aid-Newsletter Nr. 47 vom 18. November 2015

2 jaren geleden


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47/15 vom 18.11.2015


 

Verbraucher und ErnÀhrung


ZitrusfrÃŒchte


Schale nur von Bio-Ware verwenden

Zuviel Waage gleich unzufrieden?


Studie stellt bei jungen Frauen VerhaltensÀnderungen fest

Hauptsaison fÃŒr die Haselnuss


Mit SchÃŒtteltest Frische erkennen

Das Salz in der Suppe


Neues aid-Heft zu Speisesalz

Menschen auf der Flucht


Oder: Wer auf ein Smartphone wartet
 

Landwirtschaft und Umwelt


Technik hilft beim Bodenschutz


Großes Interesse am aid-Fachforum auf der Agritechnica

Proaktiv Handeln in Sachen Nutztierschutz


Enquete Kommission Tierschutz gefordert

GrÃŒn hat Zukunft - die Zukunft ist grÃŒn


Arbeitnehmertag in Hannover

Wegducken nutzt nichts


Wildretterprojekt mit neuem Lösungsansatz

Gutes Herdenmanagement fÌr spitze SchnÀbel


FachgesprÀch Legehennenhaltung

Winterraps 2016


Anbau steigt
 

ZitrusfrÃŒchte


Schale nur von Bio-Ware verwenden



(aid) - ZitrusfrÃŒchte sind vor allem im Winter gute Vitamin-C-Quellen. Wer die Schale verwenden will, sollte aber auf Bio-FrÃŒchte zurÃŒckgreifen. Diese dÃŒrfen - anders als konventionell erzeugte - nach der Ernte nicht mehr mit Konservierungs- oder Pflanzenschutzmitteln und Wachsen behandelt werden. Ihre Schale sieht daher in der Regel stumpfer aus. Auch fÃŒr dekorative Zwecke bei ErfrischungsgetrÀnken oder Cocktails sollte man FrÃŒchte aus ökologischem Anbau nehmen. Behandelte FrÃŒchte können mit RÃŒckstÀnden von Pflanzenschutzmitteln belastet sein. Sie sollten in jedem Fall unter heißem Wasser abgewaschen und anschließend mit einem Papiertuch abgerieben werden. Auf diese Weise kann man verhindern, dass beim SchÀlen eventuell noch vorhandene Behandlungsmittel auf das Fruchtfleisch ÃŒbertragen werden.
Nach der Ernte durchlaufen die ZitrusfrÃŒchte mehrere Verarbeitungsschritte wie Waschen, BÃŒrsten und Trocknen. Sie werden nach Größe, Farbe und Handelsklasse sortiert, eventuell nachbehandelt, verpackt und transportiert. Da beim maschinellen Waschen die natÃŒrliche Wachsschicht entfernt wird, ÃŒberzieht man die FrÃŒchte anschließend wieder mit Wachs. Auf diese Weise bleibt das Aroma erhalten. Die anschließende Behandlung mit Konservierungsstoffen schÃŒtzt in erster Linie vor FÀulnis und Schimmelpilzen.
Bei ZitrusfrÃŒchten lÀsst sich von der Farbe der Schale ÃŒbrigens nicht auf den Reifegrad der Frucht schließen. So können auch grÃŒne FrÃŒchte schon essreif sein. Sie mÃŒssen allerdings erst "entgrÃŒnt" werden, bevor sie in den Handel kommen. Dazu kommen sie fÃŒr maximal vier Tage in sogenannte Reifekammern bei 20 bis 24 Grad Celsius und ÃŒber 90-prozentiger Luftfeuchtigkeit. Der Luft zugesetzte geringe Mengen des Reifehormons Ethylen lassen die FrÃŒchte nachreifen. So erhalten sie ihre sortentypische Farbe.
Heike Stommel, www.aid.de


Weitere Informationen:
Tipps zu Einkauf und Verwendung von ZitrusfrÃŒchten finden Sie auf was-wir-essen.de in der Rubrik "Tipp der Saison"


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Zuviel Waage gleich unzufrieden?


Studie stellt bei jungen Frauen VerhaltensÀnderungen fest



(aid) - Wer sich hÀufig wiegt, hat mehr Kontrolle Ìber sein Körpergewicht. So simpel könnte es sein. Bei jungen MÀdchen kann dieses Verhalten allerdings Selbstbewusstsein und Körperzufriedenheit herabsetzen, lÀsst eine Studie der UniversitÀt von Minnesota, Minneapolis vermuten. Essstörungen wie Magersucht und Ess-Brech-Sucht (Bulimie) können die Folge sein, geben die US-Wissenschaftler zu bedenken.
Im Rahmen des EAT-Projekts ("Eating and Activity in Teens and Young Adults") wurden knapp 1.900 durchschnittlich 15-JÀhrige fÃŒr einen Zeitraum von ÃŒber zehn Jahren begleitet und regelmÀßig der Körpermassenindex (BMI) bestimmt. Anhand verschiedener Skalen schÀtzten die Teilnehmer unter anderem das Ausmaß ihrer Gewichtskontrolle, das subjektiv "ideale Körpergewicht", ihre Sorge um das Körpergewicht, ihre Körperzufriedenheit und mögliche depressive Symptome ein. Zudem gaben sie zu Protokoll, ob sie bereits ungesundes Essverhalten (z. B. fasten, Mahlzeiten auslassen) bzw. extrem ungesundes Essverhalten (z. B. erbrechen, AbfÃŒhrmittel nehmen) gezeigt hatten.
Das Fazit war eindeutig: Wer sich hÀufig auf die Waage stellte, machte sich auch mehr Sorgen um sein Körpergewicht - unabhÀngig vom Geschlecht. Bei den MÀdchen fÌhrte eine in den zehn Jahren gesteigerte Gewichtskontrolle zusÀtzlich zu einer Verringerung der Selbstachtung, sie waren weniger zufrieden mit ihrem eigenen Körper und zeigten Anzeichen depressiver ZÌge. Auch ungesundes Essverhalten trat hÀufiger auf.
Eine regelmÀßige Gewichtskontrolle wird hÀufig eingesetzt, um Übergewicht vorzubeugen, das Körpergewicht zu halten oder zu reduzieren. Nach den Studienresultaten ist der stÀndige Weg zur Waage fÃŒr junge Menschen auf dem Weg zum Erwachsensein aber kein unstrittiges Verhalten - speziell bei jungen Frauen. Auch wenn die regelmÀßige Gewichtskontrolle positive Effekte hat, sollten auch mögliche negative Folgen berÃŒcksichtigt werden, erklÀren die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift "Journal of Nutrition Education and Behavior". Welche tatsÀchliche Frequenz der Gewichtsbestimmung diese Effekte auslöst, soll noch weiter analysiert werden.
Heike Kreutz, www.aid.de


Weitere Informationen:
http://www.jneb.org/article/S1499-4046%2815%2900633-8/abstract
http://podcasts.elsevierhealth.com/jneb/47_6_JNEB_Carly_podcast.mp3
aid-BroschÃŒre "Der Kopf isst mit - Zusammenspiel zwischen Essen und Psyche"
Bestell-Nr. 3440, Preis: 6,00 Euro
www.aid.de/shop/shop_detail.php?bestellnr=3440


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Hauptsaison fÃŒr die Haselnuss


Mit SchÃŒtteltest Frische erkennen



(aid) - Manch ein Gartenbesitzer ist in diesen Tagen eifrig dabei, die diesjÀhrige Haselnussernte zu sichern. Und im Lebensmittelhandel halten HaselnÃŒsse in allen Formen als Saisonware Einzug. Schließlich sind sie in den Wochen vor Weihnachten besonders begehrt.
Beim Knacken von ganzen ungeschÀlten NÃŒssen scheiden sich die Geister: FÃŒr die einen ist es ein Ritual, fÃŒr die anderen eine mÃŒhsame Vorarbeit in der KÃŒche. Der braunen, verholzten Fruchtwand rÃŒckt man am besten mit einem Zangennussknacker zu Leibe. Und falls sich mal ein Exemplar standhaft wehrt, kommt es fÃŒr eine Stunde ins Gefrierfach. Danach fÀllt das Öffnen wesentlich leichter, da die Schale brÃŒchiger wird.
Wer die NÌsse nicht als Ganzes knabbern oder dekorativ aufs Backwerk setzen oder im Salat verwenden möchte, braucht sie in zerkleinerter Form. Da liegt der Griff zur TÌte mit gehobelten oder gemahlenen NÌssen nahe. In Zimtsternen, Lebkuchen, Makronen und FrÌchtebrot geben HaselnÌsse die Richtung an. Aber auch im RehrÌcken und in den Muffins, im Obstsalat oder dem MÌsli, im Reissalat mit Trauben oder im Nudelsalat mit Brokkoli, als Kruste auf den HirschrÌckenmedaillons oder geröstet als Bestandteil im SpÀtzle- oder Pastateig machen sie eine gute Figur.
Egal, in welcher Form sie genossen werden - HaselnÃŒsse haben es in sich. "Vor allem dank ihrem Gehalt an Vitamin E, verschiedenen B-Bitaminen, Mineralstoffen, Ballaststoffe und sekundÀren Pflanzenstoffen sind sie ein wichtiger Bestandteil gesunder ErnÀhrung", sagt Harald Seitz, ErnÀhrungswissenschaftler beim aid infodienst. Übertreiben sollte man es mit dem Nuss-Genuss dennoch nicht, denn die FrÃŒchte enthalten reichlich Fett (61,9 %) und somit auch eine Menge Kalorien. "Mit 644 Kilokalorien pro hundert Gramm scheiden sie zumindest als 'Schlankmacher' aus", so Seitz. Das Fett der Haselnuss besteht dafÃŒr vor allem aus ungesÀttigten FettsÀuren und sind damit auch ernÀhrungsphysiologisch sehr wertvoll.
Die beiden wichtigsten Haselnussarten - die rundlichen ZellernÃŒsse und die etwas größeren, lÀnglichen LambertsnÃŒsse - unterscheiden sich ein wenig im Geschmack: LambertsnÃŒsse sind aromatischer und etwas sÌßer. DarÃŒber hinaus gibt es Mischformen. Beim Einkauf ist dieses Wissen allerdings eher nebensÀchlich, denn sehr selten hat der Verbraucher die Auswahl zwischen verschiedenen Arten.
FrÃŒchte fÃŒr den deutschen Handel stammen vorrangig aus der TÃŒrkei. Bei NÃŒssen in der Schale heißt es genau hinschauen. "Ihre Frische kann man mithilfe eines SchÃŒtteltests erkennen", rÀt Harald Seitz. "Alte, vertrocknete HaselnÃŒsse klappern in der Schale." Zuhause werden die getrockneten FrÃŒchte in nicht zu großen SÀcken oder Netzen portioniert. An einem trockenen, luftigen, warmen und mÀusesicheren Platz aufgehÀngt können sie monatelang aufbewahrt werden. Allerdings ist der mild-aromatische Geschmack direkt nach der Reife am ausgeprÀgtesten.
Eva Neumann, www.aid.de


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Das Salz in der Suppe


Neues aid-Heft zu Speisesalz



(aid) - "Schön feinkörnig" und "Schlicht-Weiß" war gestern. Das Salzangebot im Handel ist mittlerweile Àußerst vielseitig und so reichhaltig wie nie. Aber was genau steckt eigentlich in den feinen und groben Kristallen, die wir so schÀtzen ? Wie koche ich richtig mit Salz und wie viel von der prickelnden WÃŒrze ist ÃŒberhaupt empfehlenswert?
Und wer weiter nachfragt, merkt schnell, dass angenommene SelbstverstÀndlichkeiten plötzlich irgendwie zweifelhaft wirken, denn rund um das berÌhmte "Salz in der Suppe" ranken sich einige Fragezeichen. Licht ins Fragendickicht bringt das aid-Heft "Speisesalz: 12 Fragen - 12 Antworten".
Das neue kompakte Heft beschreibt Ìbersichtlich und leicht verstÀndlich den aktuellen Wissenstand zum Thema Salz. Neben warenkundlichen Besonderheiten wie Himalaya- oder Blausalz werden auch wichtige gesundheitliche Aspekte beleuchtet, wie die Rolle von Salz bei Bluthochdruck. Viele praktische KÌchentipps gibt es obendrein: Eine tabellarische GegenÌberstellung salzreicher Lebensmittel und salzarmen Produktalternativen macht das Heft zu einer praktischen Alltagshilfe fÌr Verbraucher und ebenso ideal zur Weitergabe fÌr Profis in der ErnÀhrungsberatung.
www.aid.de


aid-Heft "Speisesalz / 12 Fragen - 12 Antworten"
Bestell-Nr. 1648, ISBN 978-3-8308-1201-2, Preis: 2,00 Euro (ab 20 StÃŒck 30 % Mengennachlass), zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 Euro gegen Rechnung
aid infodienst e. V., Heilsbachstraße 16, 53123 Bonn
Telefon: 038204 66544, Telefax: 0228 8499-200
E-Mail: Bestellung@aid.de, Internet: www.aid-medienshop.de
Mehr Infos zum aid-Heft "Speisesalz / 12 Fragen - 12 Antworten"


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Menschen auf der Flucht


Oder: Wer auf ein Smartphone wartet



(aid) - Menschen flÃŒchten immer dann aus ihrer angestammten Heimat, wenn die Lebensgrundlagen unertrÀglich werden. Manchmal sind die Ursachen hausgemacht, doch allzu oft werden sie von außen beeinflusst.
Wald ist vor allem in den tropischen LÀndern dieser Erde eine wichtige Lebensgrundlage: er liefert Lebensraum fÃŒr wilde Tiere und damit auch Nahrungsgrundlage, er steuert das großrÀumige Klima und schÃŒtzt vor Erosion durch tropische RegenfÀlle. In Maßen genutzt, liefert der Wald Feuerholz, das zum Kochen, vor allem zum hygienischen Abkochen von Wasser dringend benötigt wird.
In Madagaskar beispielsweise, leben viele Menschen von der Produktion von Holzkohle und vom Ziegelbrennen, fÃŒr das ebenfalls Feuerholz benötigt wird. Über Generation wurde der Wald hierzu einigermaßen nachhaltig genutzt, bevor der Ausverkauf der wertvollen tropischen Hölzer begann. Ehemals bewaldete HÃŒgel, ganze Landstriche sind nun kahl, der Erosion preisgegeben, einhergehend mit dem Verlust fruchtbaren Bodens. PrimÀre oder sekundÀre tropische Regenwaldgebiete sind fast ausschließlich auf wenige Nationalparks beschrÀnkt, die hochgradig gefÀhrdet sind durch illegalen Einschlag von Tropenhölzern.
Ähnlich wie dem Panda in Asien wird es bald auch der Àhnlich plÃŒschigen Lemurenart "Indri" gehen: Die Pipeline einer neuen Kobalt-Mine durchschneidet nun den letzten noch existierenden Lebensraum der wenigen verbleibenden Indri-Familien. Der daran hÀngende Tourismus stirbt dann gleich mit und so werden mit dem Wald auch schließlich die Menschen verschwinden, die von ihm leben.
Flucht scheint daher ein probates Mittel. Dass diese nicht eintritt, können wir als Verbraucher beeinflussen, wenn wir uns die ZusammenhÀnge vergegenwÀrtigen - vielleicht sogar, wÀhrend wir auf unserem gÌnstigen Tropenholz-Gartenstuhl aus dem Baumarkt sitzen und uns per Smartphone, fÌr dessen Produktion das Kobalt gewonnen wurde, Ìber die aktuelle Lage in der FlÌchtlingskrise informieren. Auf dem Höhepunkt der FlÌchtlingsbewegung gab es unlÀngst eine Pressemeldung darÌber, dass nÀchtlich auf das neue Smartphone wartende Kunden von Anwohnern mit Decken und warmen GetrÀnken versorgt wurden. Verkehrte Welt...
Friederike Heidenhof aus Madagaskar, www.aid.de


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Technik hilft beim Bodenschutz


Großes Interesse am aid-Fachforum auf der Agritechnica



(aid) - "Was machen Sie, wenn ÃŒber Nacht mehr als 100 Liter Regen gefallen sind und am nÀchsten Tag ZuckerrÃŒben gerodet werden sollen - kommt der schwere Roder mit ÃŒber 40 Tonnen auf den Acker?" Diese Frage stellte Dr. Joachim Brunotte vom ThÃŒnen-Institut fÃŒr Agrartechnologie Braunschweig den Teilnehmern auf dem aid Fachforum "Bodenverdichtungen mit landwirtschaftlichen Maschinen vermeiden - regionale Befahrbarkeitstage ermitteln" auf der Agritechnica in Hannover. Die meisten Teilnehmer aus der landwirtschaftlichen Praxis, Beratung sowie Landmaschinen- und Reifenindustrie wÃŒrden den Roder wohl stehen lassen. Aber, die weit verbreitete Meinung, dass große schwere landwirtschaftliche Maschinen immer den Boden verdichten, wird aus fachlicher Sicht nicht geteilt.
In der Ackerkrume, so Brunotte, sei trotz des Einsatzes schwerer Maschinen, keine zunehmende Verdichtung festzustellen. Das sei vor allem technischen Verbesserungen zu verdanken, wie zum Beispiel bodenschonender Radialbereifung, Antischlupfregelungen (frÌher 25 Prozent Schlupf, heute 5 Prozent), Mulchsaat, (heute auf 50 Prozent der FlÀchen in Deutschland) und vieles mehr. Eine weitere technische Möglichkeit zur Vermeidung von Bodenverdichtungen könnte in Zukunft ein Ultraschallsensor in der Felge sein, der die Reifeneinfederung misst und damit eine Anpassung technischer Parameter an die Verdichtungsempfindlichkeit des Bodens ermöglicht.
Entscheidend sei dabei vor allem auch die standörtliche Verdichtungsempfindlichkeit der Böden, die unter anderem ÃŒber eine FeldgefÃŒgeansprache zu ermitteln sei. FÃŒr den Einsatz von Landmaschinen könnten schließlich regionale Befahrbarkeitstage ermittelt werden.
Viele praktische Hinweise fÃŒr eine bodenschonende Bewirtschaftung gab Erwin SchlÃŒtter vom Lohnunternehmer-Verband Nordrhein-Westfalen. Dazu gehören zum Beispiel die Wahl der richtigen Bereifung, die UntenanhÀngung von GerÀten, weil dann der Schlepper nicht noch zusÀtzlich ballastiert werden muss, Hundegang bei selbstfahrenden Erntemaschinen, um Mehrfach-Überrollungen zu vermeiden und noch vieles mehr. Schließlich forderte SchlÃŒtter einen Konsens zwischen Landwirten und Lohnunternehmern, denn alles mÃŒsse bezahlt werden und der Landwirt mÃŒsse merken, dass sich bodenschonende Technik rentiert.
Dr. Volker BrÀutigam, www.aid.de


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Proaktiv Handeln in Sachen Nutztierschutz


Enquete Kommission Tierschutz gefordert



(aid) - Mut zu unbequemen Wahrheiten bei allen Verantwortlichen der Agrarbranche hat Professor Harald Grethe, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates Agrarpolitik (WBA) der Bundesregierung, auf der Herbsttagung des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) in Berlin gefordert. Sein Vortrag zur "Zukunft der Nutztierhaltung" ging da mit gutem Beispiel voran und konfrontierte diverse Akteure der Branche mit der Forderung, endlich in den Dialog mit der Gesellschaft um Werte einzutreten, denen sich die Landwirtschaft stellen mÃŒsse.
Dabei gelte es einen offenen Dialog zu eröffnen, statt sich hinter Runden Tischen und vielleicht auch verschlossenen TÌren zu versammeln. Die Zielkonflikte Tierschutz - Umweltschutz- WettbewerbsfÀhigkeit könnten nicht weiter in separaten Monologen Einzelner erörtert werden und auch mehr Ergebnisse der Wissenschaft seien in der derzeitigen Situation nicht nötig. Agrarökonom Grethe forderte hierzu eine Enquete Kommission des Bundestages. Es gebe aber Bedenken des Berufsstandes und der Agrarpolitik, eine solche Kommission einzurichten. Grethe hÀlt dies fÌr gefÀhrlich, denn dahinter stehe die EinschÀtzung, man könne den gesellschaftlichen Prozess noch steuern und die sei falsch.
Es wÀre hilfreich, wenn die Agrarwirtschaft einsehen wÌrde, dass die gesellschaftlichen AnsprÌche in Zukunft nicht zurÌck geschraubt wÌrden. "Es reicht nicht aus, die Kritik der Gesellschaft als ponyhofisierende Romantik abzutun und Webcams in StÀllen zu montieren", so Grethe. "Die Gesellschaft muss sich allerdings auch den ZwÀngen der Landwirtschaft stellen und aufhören, sie als ProjektionsflÀche fÌr den eigenen Verlust eines Zugangs zur Natur zu instrumentalisieren."
Laut dem Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats Agrarpolitik fÃŒhrt die Umsetzung tierschutzrelevanter Maßnahmen zu Mehrkosten von ca. 3 bis 5 Mrd. Euro jÀhrlich. Angesichts dieser großen Herausforderungen ist der Beirat der Auffassung, dass die gesetzten Ziele nur durch gemeinsame Anstrengungen von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu erreichen sind. Eine erfolgreiche Strategie mÃŒsse daher staatliche, privatwirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Steuerungsmöglichkeiten einschließen. Dazu gehörten staatliche Politikmaßnahmen genauso wie eindeutigere und zusÀtzliche gesetzliche Mindeststandards, ein mehrstufiges staatliches Tierschutzlabel, PrÀmien und Kompensationszahlungen im Rahmen der 2. oder auch der 1. SÀule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Aber auch privatwirtschaftliche Maßnahmen, wie die Brancheninitiative Tierwohl und SelbstbeschrÀnkungsabkommen seien unverzichtbar.
Britta Klein, www.aid.de


Weitere Informationen:
Gutachten Nutztierhaltung
http://www.bmel.de/SharedDocs/Downloads/Ministerium/Beiraete/Agrarpolitik/GutachtenNutztierhaltung-Kurzfassung.pdf?__blob=publicationFile


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GrÃŒn hat Zukunft - die Zukunft ist grÃŒn


Arbeitnehmertag in Hannover



(aid) - GrÌne Berufe sind zukunftssicher. Sie sind spannend und bieten vielfÀltige Karrieremöglichkeiten. Franz KÌhmayer vom Zukunftsinstitut in Wien ist Ìberzeugt davon, dass es um die Berufsaussichten im grÌnen Bereich bestens bestellt ist. Auf dem 9. Arbeitnehmertag der Landwirtschaftskammer Niedersachsen auf der Agritechnica in Hannover unter dem Motto "Karriere: Wissen. Persönlichkeit. Kompetenz. StÀrken nutzen durch Weiterbildung" erlÀuterte der Trendforscher, wie sich die grÌne Berufswelt kÌnftig verÀndern wird.
"GrÃŒn ist mehr" - lautet zum Beispiel eine seiner Thesen. In fast allen Bereichen unseres Lebens ist "GrÃŒn" fest verankert. Vor 20 bis 30 Jahren hat man "GrÃŒn" oder Öko" noch als Fortschrittsbremse gesehen. Das hat sich komplett gewandelt. Betrachte man die Megatrends unserer Zeit, sei einer davon "Neo-Ökologie". Fast 66 Prozent aller Unternehmen beschÀftigten sich mit Nachhaltigkeit. Und wer sonst, wenn nicht die grÃŒnen Berufe, seien Experten fÃŒr Nachhaltigkeit. "Und damit sind sie interessant fÃŒr diese Unternehmen", so KÃŒhmayer. Die VerÀnderungen unserer Stadtgesellschaften einhergehend mit dem Trend zu Urban Gardening oder Vertical Farming fÃŒhre ebenfalls zu einem steigenden Bedarf an Experten, die sich mit der Produktion von Lebensmittel auskennen. Auch hier sieht KÃŒhmeyer Zukunftsperspektiven fÃŒr die grÃŒne Branche.
Auch wenn Landwirtschaft lokal betrieben werde, gehe es nicht ohne einen globalen Blickwinkel. Unter dem Stichwort "Glokalisierung" erlÀuterte KÃŒhmeyer, wie wichtig es sei, sich intensiv mit Problemen unserer Zeit auseinanderzusetzen. Die Welt ist aufstrebend, wohlhabend, gebildet und jung. Um darin bestehen zu können, gab er den dringenden Rat, sich ÃŒber Auslandserfahrungen mit anderen Kulturen und Standorten vertraut zu machen, um so an der Lösung drÀngender globaler Probleme und den Folgen der Krisen unserer Welt mitzuarbeiten. GrÃŒne Berufe verfÃŒgen ÃŒber ein hohes Know-how in Natur und Ökologie. "Das ist weltweit interessant", so KÃŒhmeyer. Das eröffnet grÃŒnen Berufen kÃŒnftig ganz andere TÀtigkeitsbereiche und Perspektiven als nur die PrimÀrproduktion vor Ort.
Ohne lebenslanges Lernen und Weiterbildung geht das alles nicht. Die Leittechnologie der Zukunft ist die Informationstechnologie. Die Rolle des Menschen verÀndert sich und der Trend geht hin zu hochqualifizierten ArbeitsplÀtzen. Und es gibt kaum noch jemanden, der sein Leben lang in einem Job bleibt. Talente und Einstellungen sind dabei prÀgender fÌr eine Karriere als Fachkenntnisse. Wer bereit ist, flexibel die Herausforderungen anzunehmen, dem stehen jedenfalls viele Karrierewege offen.
Renate Kessen, www.aid.de


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Wegducken nutzt nichts


Wildretterprojekt mit neuem Lösungsansatz



(aid) - Über 100.000 Rehkitze fallen alljÀhrlich in Deutschland wÀhrend der GrÃŒnlandmahd dem MÀhtod zum Opfer. Zum VerhÀngnis wird den Jungtieren dabei ihr angeborener Duckinstinkt. Die Kitze werden in der Hauptsetzzeit von Mai bis Juni von ihren MÃŒttern ins vermeintlich sichere Gras gelegt, um sie vor Greifvögeln, Fuchs und Marder zu schÃŒtzen. Genau in diese Zeit fÀllt auch die GrÃŒnlandmahd, mit den heute weit verbreiteten großen, leistungsfÀhigen Maschinen. MÀhwerksbreiten um die 9 Meter und Fahrgeschwindigkeiten zwischen 15 bis 20 km/h sind keine Seltenheit. Die ZusammenhÀnge erlÀuterte Alfons Janker vom Landesjagdverband Bayern e. V., ein Partner des vom Bundeslandwirtschaftsministerium geförderten Gemeinschaftsprojekts "Wildretter", an dem Wissenschaft, Industrie und JagdverbÀnde beteiligt waren. Die AbschlussprÀsentation fand auf der Agritechnica in Hannover statt.
Es herrscht ein enorm hoher Zeitdruck, so Janker, um bei gÃŒnstigem Wetter die Mahd durchfÃŒhren zu können. NÀhert sich nun eine solche große Maschine einem Rehkitz, duckt sich dieses instinktiv weg, anstatt zu flÃŒchten - so finden leider viele Kitze den Tod, oder - noch schlimmer - werden angemÀht. Das fÃŒhrt einerseits zu einer hohen psychischen Belastung des Fahrers, erlÀuterte Andreas Wetzel von der Claas Saulgau GmbH. Außerdem könne es zu Vergiftungen von Nutztieren durch Botulismus kommen, wenn Tierkadaver im Futter seien. Auch mit rechtlichen Problemen mÃŒsse der Landwirt rechnen, da im Paragraf 1 des Tierschutzgesetzes steht, dass niemand einem Tier ohne vernÃŒnftigen Grund Leiden oder SchÀden zufÃŒgen dÃŒrfe. Schließlich gÀbe es eine hohe Erwartung der Öffentlichkeit, Maßnahmen gegen den tausendfachen MÀhtod von Kitzen zu treffen.
Die bisherigen Maßnahmen, wie VergrÀmung der Ricke durch Duftstoffe oder optische Maßnahmen (Scheuchen), bzw. Absuchen der FlÀchen mit dem Jagdhund oder auch Ketten und Piepser direkt am MÀhwerk selbst, sind laut dem Fachmann wenig wirksam, bzw. sehr arbeitsaufwendig. Auch der schon verbreitete tragbare Wildretter, ein sechs Meter breites, fÃŒnf Kilogramm schweres GerÀt mit einer Infrarotkamera, sei nur fÃŒr kleinere FlÀchen praktikabel und bei starker Sonneneinstrahlung ÃŒber die Mittagszeit nicht funktionssicher. Etwa zwei Stunden je Hektar brÀuchten zwei Personen, um die FlÀche abzusuchen.
Der Einsatz eines fliegenden Wildretters, also einer Drohne mit Infrarotkamera, könne dagegen zwanzig Hektar absuchen, so Dr. Roland Nitsche von der isa industrieelektronik Gmbh, einem weiteren Partner im Wildretterprojekt. Der wirklich neue Lösungsansatz zu einer flÀchendeckenden Wildrettung, so Nitsche weiter, liege aber in der Entkoppelung vom Suchen der Kitze vom Zeitpunkt der Mahd. Daher verfolge das Wildretterprojekt einen vierstufigen Prozess: Vor der Mahd Kitze suchen, dann Kitze mit einem RFID Chip markieren, um sie spÀter wiederzufinden. Dann unmittelbar vor oder direkt bei der Mahd Kitze wiederfinden, retten und sichern (d. h. eventuell wegsperren, bis die Mahd vorbei ist).
Diese Entkoppelung fÃŒhre zu einer sehr effizienten Wildrettung. Schließlich sei so auch der Einstieg in die Dienstleistung Wildrettung (ÃŒber Maschinenring oder Lohnunternehmer) möglich. Landwirte und JÀger wÃŒrden entlastet. Als noch zu lösendes Hauptproblem fÃŒhrte der Experte an, dass derzeit in Deutschland die Wildtier-Kitzmarkierung mit Chips nicht erlaubt sei.
Dr. Volker BrÀutigam, www.aid.de


Weitere Informationen:
www.wildretter.de


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Gutes Herdenmanagement fÌr spitze SchnÀbel


FachgesprÀch Legehennenhaltung



(aid) - Schaffen wir das? Die Frage beunruhigt Legehennenhalter und -aufzuchtbetriebe. Das Aus fÌr die Schnabelbehandlung bei Legehennen kommt: Ab 2017 werden nur noch Hennen mit unversehrten SchnÀbeln eingestallt. Wissenschaft und Praxis suchen daher intensiv nach guten Lösungen, wie trotz der intakten, spitzen SchnÀbel Federpicken und Kannibalismus in Legehennenherden vermieden werden kann.
Über 300 Interessierte informierten sich Anfang November in Cloppenburg auf dem "FachgesprÀch Legehennenhaltung" ÃŒber aktuelle Erkenntnisse aus den laufenden Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz und Erfahrungen teilnehmender Betriebe.
Bisheriges Fazit: Es geht, aber es ist mit erheblicher Mehrarbeit und Investitionen verbunden. "Eine Henne mit intaktem Oberschnabel braucht intensive Tierbetreuung", erlÀuterte Inga Garrelfs, Tierschutzberaterin der gastgebenden Landwirtschaftskammer Niedersachsen. Vorsorge, damit Verhaltensstörungen gar nicht erst auftreten, beginnt bereits in der Aufzucht. Von "KÌkenbeinen" an mÌssen Junghennen optimal gefÌttert werden und sich mit Dingen vertraut machen können, die sie spÀter vorfinden: zum Beispiel Sitzstangen, TrÀnkesysteme oder dass es verschiedene Ebenen und Bereiche im Stall gibt. "Wenn die Tiere erstmal Futter und Wasser nicht finden, sind das Probleme, die der Halter nicht gebrauchen kann", sagte Garrelfs. Gute Zusammenarbeit zwischen dem spÀteren Halter und dem Aufzuchtbetrieb kann die Ausgangssituation der Legehennenherde verbessern und Stress bei der Umstallung vermeiden.
Dazu gehört auch, dass das Lichtmanagement, also wie lange es am Tag wie hell in den StÀllen ist, aufeinander abgestimmt wird.
StÀndige Kontrolle des Bestandes, regelmÀßiges Wiegen und genaue Betrachtung des Gefiederzustands einer Gruppe von Hennen, geben dem Landwirt wichtige Informationen zum Gesundheitszustand seiner Herde. Eine wesentliche Stellschraube ist das Futter, es sollte "verdauungsphysiologisch abgestimmt, nicht preisoptimiert" sein. Doch leider sei "nicht eine Futterlieferung wie die andere, auch wenn derselbe Name drauf steht. In der Hinsicht brauchen wir mehr Sicherheit", Garrelfs.
Damit die Hennen ihr BedÌrfnis zu Scharren und zu Picken ausleben können, haben die teilnehmenden Betriebe in den Modellversuchen unterschiedliche Materialien und Methoden getestet, diese auszubringen: "richtig gutes Entertainment" nannte Garrelfs die Beispiele wie in Heunetzen hÀngende Luzerneballen, eine Anlage, die automatisch Maissilage im Stall verteilt oder Möhren, die sich die Hennen aus Metallraufen picken können.
Neben den Kosten pro Huhn und Jahr fÃŒr die aufwÀndigere Haltung mÃŒssen noch höhere MortalitÀtsraten bedacht werden, so dass sich die Mehrkosten pro Ei im Verkauf auf 3 bis 4 Cent belaufen mÃŒssten. Gerade die beteiligten Praktiker Àußerten die BefÃŒrchtung, dass diese Preiserhöhung bei Handel und Verbrauchern schwer zu realisieren sein könnte.
Regina Bartel, www.aid.de


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Winterraps 2016


Anbau steigt



(aid) - Die AnbauflÀche fÃŒr Winterraps wird zur Ernte 2016 voraussichtlich auf 1,34 Millionen Hektar ansteigen. Das entspricht einem leichten Plus von 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, informiert die Union zur Förderung von Öl- und Proteinpflanzen (UFOP). Die Prognose der Winterrapsaussaat beruht auf einer Befragung von 4.805 Landwirten im September bzw. Oktober 2015. Die Anzahl der Betriebe hat dabei nur geringfÃŒgig um 0,5 Prozent zugenommen.
Die Ausweitung des Anbaus ist in erster Linie auf die langfristige Fruchtfolgeplanung (49 %) zurÃŒckzufÃŒhren, aber auch auf die Erweiterung der RapsanbauflÀche (15 %) und die kurzfristige Fruchtfolgeplanung (13 %). Weitere Faktoren wie Betriebsvergrößerung, Preise, Aussaat- und Aufwuchsbedingungen sowie der geringere Anbau anderer Kulturen spielten mit je unter 5 Prozent nur eine geringe Rolle, erklÀrt die UFOP.
Der Rapsanbau ist in Deutschland regional unterschiedlich. Mit 231.000 Hektar wird die Ölpflanze vor allem in Mecklenburg-Vorpommern angebaut. Es folgen Sachsen-Anhalt (170.000 ha), Brandenburg (145.000 ha), Sachsen (127.000 ha), Niedersachsen (121.000 ha), ThÃŒringen (118.000 ha), Bayern (111.000 ha) und Schleswig-Holstein (104.000 ha). In den BundeslÀndern Hessen, Nordrhein-Westfalen, Baden-WÃŒrttemberg und Rheinland-Pfalz liegt die voraussichtliche AnbauflÀche im Jahr 2016 unter 100.000 ha.
Der stÀrkste FlÀchenanstieg wird fÌr Schleswig-Holstein (plus 13 %), Brandenburg (plus 11 %) und Hessen (plus 11 %) vorausgesagt.
Heike Kreutz, www.aid.de


Weitere Informationen:
www.ufop.de


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