[030] Newsletter vom 26. September

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[030]-Tipps vom 26.09.2014
Hallo John,
das ist der neue [030]-Newsletter mit aktuellen Kino-Neuheiten, Kultur - und tollen Partytipps für ein aufregendes und unterhaltsames Wochenende im Berliner Nachtleben. 
Viel Spass 
Euer [030] Team


1. Kino


Who Am I – Kein System ist sicher


Hackerthriller – Start am 25.09.

Der unscheinbare Benjamin (Tom Schilling) lernt Max (Elyas M’Barek) und seine Kumpels Stephan (Wotan Wilke Möhring) und Paul (Antoine Monot Jr.) kennen.
Die schätzen an Benjamin das Einzige, was er wirklich kann: Benjamin ist
ein begnadeter Hacker. Gemeinsam gründen sie die Hackergang CLAY und
sorgen mit ihren spektakulären ­Aktionen für Aufsehen, sei es nun beim
Auf­mischen eines Nazi-Treffens oder beim Bloßstellen von Pharmafirmen.
Doch während Benjamin Punkte bei Marie (Hannah Herzsprung) sammeln will,
möchte Max zu den großen Hackern gehören. Und so stolpert CLAY in die
Kriminalität.
Zuallererst verblüfft der moderne Look des neuen Films
von Baran bo Odar (»Das letzte Schweigen«); besonders gelungen sind jene
Sequenzen, in denen die Chats im Netz visualisiert werden. So
entwickelt sich ein rasanter Thriller mit diversen erzählerischen
Schnörkeln, der gegen Ende sogar David Finchers »Fight Club« den
Stinkefinger zeigt. Einziges Manko: Wie so oft im deutschen Film wird zu
viel verbal erklärt. Was dem Umstand geschuldet ist, dass Benjamin nach
seiner Verhaftung seine Geschichte der ehrgeizigen Ermittlerin Hanne
Lindberg (Trine Dyrholm) erzählt.
Deutschland 2014, 103 Min., R: Baran bo Odar, D: Tom Schilling, Elyas M’Barek, ­Hannah Herzsprung, Wotan Wilke Möhring

Walking on Sunshine


Singspiel – Start am 25.09.

Die klassische Dreiecksgeschichte hält viel Stoff für große Gefühle bereit:
Obwohl die Schwestern Maddie (blond, strebsam, introvertiert) und Taylor
(brünett, vergnügungssüchtig, offenherzig) unterschiedlicher kaum sein
könnten, sind sie dennoch ein Herz und eine Seele. Bis sie sich in den
gleichen Kerl verlieben. Und weil die
himmelhoch-jauchzend-zu-­Tode-betrübten Emotionen gerade in Süditalien
extrem hochkochen, geht es mit dem Sangesspaß nun erst richtig los.
Wie
diverse Hits der 80er (von »Don’t You Want Me« über »It Must Have Been
Love« bis zum Titelsong) inhaltlich in die sehr simple Geschichte
eingebaut werden, sorgt für ein paar vergnügliche Momente. Klischeehafte
Figuren und üble Gesänge nerven aber so sehr, dass die schönste Szene
jene ist, in der Maddie ihrem singenden Exfreund den Mund zuklebt:
Endlich Ruhe!
Großbritannien 2014, 97 Min., R: Max Giwa, Dania Pasquini,
D: Hannah Arterton, Annabel Scholey, Greg Wise

Der 7bte Zwerg


Holzhammer-Animation – Start am 25.09.

Die Realfilmkomödien um die »7 Zwerge« von 2004 und 2006 gehen als Animation in die Verlängerung. Leider ist die Wiederbelebung, bei der die Figuren die Gesichtszüge ihrer realen Vorbilder tragen
(und von ihnen synchronisiert sind), wenig gelungen.
Bei der Feier
zum 18. Geburtstag von Prinzessin Rose auf dem Schloss Fantabularasa
löst Zwerg Bubi einen Fluch der hinterlistigen Eisfee Dellamorta aus –
mit dem Ergebnis, dass das gesamte Schloss von einer Eisschicht
überzogen wird. Mit Unterstützung des Drachen Burner suchen die Zwerge
nach einem Weg, um den eingefrosteten Hofstaat wieder aufzutauen. In der
Kombination aus »Dornröschen« und »Eiskönigin« kommen die Gags zwar in
Überzahl, doch nur die wenigsten zünden. Eine märchenhafte
Pointensortiermaschine – die schlechten ins Kröpfchen, die guten in den
Film – hätte sicher geholfen. 
Deutschland 2014, 87 Min., R: Boris Aljinovic, Harald Siepermann

I Origins


Science Fiction – Start am 25.09.

Augen haben es dem Ehepaar Ian und Karen Gray (Michael Pitt und Brit Marling) angetan, die beide als Molekularbiologen forschen. Als sie die Augen ihres Sprösslings fotografieren lassen, stellt sich heraus,
dass dessen Iris genau mit der eines jüngst verstorbenen Mannes überstimmt – was der etablierten Theorie, dass unser Auge dem Fingerabdruck entsprechend zum einzigartigen Erkennungsmerkmal taugt, den Boden unter den Füßen wegziehen könnte. Beim Kontrollcheck wird Ian klar, dass die Datenbank zur Iris seiner vor Jahren verstorbenen Freundin Sofi (Astrid Bergès-Frisbey) einen Treffer ausweist: eine Waise in Indien! Ian besteigt den nächstbesten Flieger und macht sich auf die Suche nach Sofis Iris-Zwilling.
Bevor Regisseur Mike Cahill (»Another Earth«) philosophische Fragen wie jene nach der Einzigartigkeit des Menschen und der Möglichkeit einer Wiedergeburt erörtert, lotet er die Amour fou des Logikers Ian mit der spirituell veranlagten Sofi aus. Dazu ein glaubwürdig schauspielernden Ensemble, exotische Szenerien und ein Storyverlauf, dessen Entwicklung erfrischend verwirrend bleibt.
USA 2014, 113 Min., R: Mike Cahill, D: Michael Pitt, Brit Marling, Astrid Bergès-Frisbey


2. Konzert


Big Skies


Konzert—Fr 26.09. im Magnet Club

Muss London ernsthaft in Sorge sein? Immerhin verzeichnet die City of Cool einen nicht unerheblichen Aderlass an jungen Musikern und Bands, die es  allesamt auf den Kontinent und in unsere schöne  Heimatstadt Berlin treibt.
So ging es auch James  Cubitt, Adam Neal und Jack Warton, die vor drei
Jahren hierher zogen, den Kanadier Alexander ­Cumming auf den
Drumschemel setzten und ihre psychedelische Popmusik­tradition jetzt in
den Clubs der Stadt zelebrieren. Immerhin: ­London hat reagiert und die
Immobilienpreise gesenkt. Eintritt 7 Euro.
Um 21 Uhr im Magnet Club, Falckensteinstraße 48, Kreuzberg

Azealia Banks


Konzert—Fr 26.09. in Huxleys Neue Welt

Die 23-jährige Rapperin hat sich schon mal mit ihrem Label zerstritten, musste sich für homophobe Bemerkungen entschuldigen, hat sämtliche Coole-Newcomer-Listen der Welt angeführt,
sich durch einige bemerkenswert versaute Tracks geschimpft und den Titel
als feministische Hoffnung des Hip-Hop verliehen bekommen, wieder
abgegeben und noch mal gekriegt. Dass Azealia Banks’ Debüt­album immer
noch nicht erschienen ist, könnte man über den Bohei fast vergessen.
Um 20 Uhr in Huxleys Neue Welt, Hasenheide 107, Neukölln

Andreas Bourani


Mi 01.10. um 20 Uhr im Astra Kulturhaus

Andreas Bourani ist der Durchstarter des Sommers im deutschen ­Pop-Geschäft. Er lieferte den offiziellen Song zur deutschen Fußballweltmeisterschaft und ist in beinah jeder Werbeinsel zu hören,
wenn für die Aktion Mensch geworben wird. Plötzlich ist er mitten drin um Schlageruniversum.
Geboren
wurde Bourani 1983 in Augsburg. Seine Wurzeln liegen in Nord­afrika,
aufgewachsen ist er bei Adoptiveltern.
Er besuchte die Schule – mit
musikalischem Schwerpunkt, sang im Knabenchor und am Augsburger
Staatstheater. Und dann doch ein Bruch. Er schmiss das Abi und machte
sich 2008 über München auf nach Berlin. Heute wohnt er in Pankow.
Aktuell
arbeitet er am nächsten Album. Aber bei seinem Konzert im Astra wird
sich erst einmal alles um »Auf uns« drehen: seiner Platin-Single und
­Nummer Eins vom gerade vergangenen Sommer.
Mi 01.10. um 20 Uhr im Astra Kulturhaus, Revaler Straße 99, Friedrichshain

Megaloh


Konzert—Mi 01.10. im Postbahnhof

Der deutsche Rap hat ja Kreide gefressen, selbst ein Sido hat das Arsch­ficken eingeschränkt. Auch Megaloh, einst großspuriger Battle-Rapper aus Moabit, ist jetzt ein ganz Lieber,
der nicht mehr Bitches beschimpft, ­sondern Frauen versteht.
Folgerichtig ist er nun unterwegs auf Tour mit Afrob, einem Vertreter
der alten ­Stuttgarter Schule von Fanta 4 bis Freundeskreis, die schon
politisch ­korrekt reimten, bevor das als Studentenrap diffamiert wurde.
Kommt eben alles wieder.
Um 20 Uhr im Postbahnhof, Straße der Pariser Kommune 8, Friedrichshain


3. Partytipps für Freitag


Glow


Party—Fr 26.09. im ://about blank

Peter Kuschnereit gehört seit 1991 zum Stammpersonal des Hardwax-Plattenladen um Mark Ernestus. Dort gehört es zum guten Ton, Neuankömmlinge erst einmal mit Vorsicht zu genießen.
Sollten sich jene durch schlaue Musikwünsche und penetrantes
Wiederkommen bewährt haben, ist man durchaus gewillt, ein paar Worte zu
wechseln. Aber bloß nicht geschwätzig werden, geschweige denn bekannte
DJs vor Ort von der Seite anquatschen. Kuschnereit aka DJ Pete aka
Substance ist von Beginn an Teil der Berliner Technobewegung. Ihn
anzusprechen zeugt von Geschmack und Wissen um die Szene. Seine Musik
und Sets changieren zwischen musikhistorischer Erfahrung und der steten
Leidenschaft, Neues zu entdecken.
Ab 24 Uhr im ://about blank, Markgrafendamm (Bf Ostkreuz), Friedrichshain

I. Sankt Veit


Party—Fr 26.09. im Chalet

Der belgische Techno-DJ und Produzent mit Berliner Wohnsitz, Peter Van Hoesen, betreibt seit 2008 das Label Time to Express. Der Manneken Piss, der aktuellen deepen Electronica, startete
die Unternehmung Plattenboss mit seiner erfolgreichen »Trust EP«.
Seitdem haben sich nicht nur junge Künstler, wie Dario Zenker, Donato
Dozzy und Cio D'or auf Time to Express veröffentlicht, auch Van Hoesen
hat sich in den vergangenen sechs Jahren seit Gründung in die vorderste
Reihe aktueller Techno-Granden gespielt. Seine Musik ist abwegig,
experimentell und dennoch spürbar deep und Tanzflur-kompatibel. Außerdem
am Start: youANDme (u. a. auf Cocoon und Pokerflat), Rhauder
(Ornaments, Rotary Cocktail), Wouter de Moor (Remote Area).  ❡ ts
Ab 24 Uhr im Chalet, Vor dem Schlesischen Tor 3, Kreuzberg


4. Partytipps für Samstag


11 Jahre Ostfunk


Party—Sa 27.09. im Postbahnhof

Platten und Partys. Seit der Gründung 2003 hat sich Ostfunk als Veranstaltungslabel im Gedächtnis urbaner Feiernasen festgesetzt. Die Ostfunk-Raves neigen zur kollektiven Ausschweifung. Ein Grund dafür: die meterlangen Bookings.
Das ist zum elfjährigen Jubiläum nicht anders als die Jahre davor. Auf
drei Ebenen, neben der Main­stage mit fetter LED-Wand, wird es einen
Magdalena und einen Birthday Floor geben, trifft Techno auf House auf
Elektro. In diesem Jahr in Gestalt von Westbam (Foto), Format: B,
Lützenkirchen, Bunte Bummler, Sokool, Kollektiv KlangGut, Kanzler &
Wischnewski und einem Dutzend weiterer Szenegrößen. Happy Birthday.
Ab 24 Uhr im Postbahnhof, Straße der Pariser Kommune 8,Friedrichshain

Stattnacht


Party – Sa 27.09. im Stattbad Wedding

Der gebürtige Südafrikaner Alan Abrahams alias Portable treibt sich, wie viele seiner musizierenden Kollegen, mittlerweile auch in der deutschen Hauptstadt rum. Vor mehr als 10 Jahren unternahm Abrahams erste musikalische Gehversuche.
Zu seinen Einflüssen zählen 80er-Jahre Soul, Hi-Life und HipHop, ebenso
wie die House-Entwürfe der frühen Chicagoer-Jahre. Verbunden mit den
traditionellen Sounds seiner afrikanischen Heimat ist er stets auf der
Suche nach neuen klangstarken Fixpunkten. Seit 2011 unterstützt ihn das
Frankfurter Label Perlon bei seiner Entdeckungsreise.
Ab 24 Uhr im Stattbad Wedding, Gerichtstraße 65,, Wedding

Nights by Absolut mit Verlosung


Sa 27.09. ab 22 Uhr im Kraftwerk Berlin

Am Samstag hat Nights by Absolut seine Europa-Premiere. Hier zeigt die schwedische Wodka-Marke ihre Vision einer Verbindung von Nachtleben und Kreativität. Die Künstler des Londoner Studio XO präsentieren in ihren Laser-Couture-Kostümen ein Set-up aus Licht, Farben und Fashion
und das Publikum wird Teil dieser Inszenierung.
In New York (Foto) und Johannesburg fanden bereits die Nightlife-Events für einem faszinierten Publikum statt. Nun erwartet die Berliner eine einmalige Erfahrung aus Licht und Musik. An den Decks stehen Tiki Disco aus Brooklyn. Der nächste Stopp ist Rio.
Mindestalter 25 Jahre
Dresscode Schwarz
Kraftwerk, Köpenicker Straße 70, Mitte
Wir verlosen 5x zwei Tickets. Schickt eine Mail mit "Nights" und eurem Namen


5. 20 Jahre [030] Magazin


[030] Party 2014 – 20 Jahre [030]


Do 02.10. ab 22 Uhr im Spindler & Klatt

1994 gründete eine Gruppe junger Enthusiasten mit Vorliebe für Party, Musik und Kultur das Szenemagazin [030]. Ihr Ziel: »Mittendrin statt nur dabei«. Getreu diesem Motto feiert [030] nun das 20-jährige Jubiläum.
Geboten wird ein musikalischer Querschnitt zwischen Black Music und Electronica. HipHop-Fans bietet beispielsweise Dead Rabbit
einen künstlerischen Mehrwert. Der gebürtige Rostocker ist als
Produzent und Beatbastler von Marteria äußerst erfolgreich. Sein »Lila
Wolken« Remix gilt als einer der Gründe, warum der Song in den Clubs
frenetisch gefeiert wurde. Peter Fox, Blumentopf und Samy Deluxe sind
ebenfalls Nutznießer des Toten Hasen. Fans elektronischer Musik freuen
sich unterdessen über Clé, seit Jahren als Hälfte der Martini Brös in der Berliner Clubszene verwurzelt. Auch Phon.O, auf dem Modeselektor Label Monkeytown aktiv, sowie das Stil vor Talent Duo Channel X zählen zu den elektronischen Highlights des Abends.
Donnerstag, 2. Oktober 2014 ab 22 Uhr
Spindler & Klatt, Köpenicker Straße 16-17, 10997 Berlin

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