor Lu­mpkin – so wurde Ginuwine 1970 in Washington geboren –
hatte seinen Durchbruch 1996 mit »Pony«, der Hit platzierte sich auf
Platz 6 der US-Chart. Die Girlgroup Total aus New Jersey erlangte
erstmals Aufmerksamkeit als Sängerinnen auf The Notorious B.I.G.'s
erster Single »Juicy«. Das war 1994. Es folgte das Debut-Album des Trios
auf Puff D­addys Bad Boy Records Label und die Hit-Single »No One
Else«. Joe hatte seine erste US-Nummer-1 als Duettpartner von Mariah
Carey. »Thank God I Found You« erreichte die Chartspitze 1999. Ein Jahr
später folgte seine zweite #1 mit »Stutter«.  Heute Abend stellt Joe
sein aktuelles Album Bridges vor.
Ab 20 Uhr in der Huxley's
Adresse: Hasenheide 107, 10967 Berlin


3. Partytipps für Freitag


Hypnotic Psy Techno


Fr 23.01. ab 24 Uhr im R19

Eigentlich sagt man nicht mehr Goa. Nicht erst seit Gestern, sondern seitdem die Männer hinter den Decks der Meinung waren,
eine Effektfläche in die andere zu mixen wäre irgendwie mehr als ein
schnöder Landstrich am A**** der Welt. Seitdem heißt Goa Psychedelic
Trance. Sympathisch an dieser Veranstaltung ist, dass die Organisatoren
es nicht ganz so ernst nehmen und den Goa-DJ auch als solchen in ihrer
Ankündigung beschreiben. Das versteht der Autor, der bereits in den
Neunzigern Goa nicht verstanden hat. Zuviel Schwarzlicht. Zu viel Neon.
Komischer Tee. Damals war das Out. Und heute? Sind wir nicht so und
wünschen Auxilius, Six PM, Travis Redfish, Zoetropes, Psycrow und MJ
Stylisch eine dufte Feier mit allem Drum und Dran.
An 24 Uhr im R19
Revaler Str. 19, Berlin-Friedrichshain

Dub der Guten Hoffnung


Fr 23.01. ab 23 Uhr im Yaam

1994 erschien Shy FX & UK Apachis »Original Nuttah«. Ein Klassiker des Jungle-­Genres. Auch wenn die heiße Phase dieses Sounds nur eine sehr kurze war und schnell in die länger anhaltende Drum & Bass-Phase überging,
so hat genanntes Stück bis heute nichts von seiner emotionalen
Eindringlichkeit verloren. Besser noch, es inspiriert Künstler und Fans
bis heute. Im vergangenen Jahr gab es auf den Tanzflächen ein
regelrechtes Revival der schrägen Sounds, Jungle war ganz vorne mit
dabei. Da das dreijährige Jubiläum der Dub-Reihe entfiel, geht man zum
Jahresbeginn mit internationalem Programm zum Äußersten über, um den
finalen Durchbruch zu wuppen. Afrikan Simba, Dubkasm und Commodo kommen
aus Britannien, Kollege Violinbwoy rudert aus
Warschau an die Spree.  ❡ ts
Ab 23 Uhr im Yaam
An der Schillingbrücke/ Stralauer Platz


4. Partytipps für Samstag


Rona Geffen


Album-Release-Party—Sa 24.01. in der Sonnenallee 221

David Geffen hat Kurt Cobain und seine Band Nirvana groß gemacht. Rona Geffen ein kleines Album mit dem Titel »Just Fuck Me« veröffentlicht. Was lernen wir aus diesem Vergleich? Ob David oder Rona, man könnte die Geffens nicht zwingend kennen.
Ersteren sollte man schon, sofern man irgendwie mit Musik zu tun hat.
Bei Rona Geffen hat man heute die Gelegenheit, sie kennenzulernen. Mal
abgesehen von ihrem kontroversen Titel, feiert die Dame die
Veröffentlichung ihres neuesten Werkes »Bilono«. Eine wunderschöne
Platte, die sich gekonnt auf der Linie experimenteller Electronica
entlang bewegt. Ebenso spannend sind ihre extrovertierten
Live-Auftritte. Mieko Suzuki, Anna Bolena und A Ona halten die weibliche
Ausrichtung des Abends auf hohem Niveau. 
Ab 24 Uhr in der Griessmuehle
Sonnenallee 221. Neukölln

Tough Love


Sa 24.01. ab 24 Uhr im Arena Club

Freunde der Universal-Künstlerin Jessie Ware müssen wir enttäuschen. Der Titel der Reihe deutet nicht auf ein Konzert der Künstlerin hin, die mit ihrem gleichnamigen Song und dem dazugehörigen Video laut Label versucht »ausdrucksstarke Bilder zu erschaffen,
die spielend und dezent daher kommen und eine perfekte Symbiose aus Song
und Video bilden«. Youtube zeigt euch, ob ihr das gelungen ist. Zurück
zum Geschehen im Arena Club. Hier bieten Aurora Halal, Alienata, JM
Moser und der sehr geschätzte BNJMN ihre symbiontischen Künste feil.
Letzterer hat 2011 mit vertrackten Soundkonstrukten »Plastic World« und
»Black Square« im Langspielformat auf Rush Hour begeistert. Vergangenen
Herbst erschien zudem eine famose 12“ auf Delsin Records. 
Ab 24 Uhr im Arena Club
Adresse: Eichenstraße 4, 12435 Berlin

Agogo Labelnacht: Renegades of Jazz


Sa 24.01. ab 22 Uhr im Auster Club

Funky Breaks, Swing, Modern Jazz und Global Beats bilden den Rahmen des musikalischen Wirkens von David Hanke alias Renegades of Jazz.
Der Pr­oduzent und Resident-DJ im legendären Ha­mburger Mojo Club hat
sich durch Remixe für Zero 7 und Kid Loco in den Fokus eines größeren
Publikums gespielt. Sein Debütalbum »Hip to the Jive« (2011) auf dem
englischen Wass Records Label, setzte ein weiteres Ausrufezeichen. Des
Weiteren betreibt Hanke das Digital-Label Hiperbole. Neben eigenen
werden hier auch Tunes anderer Künstler der Öffentlichkeit zugänglich
gemacht. An diesem Abend feiert Hanke die Veröffentlichung seines
zweiten Studio­albums »Paradise Lost« auf Agogo Records.
Ab 22 Uhr im Auster Club
Adresse: Pücklerstraße 34, 10997 Berlin

4 Jahre der Bass macht den Beat


Sa 24.01. ab 23.30 Uhr im Gretchen

Zuerst die schlechte Nachricht: Die heutige Party wird die letzte »Der Bass macht den Beat«-Reihe im Gretchen sein. Die Gute Nachricht: Eine große Sause steht uns noch bevor. Damit es zwischen der Schallgrenze von HipHop- und Electronica-Boombaata richtig knallt,
ist mit KIZ-DJ Craft der richtige Mann geladen. Nur wenige vermögen sich
so schelmenhaft durch die Genres zu mäandern, wie der Plattenmann von
der Berliner Rap-Kombo. Box2 führt San Gabriel an. DJ, Partymacher,
Lockenkopf. Newschool- und Trap-Geschichten werden hier auf die Teller
geknallt.
Ab 23.30 im Gretchen
Adresse: Obentrautstraße 19-21, 10963 Berlin
Kontakt
|
Impressum
|

ndere deine Abonnements
Abmelden



Powered by Joobi


 

Berlin030.de

Categorieën: Tickets | Kaartjes Theater Pop Festival Amusement Uitgaan
Leeftijd: 14 t/m 18 jaar 19 t/m 30 jaar 31 t/m 64 jaar 65 jaar en ouder

Deel deze nieuwsbrief op

© 2017