[030] Newsletter vom 24. Oktober

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[030]-Tipps vom 24.10.2014
Hallo John,
das ist der neue [030]-Newsletter mit aktuellen Kino-Neuheiten, Konzert - und tollen Partytipps für ein aufregendes und unterhaltsames Wochenende im Berliner Nachtleben. 
Viel Spass 
Euer [030] Team


1. Kino


Coming In


Romantische Komödie – Start am 23.10.

Voilà: Tom Herzner (Kostja Ullmann), Berliner Starfriseur, jung, schön, schwul. Nachdem er mit seinen Beauty-Produkten »for men« den Markt erobert hat, möchte sein Lover und Manager Robert (Ken Duken) die Produktpalette auf Frauen ausweiten.
Doch wie ticken die? Tom landet inkognito im Neuköllner Friseursalon von
Heidi (Aylin Tezel) – und fühlt sich zu ihr hingezogen. Seine schwulen
Freunde sind entsetzt: Er wird doch nicht etwas mit einer Frau anfangen?
Marco
Kreuzpaintner (»Krabat«) kann sensibel und humorvoll erzählen, das hat
er schon 2004 mit »Sommersturm« bewiesen. Und obwohl er hier dem
Komödiengenre entsprechend dick aufträgt, ist die Hochachtung für seine
Figuren zu spüren. So entwickelt sich eine turbulente Komödie, die
gekonnt mit Vorurteilen spielt. Mainstreamkino mit Herz, Humor und
Hirn.
Deutschland 2014, 104 Min., R: Marco Kreuzpaintner, D: Kostja Ullmann, Aylin Tezel, Ken Duken, Frederick Lau

Northmen – A Viking Saga


Abemteuerfilm – Start am 23.10.

Eine Gruppe Nordmänner erleidet mit dem Drachenboot Schiffbruch. Die Männer erklimmen eine riesige Felswand und bekämpfen eine überlegene Armee im Nahkampf – innerhalb von zehn Minuten des Films. Nein, »Northmen« hält sich nicht lange mit Erklärungen auf.
Wer ein filmisches Pendant zur Wikinger-Ausstellung im
Martin-Gropius-Bau erwartet, dürfte enttäuscht werden. Was der Film
erzählt, ist eine Wikingersaga aus dem Schnellbaukasten, die nur den
Rahmen für möglichst viel Action und Gemetzel liefert.
Beim
Durchschnaufen erkennen die Helden, dass sie auf feindlichem Gebiet in
Schottland gelandet sind. Sie beschließen, sich zur weit entfernten
Wikingersiedlung durchzuschlagen, nehmen eine Königstochter gefangen und
lassen sich von einem kampferprobten Mönch helfen. Ein Abenteuerfilm
für alle, die langhaarige Männer, mittelmäßige Effekte und wenig
störende Dialoge mögen.
Deutschland/Schweiz 2014, 97 Min., R: Claudio Fäh, D: Tom Hopper, Ryan Kwanten



Am Sonntag bist du tot


Heimatfilm – Start am 23.10.

John McDonaghs neue Regiearbeit ist wie der komödiantische Vorgänger »The Guard« an der irischen Westküste angesiedelt. Doch das Lachen vergeht einem hier zügig. Father James (Brendan Gleeson) erfährt in seinem Beichtstuhl von einem Mord, der noch passieren soll.
Weil der Beichtende sich für den Missbrauch rächen will, den er als Kind
erlitten hat. Um die Rache perfider zu machen, soll ein guter Pfarrer
sterben. Und das ist Father James – einer, der die Komplexitäten des
Lebens versteht. Seine Gemeinde dagegen entpuppt sich als ziemlich
nutzloser Haufen.
Der Vertrauensverlust in die katholische Kirche mag
in Irland gesellschaftszerrüttender gewirkt haben als woanders. Dieser
Heimat-Krimi ist eine viel grundlegendere, ziemlich universelle
Betrachtung des Umstands, dass vielen Gesellschaften jeglicher sozialer
Kitt abhandengekommen ist.
Großbritannien/Irland 2014, 100 Min., R: John Michael McDonagh, D: Brendan Gleeson, Chris O’Dowd


2. Konzert
This Void


Konzert—Fr 24.10. im Magnet Club

Ruhig öfter mal wieder Stirnband tragen. Nach den Vorreitern Jane Fonda, Mark Knopfler und John McEnroe sowie der Renaissance des Frottee-Riemens auf Bad Taste Partys ist viel zu wenig passiert. In diese Bresche schlagen This Void mit dem Clip zur Single »Forever«. 
Zum Uptempo-Fröhlichpop wird da ordentlich in der Turnhalle geturnt und
alles dafür getan, dass die Schweißbänder mal wieder jene Flüssigkeit zu
Gesichte bekommen, für die sie erfunden wurden. Eintritt 7 Euro.
Um 23 Uhr im Magnet Club, Falckensteinstraße 48, 10997 Berlin

Kasabian


Konzert—Sa 25.10. in der Columbia­halle

Vielen britischen Bands von heute haftet etwas Streberhaftes an: Die können super spielen, schreiben klasse Songs – aber wo bleibt der Irrsinn? Gut, dass es Kasabian gibt. Die vier Wirrköpfe aus der Malocherstadt Leicester sind Nachfolger der berüchtigten Happy Mondays.
Vor allem der Spargel­tarzan-Sänger Tom Meighan und
der zu­gewucherte Gitarrist ­Sergio Pizzorno scheinen ­keinem Exzess
abgeneigt. Ihr grobmotorischer Rave-Rock mit psychedelischen Meta­stasen
ist der Soundtrack für alle Indie-­Druffis.  ❡ z
Um 20 Uhr in der Columbia­halle,
Columbiadamm 13-21, 10965 Berlin


3. Partytipps für Freitag


CusCus (GusGus-DJ-Set)


Party – Fr 24.10. im Kosmonaut

Oder »Don’t Panic we are all Animals!« – Douglas Adams Fans schniefen einmal tief durch. Auch wenn der jährliche Towel Day zum Andenken an den 2001 verstorbenen Autoren des Klassiker »Per Anhalter durch die Galaxis« erst wieder am 25. Mai stattfindet,
kann man in stürmischen Zeiten, wie diesen, nicht oft genug um
Zurückhaltung bitten. Da sich die Isländer aktuell, Dank ihrer
Internetabkürzung .is, der absurden Verwechslungsgefahr mit einer
bekannten Terrorgruppe ausgesetzt sehen, hat sich ihr Landsmann
President Bongo, seines Zeichens Frontmann der Band GusGus, aufgemacht
um der Welt die friedvolle und tanzbare Gemüt der isländischen Menschen
näher zu bringen. Außerdem: Tyree Cooper, Sophia Valence, Empro, u.a.
Ab 23.45 Uhr im Kosmonaut, Wiesenweg 1-4, 10365 Berlin

Vintage Porn


Party – Fr 24.10. im Prince Charles

Im Rahmen des Vintage Porn finden sich an diesem Abend Fans der stilvollen Erotik im Prince Charles ein. In der Atmosphäre der 60er- und 70er-Jahre gilt es der Lust Tür und Tor zu öffnen. Musikalisch bietet die venezolanische Performance-Künstlerin Aérea Negrot,
ehemals Teil des Hercules & Love Affair Kollektivs um Mastermind
Andrew Butler, Einblicke in ihre Seelenleben. Seit ihrem Debütalbum
»Arabxilla« (2011) auf Ellen Alliens Bpitch Control Label ist Negrot
unbestritten eines der interessanten Versprechen der elektronischen
Musikszene. Ihr experimenteller Sound begeistert durch jede Menge
Popappeal und ist wunderbar abwechslungsreich. Mit ihrer
beeindruckenden  Bühnenpräsenz muss sie sich vor den großen Diven des
Popgeschäftes nicht verstecken.
Ab 23 Uhr im Prince Charles, Prinzenstraße 85f, Kreuzberg


4. Partytipps für Samstag


Stattnacht


Party – Sa 18.10. im Stattbad

Ewan Pearson, gebürtiger Brite mit Berliner Doppelpass, muss man mögen. Seine Mixe bewegen sich gekonnt zwischen Underground und Pop. Sie strahlen eine Lebensfreude und Tanzbarkeit aus, die hochgradig ansteckend ist. Der Mann hat Gefühl und vor allem Geschmack. Gabor Schablitzki alias Robag Wruhme, ehemals ein Wighnomy Bruder,
kann man das gewisse musikalische Etwas ebenfalls nicht absprechen. Das
weiß auch DJ Koze und lässt den alten Mann mit grauem Bart und
Hornbrille auf seinem Pampa Label veröffentlichen. Digitale Pflegestufe
2.0. Mittlerweile ist es gute drei Jahre her, dass dort sein Album
»Thora Vukka« erschien. Zeit für Neues.
Ab 24 Uhr im Stattbad, Gerichtstraße 65, 13347 Berlin

Salvation ***mit Verlosung***


Gay—Sa 18.10. in der Malzfabrik

Während sich die Erotikmesse Venus eher ans heterosexuelle Publikum richtet, einschließlich einer Party mit Micaela Schäfer als DJane (!) in den Messehallen, gibt es für das homosexuelle Berlin das Hustlaball Weekend. Mehr Party als Messe. Der namengebende Hustlaball findet am Freitag im KitKat statt. 
Wir richten das Augenmerk aber auf die Salvation Party in der
Malzfabrik. Hier erwartet den Gast Ibiza- und Vocal-House mit den DJs
Meccanici und Omgeez aus Prag, Ellen Pitches aus Hamburg und Resident DJ
Edu de la Torre. Dazu gibt es Gogos und den einen oder anderen Besucher
in Badehose oder Strandoutfit, denn wer so erscheint, bekommt einen
Freidrink nach Wahl. Wer nicht genug bekommt, feiert am Sonntag im
Kitkat beim WE-Party Sex Shop weiter. Ticketverlosung online.
Ab 23 Uhr in der Malzfabrik, Bessemerstraße 2-14, 12103 Berlin
Wir verlosen 3x 2 Tickets mit dem Stichwort "Salvation" per Mail
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