DRA Newsletter August 2015

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 NEWSLETTER   
AUGUST 2015
Liebe Leserinnen und Leser des DRA-Newsletters,
hiermit informieren wir Sie ber die internationale Projektarbeit sowie aktuelle Veranstaltungen, Verffentlichungen und Ausschreibungen des DRA/Berlin (www.austausch.org) sowie in einer Auswahl ber die Aktivitten unserer Partnerorganisation DRA/St. Petersburg (www.obmen.org).
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INHALT

1) 20./21. November: Die 20. Konferenz "Deutsch-Russische Herbstgesprche" widmet sich "Europa in der Zerreiprobe" und aktuellen Aufgaben der Zivilgesellschaft - Einladung und Anmeldung


2) Einladung zum 16.9., Berlin: Gesprch zur Fuball-Fankultur und ihrem gesellschaftlichen Kontext in Russland, Belarus, Ukraine - Veranstalter DRA und Fanprojekt Berlin


3) 3.10., 15 Uhr, Berlin: "Gleich und sehr verschieden": Podiumsdiskussion zu osteuropischen Perspektiven auf die Zeit der Transformation in den 90ern - DRA und Perspektive3 laden ein


4) Beim Forum "EuropeLab" in Litauen diskutierten 80 junge Fachleute Themen fr die nchsten Jahrzehnte - EU-Russland-Zivilgesellschaftsforum knpft an "PiloramaLaboratorium" an


5) EU Study Week in Wladiwostok: Bewerbung fr russische Studierende noch bis zum 15.9.


6) NGO-Konferenz in Bonn fordert echte Mitwirkung fr Zivilgesellschaft bei der Umsetzung der UNESCO Welterbekonvention - DRA Mitveranstalter, osteuropische NGOs berichten


7) Podiumsdiskussion an der FU Berlin: Wissenschaftskooperation zwischen Deutschland und Russland strken - schwieriger Dialog ber Rechtsverstndnis


8) Stdte Berlin und Moskau weiter in Kontakt: Konferenz zu Jugendkulturarbeit und Begegnungen


9) Gomel (Belarus): Wettbewerb um soziale Miniprojekte erfolgreich abgeschlossen


10) Ukraineprojekte: "Kriegsfolgen gemeinsam berwinden" startet Weiterbildungsreihe in den Bereichen Trauma-Arbeit und husliche Gewalt als Kriegsfolge


11) Verletzung von Menschenrechten in der Ostukraine: Internationale Aufmerksamkeit gegen Straflosigkeit notwendig


12) Ukrainisch-deutsch-russische Jugendbegegnung in Charkiw und Berlin: Was bedeutet nachhaltige Entwicklung in Stdten - und was knnen junge Menschen beitragen?


13) Energize your City - mit viel Energie unsere Stdte und die deutsch-russischen Beziehungen verndern! DRA St. Petersburg vermittelt 13 TeilnehmerInnen nach Hamburg


14) Praktikum: Projektassistenz beim DRA ab 16. November 2015 fr 3 Monate


15) Veranstaltungshinweis: IPPNW-Friedenskongress vom 2.-4.10.2015 in Frankfurt am Main


Projektbersicht

1) 20./21. November: Die 20. Konferenz "Deutsch-Russische Herbstgesprche" widmet sich "Europa in der Zerreiprobe" und aktuellen Aufgaben der Zivilgesellschaft - Einladung und Anmeldung
Unsere jhrliche Konferenz begeht dieses Mal ein Jubilum: Im November findet sie zum 20. Mal statt! Zu diesem Anlass soll ein Zwischenresmee entstehen, zu dem wir alle Interessierten herzlich einladen - in einem Moment, da die Lage in Europa in vieler Hinsicht brisanter scheint als 1995. In Russland wird erneut eine Monopolisierung von Staat und Gesellschaft betrieben, die unabhngige Zivilgesellschaft und ihre internationale Kooperation sind vielfachen Repressionen ausgesetzt, zuletzt durch das Gesetz ber "Unerwnschte auslndische Organisationen". Ein neuer Ost-West-Konflikt prgt die Auenpolitik, in der Ostukraine herrscht Krieg. In zahlreichen europischen Lndern regen sich starke nationalistische Bewegungen, die EU ist in vielen sozialen, wirtschaftlichen und konzeptionellen Fragen sowie in ihrer Reaktion auf die Flchtlingszuwanderung zerstritten. Das Thema der anstehenden Tagung lautet daher "Wieder unerwnscht? Europa in der Zerreiprobe". Renommierte deutsche, russische, ukrainische, polnische und weitere VertreterInnen aus Politik, Soziologie, Publizistik, Geschichtswissenschaft und Zivilgesellschaft diskutieren, welche Gegenwarts- und Zukunftsbilder von unserem Kontinent derzeit existieren. Wie steht es um die Beziehungen zwischen Russland und den anderen europischen Staaten, wie nehmen die Gesellschaften einander wahr? Wie kann ein neuer, integrativer Konsens gestiftet und der Versuch, enge nationalistische Politikanstze zu verfolgen, pariert werden? Welchen Beitrag sollten die BrgerInnen und die Zivilgesellschaften dazu leisten? Treue Partner der Deutsch-Russischen Herbstgesprche sind seit Anfang an die Evangelische Akademie Berlin und die Heinrich Bll Stiftung, denen wir aus diesem Anlass schon jetzt sehr herzlich danken mchten, ebenso wie den weiteren Untersttzern der Konferenz 2015, der ZEIT-Stiftung und der Bundeszentrale fr Politische Bildung. Die Konferenz beginnt am Freitag, den 20. November um 13:30 Uhr und wird am Samstag, 21. November, um 10 Uhr fortgesetzt. Die Veranstaltung findet wie gewohnt in der Franzsischen Friedrichstadtkirche am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte statt. Am Freitagabend wird es auerdem einen Jubilumsempfang fr die Konferenz-TeilnehmerInnen geben. Das Programm, weitere Informationen sowie den Link zur Anmeldung finden Sie in Krze auf unserer Website www.austausch.org. Die Anmeldung erfolgt ber die Website der Evangelischen Akademie unter www.eaberlin.de Am Samstag wird es nach Abschluss der Konferenz fr die ReferentInnen sowie weitere Fachleute und NGO-VertreterInnen auerdem ein Treffen zum besseren Kennenlernen und Besprechen mglicher gemeinsamer Vorhaben geben.
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2) Einladung zum 16.9., Berlin: Gesprch zur Fuball-Fankultur und ihrem gesellschaftlichen Kontext in Russland, Belarus, Ukraine - Veranstalter DRA und Fanprojekt Berlin
Im Rahmen eines Seminars zur "Fussball-Fankultur in der offenen Gesellschaft", an dem je fnf junge Sport-Journalisten und Fanbetreuer aus Belarus, Ukraine und Russland teilnehmen, ldt der DRA sehr herzlich zu einem Hintergrundgesprch ein. Das Gesprch findet am 16. September 2015 ab 18:30 Uhr in den Rumlichkeiten des Berliner Fanprojekts statt (Cantianstr. 25, 10437 Berlin). Die Teilnehmer des Seminars, das vom DRA veranstaltet und von Ingo Petz und Peter Liesegang in Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt Berlin durchgefhrt wird, berichten in lockerer Runde ber Entwicklungen im Bereich der Fuball-Fankultur in ihren Lndern und ihrer Bedeutung im Rahmen der gesamten gesellschaftlichen Entwicklung. Das Gesprch ist als Diskussion geplant. Es wird auf Russisch gefhrt, die Mglichkeit zur simultanen Flsterbersetzung besteht. Da der Platz begrenzt ist, bitten wir bei Interesse um kurze Anmeldung bis zum 14.09. bei Peter Liesegang ber die Email-Adresse: petersajchyk@gmail.com. Das Seminar findet 2015 zum zweiten Mal statt und wird in diesem Jahr vom German Marshall Fund und dem Auswrtigen Amt untersttzt.
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3) 3.10., 15 Uhr, Berlin: "Gleich und sehr verschieden": Podiumsdiskussion zu osteuropischen Perspektiven auf die Zeit der Transformation in den 90ern - DRA und Perspektive3 laden ein
Der DRA und Perspektive3 e.V. laden zur Veranstaltung "Same but very different. My story of change in the 90s - Eastern European Perspectives" am Samstag, den 3. Oktober 2015, ab 16 Uhr im Willy-Brandt-Haus Berlin, Wilhelmstrae 140, 10963 Berlin. Die Diskussion wird die Wahrnehmungen der Transformationszeit der 90er Jahre untersuchen. Beteiligt sind NGO-Vertreterinnen aus der Ukraine, Russland, Bulgarien und Deutschland - Olena Pravylo vom "Congress of Culture Activists", Kiev, Polina Filippova vom Sacharov-Center Moskau, Louisa Slavkova (Sofia Platform, Sofia), Christine Wetzel (Vorstandsmitglied DRA, Berlin) und Mandy Schultze (Perspektive3, Berlin). Alle sind auch Teilnehmerinnen des Projektes "Mapping a Generation", mit der der DRA seit dem Frhjahr Partner aus bislang sieben europischen Lndern zur gemeinsamen Erkundung und Aufarbeitung der Transformationszeit zusammengeholt hat. Die Diskussion am 3. Oktober findet im Rahmen der Ausstellung \"DER DRITTE BLICK - Fotografische Positionen einer Umbruchsgeneration\" statt (Erffnung. 2. Okt. bis 7. Nov. 2015, siehe HIER. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht ntig. Kontakt: Christine Wetzel, DRA e.V., christine.wetzel@austausch.org, Drte Grimm, Perspektive3, doertegrimm@web.de. Mehr Informationen siehe HIER.
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4) Beim Forum "EuropeLab" in Litauen diskutierten 80 junge Fachleute Themen fr die nchsten Jahrzehnte - EU-Russland-Zivilgesellschaftsforum knpft an "PiloramaLaboratorium" an
Vom 23. bis 26. Juli 2015 brachte das Forum "Europe Lab" in Litauen rund 80 junge Fachkrfte im Alter zwischen 25 und 35 Jahren aus rund 15 Lndern zusammen, darunter Russland, Belarus, Deutschland, Ungarn, Italien, die Ukraine, Litauen, Polen, Tschechien, Rumnen, Slowenien, Schweden, Norwegen und Bosnien-Herzegowina. Nach der Erffnung in Vilnius fanden die wichtigsten Treffen, Workshops, Diskussionen und Exkursionen in Raiseiniai, einer Kleinstadt im Sdwesten Litauens statt. Das Historische Museum ins Raseiniai, um das sich die Veranstaltungen abspielten, ist ein Ort fr das historische Gedchtnis in Europa: Das Gebude war in der Sowjetzeit von 1932 bis 1952 Haftanstalt fr politische Gefangene. Das war eine der Verbindungen, die die "EuropeLab"-Organisatoren - das EU-Russland-Zivilgesellschaftsforum (CSF) und seine Mitglieds-NGOs Stefan Batory-Foundation (Warschau), "Anti-Komplex" (Prag), Interra (Krasnojarsk), Transparency International (Vilnius), UNITED for Intercultural Action (Amsterdam) und DRA (Berlin) - von dem Forum zum frheren "PiloramaLaboratorium" zogen. Dieses hatte 2012 innerhalb des Forums der russischen Zivilgesellschaft "Pilorama" im Gedenkmuseum fr die Politischen Repressionen "Perm36" (Russland) stattgefunden; 2013 hatte dann die neue Regionalregierung Perm die Fortsetzung beider Veranstaltungen verhindert. Eingeladen waren nach Litauen deshalb auch die Direktorin und der wissenschaftliche Leiter der NGO "Perm36", Tatjana Kursina und Sergei Obuchin, die das Gedenkmuseum wesentlich aufgebaut und seit 2013 dessen Zwangsverstaatlichung sowie massive mediale und gerichtliche Verfolgungen durchlebt haben. Mit beiden fhrte Stefan Melle, DRA-Geschftsfhrer, in Raseiniai eine Podiumsdiskussion ber die aktuellen Geschehnisse in Perm, die russische Geschichtspolitik und die verbliebenen Mglichkeiten der Brgerinitiativen. Das Museum in Raseiniai zeigte zudem eine Ausstellung ber den frheren sowjetischen Gulag und das Lager Perm36, wie sie in Perm selbst heute nicht mehr mglich ist. Ein zweites Abendgesprch mit dem ungarischen Investigativjournalisten Andrs Peth? widmete sich den Gefhrdungen der Demokratie in seinem Land und den Vernderungen im zeitgenssischen Journalismus. Die "EuropeLab"-Workshops beschftigten sich drei Tage lang mit den Themen Migration, Urbanistik, Korruption und Geschichtspolitik -Themen, die das Geschehen in Europa in den nchsten Jahrzehnten mit prgen und auch die Zivilgesellschaft herausfordern werden. In den Workshops entwickelten die Teilnehmer rund ein Dutzend Projektideen, von denen fnf nach einem Wettbewerb im August eine Mikrofrderung des Zivilgesellschaftsforums und der Batory-Foundation erhielten und derzeit realisiert werden. Beim Auftakt in Vilnius hatten die ReferentInnen die Lage fr Brgerinitiativen im heutigen Europa insgesamt umrissen. Beteiligt waren Olga Karach von der Brgerinitiative "Unser Haus" (Belarus), Lilia Shibanova, Direktorin der Wahlrechts-NGO "Golos" (Russland/ Litauen), Ionu? Sibian, Leiter der Civil Society Development Foundation und Mitglied im European Economic and Social Committee (Rumnien) und Julius von Freytag-Loringhoven, Leiter des Moskauer Bros der Friedrich Naumann Stiftung. Dabei kamen die russischen Gesetze gegen eigene und auslndische NGOs zur Sprache, aber auch die groen Probleme, die es u.a. mit Diskriminierung, Nationalismus, Transparenz, der Flchtlingshilfe, Datenschutz, den Rechten unabhngiger Initiativen in vielen Lndern und selbst im EU-Raum gibt. Die Teilnehmer sahen "EuropeLab" als Erfolg - und Sergei Tereshenko, PR-Koordinator des CSF, kndigte schon mal an, dass das nchste "EuropeLab" 2016 stattfinden wird. Mglicherweise in Kroatien - ehr siehe www.eu-russia-csf.org. EuropLab" wurde im Rahmen des Projekts EU-Russia-Civil Society Forum veranstaltet und von der Europischen Kommission sowie der Stefan Batory-Foundation untersttzt. Der DRA Berlin ist Trger des Sekretariats und Konsortiums des CSF.
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5) EU Study Week in Wladiwostok: Bewerbung fr russische Studierende noch bis zum 15.9.
Die EU Study Weeks, ein Programm zu den aktuellen politischen Herausforderungen in der EU und in den EU-Russland-Beziehungen fr russische Studierende und Doktoranden, fanden 2015 schon in Vilnius (Litauen) und Kostroma sowie zuletzt Ende August in Uljanowsk statt (siehe www.eu-studyweeks.ru). Vom 2.-4. Oktober 2015 findet die vom DRA in Berlin und seiner Partnerorganisation in St. Petersburg gemeinsam organisierte Veranstaltung nun erstmals auch in Wladiwostok im Fernen Osten statt. Die Teilnehmer haben die Mglichkeit, sich whrend drei intensiver Tage mit ExpertInnen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Recht und internationale Beziehungen auszutauschen und auch die konkreten Verbindungen zwischen Russland und der EU in ihrer Region genauer kennen zu lernen. Noch bis 15. September knnen sich Studierende und Doktoranden aus den Regionen Amur, Primorje und Chabarowsk sowie aus dem Jdischen Autonomen Gebiet fr die EU Study Week in Wladiwostok HIER bewerben. Mehr Informationen siehe www.eu-studyweeks.ru.
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6) NGO-Konferenz in Bonn fordert echte Mitwirkung fr Zivilgesellschaft bei der Umsetzung der UNESCO Welterbekonvention - DRA Mitveranstalter, osteuropische NGOs berichten
Unmittelbar vor der 39. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees fand auf Initiative der neuen NGO World Heritage Watch e.V. (WHW) am 26. und 27. Juni 2015 in Bonn die zweite internationale Konferenz zum Thema "Welterbe und Zivilgesellschaft\" statt. Eine erste hatten 2012 in St. Petersburg Greenpeace, WWF, lokale NGOs sowie das RNEI und der DRA organisiert. Der DRA war auch Mitveranstalter der II. Konferenz (s.u.) und durch Judith Kiss und Elena Belokurova vor Ort beteiligt. In Bonn trafen sich mehr als 100 VertreterInnen lokaler Gemeinschaften und Organisationen aus 32 Lndern, um ber ihr Engagement fr die Kultur- und Naturerbesttten auf allen Kontinenten sowie die Probleme beim Schutz und der Entwicklung dieser Sttten zu berichten. Ein dringendes Anliegen war es auch, Wege zur Mitwirkung fr zivilgesellschaftliche Akteure bei der Umsetzung der UNESCO-Welterbekonvention auszuarbeiten. In zwei Beschlussentwrfen an das UNESCO-Welterbekomittee wurde die formale Anerkennung der Zivilgesellschaft einerseits und der lokalen Gemeinschaften andererseits als Partner und Akteure innerhalb des internationalen Welterberegimes gefordert. Der DRA untersttzte die Konferenz durch die Entsendung von fnf ReferentInnen aus Russland, Belarus und der Ukraine. In Vortrgen und einer Resolution an das UNESCO-Welterbezentrum machten sie auf aktuelle Probleme der Welterbesttten in ihren Lndern aufmerksam. Julia Naberezhnaya und Mikhail Plotnikov von der NGO "kowacht Nordkaukasus" zeigten auf, wie Bauprojekte russischer Unternehmen das Naturreservat Westkaukasus und dessen UNESCO-Schutzstatus gefhrden. Elena Minchenok von "Living City" stellte die Managementprobleme im historischen Zentrum von St. Petersburg dar, Mikhail Kreindlin und Andrey Petrov von Greenpeace Russland fhrten die kologischen Schden durch Bergbauprojekte in den Urwldern der Komi-Halbinsel sowie in den Naturschutzgebieten der subarktischen Wrangelinsel, in den Goldenen Bergen des Altai und rund um die Vulkane Kamtschatkas vor Augen. Yevgeniy Simonov von "Rivers Without Boundaries" schilderte die Risiken fr das kosystem des Baikalsees durch existierende und geplante Wasserkraftwerksbauten in Russland und der Mongolei. Stsiapan Stureika (Belarus) wies auf Erhaltungsprobleme bei den Schlossanlagen in Mir und Nesvich und die fehlende Einbindung der Vor-Ort-Gemeinschaft in das Management hin. Igor Lutsenko von "Save Old Kiev" schlielich beschrieb die Gefahren fr die St. Sofia Kathedrale und ihre Umgebung in der ukrainischen Hauptstadt durch die intensive Stadtentwicklung. Die Konferenz-TeilnehmerInnen entschieden, das internationale Netzwerk von World Heritage Watch weiter auszubauen, um die Einlsung der Verpflichtungen der jeweiligen Staaten zur Bewahrung und Pflege der Welterbesttten kritisch zu begleiten sowie zivilgesellschaftliche Aktivitten zum Welterbe-Schutz weltweit zu koordinieren und zu untersttzen.
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7) Podiumsdiskussion an der FU Berlin: Wissenschaftskooperation zwischen Deutschland und Russland strken - schwieriger Dialog ber Rechtsverstndnis
Am 19. August fand an der Freien Universitt (FU) Berlin eine Podiumsdiskussion zum Thema "Russisch-deutsche Bildungskooperation - Herausforderungen und Chancen" statt. Anlass fr die von Alexej Gorin, Vorstandsmitglied des DRA, moderierte Veranstaltung war der Start des neuen gemeinsamen Masterprogramms "Deutsches und Europisches Wirtschaftsprivat- und Wirtschaftsverwaltungsrecht" der juristischen Fakultten der FU Berlin und der Moskauer Staatlichen Lomonossow-Universitt. Die Gste wurden von Prof. Christian Armbrster, Dekan des Fachbereichs Rechtswissenschaft der FU, Alexander Avramenko, Leiter der Abteilung Wissenschaft und Technik der Russischen Botschaft in Deutschland, und dem Leiter des neuen Studiengangs, Prof. Burkhard Breig, begrt. Teilnehmer der Diskussion waren Prof. Dr. Alexander Blankenagel (Humboldt-Universitt Berlin), Prof. Jelena Gritsenko (Staatliche Universitt St. Petersburg), Dr. Andreas Hoeschen (DAAD) und Rechtsanwalt Thomas Fischer (A. Menarini Research & Business Service GmbH). Sie waren sich einig darin, dass die Wissenschaftskooperation und die Kontakte zwischen den Menschen gerade in Zeiten erschwerter politischer Beziehungen zwischen den Lndern eine wichtige Rolle spielen. Erstaunlicherweise sind derzeit die Mglichkeiten fr Zusammenarbeit im Bereich Bildung (zum Beispiel in der dualen Berufsbildung, gemeinsamen Studienprogrammen etc.) nicht reduziert. Jedoch bewerben sich weit weniger deutsche als russische Studierende dafr. Ein Grund dafr liegt u.a. in der gegenseitigen Nichtanerkennung der erhaltenen Ausbildungsabschlsse. Whrend der Diskussion kamen auch die Themen Rechtsverstndnis und Rechtsanwendung in Deutschland und Russland zur Sprache. Dabei zeigte sich, dass die TeilnehmerInnen nicht bereit waren, offen darber zu sprechen. Den russischen Studierenden gab Prof. Dr. Blankenadel mit auf den Weg, das Beste aus der deutschen Rechtstradition mitzunehmen, in der nicht Autoritt und Macht, sondern eine berzeugende Argumentation die entscheidende Rolle spiele.
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8) Stdte Berlin und Moskau weiter in Kontakt: Konferenz zu Jugendkulturarbeit und Begegnungen
Trotz des politisch angespannten Klimas und des Kursverfalls des Rubels geht es in der Stdtepartnerschaft Berlin-Moskau weiter: Um sich international auszutauschen, lud das Departement fr Kultur der Stadt Moskau die Partnerstdte weltweit zu einer Konferenz ber die Entwicklung der Jugendkulturarbeit vom 19.-22.08.2015 in Moskau ein. TeilnehmerInnen kamen u. a. aus Armenien, Litauen, China, Indien, Kolumbien und Deutschland. Sie berichteten ber Projekte, die von Streetart bis zur Lesefrderung in Bibliotheken reichten. Aus Berlin kamen Roman Elsner (DRA Berlin) und Katrin Hukal von der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e.V. Katrin Hukal sprach ber die Idee, Geschichte und Kultur des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ). Roman Elsner - DRA-Koordinator fr die Austauschbeziehungen von Berlin und Moskau im Bereich der Familien- und Jugendpolitik im Auftrag der Senatsverwaltung fr Bildung, Jugend und Wissenschaft Berlin (SenBJW) - errterte die Austauschmanahmen fr 2015 und 2016 und initiierte zwei weitere Jugendbegegnungen: Vom 19.-28. Oktober 2015 wird ein HipHop-Austausch zwischen Jugendlichen des "Moskauer Produktionszentrums" und des Berliner Jugendzentrums Impuls in Moskau stattfinden. Vom 7.-13. Dezember ist ein Austauschprogramm im Rahmen des Themenjahres "70 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg" zwischen Berliner und Moskauer Jugendlichen in Berlin vorgesehen. Partner sind die Moskauer Deutsche Zeitung und das Berliner Jugendzentrum Fuchsbau. Die Begegnungen werden von der SenBJW untersttzt. Weitere Infos zur Berlin-Moskau-Stdtepartnerschaft siehe hier beim DRA und auf dem Berlin-Moskau-Blog.
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9) Gomel (Belarus): Wettbewerb um soziale Miniprojekte erfolgreich abgeschlossen
Im Dezember 2014 grndete die NGO "Soziale Projekte" in Kooperation mit dem DRA in Gomel (Belarus) ein Netzwerk fr sozial engagierte NGOs in der Region Gomel. Die Mitglieder des Netzwerkes konnten sich im Mai 2015 um eine Finanzierung von Miniprojekten zugunsten von sozial benachteiligten Gruppen in der Bevlkerung bewerben. Im Juli 2015 whlte eine Jury unter den acht eingegangenen Antrgen fnf zur Frderung aus. Besondere Beachtung fand ein Projekt der NGO "Rollstuhlfahrer" aus Gomel. Es ermglicht Betroffenen in der Region, verschiedene Rollstuhl-Modelle, die in Belarus zur Verfgung stehen, unter fachlicher Anleitung auszuprobieren und mit Angehrigen gemeinsam daran zu trainieren. Sie erhalten so einen geeigneten Rollstuhl und sind direkt mit dessen Mglichkeiten vertraut. Ausgewhlt wurde auch das Projekt der Organisation "Romano Drom": Viele in der Region Gomel lebende Roma haben keine Dokumente, die ihnen einen Zugang zum gesellschaftlichen Leben oder Anspruch auf soziale staatliche Leistungen ermglichen. Dazu gehren vor allem Geburtsurkunden, Psse oder Arbeitsnachweise. Ziel des Projektes ist es, Roma bei der Beantragung von Dokumenten zu untersttzen und im Rahmen eines Seminars Mediatoren auszubilden, die diese Aufgabe auch nach Abschluss der Frderung bernehmen knnen. Das Netzwerk-Projekt in Gomel wird im Rahmen des vom IBB Dortmund initiierten und aus Mitteln des BMZ finanzierten "Frderprogramms Belarus" durchgefhrt.
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10) Ukraineprojekte: "Kriegsfolgen gemeinsam berwinden" startet Weiterbildungsreihe in den Bereichen Trauma-Arbeit und husliche Gewalt als Kriegsfolge
Im Rahmen des DRA-Projekts "Kriegsfolgen gemeinsam berwinden" fanden in Kiew die ersten drei Schulungsseminare fr PsychotherapeutInnen, SozialarbeiterInnen und AktivistInnen aus der Flchtlingsarbeit statt. Zwei der Schulungen zum Umgang mit Traumata fhrten die Spezialisten vom Berliner Behandlungszentrum fr Folteropfer (bzfo) durch: Beim ersten Seminar vom 27.-28. August ging es um das Thema: psychotherapeutische Arbeit mit Menschen, die Gewalt erfahren haben - Diagnostik und Behandlung, Supervision und Intervision sowie Stressmanagement. Am 30.-31. August wurden im zweiten Seminar Kompetenzen fr die Begegnung mit Menschen, die unter den Folgen von Gewalt und Flucht leiden vermittelt. Beim dritten Seminar vom 2.-4. September wurden 21 PsychologInnen und SozialarbeiterInnen von zwei Expertinnen der bosnischen Frauenrechts-NGO "Udruzene" aus Banja Luka zum Thema "Handlungsmglichkeiten gegen husliche Gewalt als Kriegsfolge" weitergebildet. Zustzlich fand ein Vernetzungstreffen zwischen PsychotherapeutInnen und AktivistInnen untereinander sowie mit den deutschen ExpertInnen vom bzfo statt. Sie befassten sich u.a. mit der Konzeption fr eine Informationsbroschre ber Traumata und ber Hilfsangebote der beteiligten NGOs. Sie wird auch darstellen, wie Betroffene motiviert werden knnen, psychotherapeutische Hilfe anzunehmen, um so die in der Ukraine starken Vorurteilen gegen solche Therapien zu mindern.
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11) Verletzung von Menschenrechten in der Ostukraine: Internationale Aufmerksamkeit gegen Straflosigkeit notwendig
Am 28. Juli 2015 fand im Haus der Demokratie und Menschenrechte Berlin die ffentliche Auftaktveranstaltung des DRA-Projekts "Europische Untersttzung fr effektives Menschenrechts-Monitoring in der Ostukraine" statt. Dort sprachen ukrainische Menschenrechtler von der Charkiwer Menschenrechtsgruppe, VOSTOK SOS, der Koalition "Justice for Peace in Donbas" und von "International Partnership for Human Rights" ber Menschen- und Vlkerrechtsverletzungen in der Ostukraine. Derzeit leben zwischen 200.000 bis 300.000 Menschen unmittelbar in der Pufferzone zwischen den Gebieten, die von sogenannten pro-russischen Separatisten besetzt sind, und dem Territorium, das durch die ukrainischen Regierungstruppen kontrolliert wird. In dieser Pufferzone funktionieren staatliche Strukturen nicht, es werden keine Sozialleistungen ausgezahlt, humanitre Hilfe kann aufgrund der Sicherheitslage oft nicht zugestellt werden und jeder Bruch des Waffenstillstands ist fr die dort lebenden Menschen lebensbedrohlich. In den besetzten Gebieten existieren auerdem keine rechtsstaatlichen Strukturen, an die sich Menschen wenden knnen, wenn ihre Rechte verletzt werden. Gemeinsam von russischen und ukrainischen Menschenrechtlern durchgefhrte Feldmissionen zur Prfung der Menschenrechtssituation konnten belegen, dass russische Soldaten unmittelbar an dem ostukrainischen Krieg beteiligt sind. Deshalb formulierten die Podiumsteilnehmer in Berlin die Erwartung, dass die deutsche ffentlichkeit die Staaten und Gruppierungen, die am ostukrainischen Krieg beteiligte sind, unter Einschluss Russlands, als Subjekte mit konkreter vlker- und menschenrechtlicher Verantwortlichkeit betrachten sollte. Internationale Aufmerksamkeit knne dazu beitragen, dass sich das Klima der Straflosigkeit im Kriegsgebiet nicht dauerhaft etablieren kann. Auerdem uerten sie die Hoffnung auf eine strkere Empathie fr das dramatische Schicksal der inzwischen ber eineinhalb Millionen Binnenvertriebenen in der Ukraine. Einen ausfhrlichen Bericht ber die Podiumsdiskussion, die ReferentInnen sowie ihre Aussagen finden Sie HIER. Weitere Informationen ber die Situation in der Ostukraine und die Arbeit des DRA enthlt auerdem ein Radiointerview mit DRA-Projektleiter Tim Bohse. Das Projekt "Europische Untersttzung fr effektives Menschenrechts-Monitoring in der Ostukraine" wird vom Auswrtigen Amt finanziell gefrdert. Partner sind auch u.a. der Europische Austausch (Berlin) und das Helsinki-Komitee Warschau.
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12) Ukrainisch-deutsch-russische Jugendbegegnung in Charkiw und Berlin: Was bedeutet nachhaltige Entwicklung in Stdten - und was knnen junge Menschen beitragen?
Um Antworten auf diese Fragen zu finden, treffen sich 30 junge Erwachsene aus der Ukraine, Deutschland und Russland im September und Oktober 2015 in Charkiw (Ostukraine) und Berlin. Der DRA organisiert die Jugendbegegnung "Wir gestalten unsere Stdte" gemeinsam mit seinen Partnern Russisch-Deutsches Bro fr Umweltinformation (RNEI St. Petersburg), Urban Reforms aus Charkiw, Warm City aus Iwano-Frankiwsk und der Kyiv Cyclists' Association (Kiew). Beteiligt sind junge AktivistInnen und Interessierte aus Berlin, Regensburg, Charkiw, Ivano-Frankiwsk, Kiew, St. Petersburg, Moskau, Woronesch und Archangelsk. In Workshops und Diskussionsrunden werden sie untereinander und mit ExpertInnen erkunden, was hinter den Begriffen nachhaltige Stadtentwicklung und Brgerbeteiligung steckt, welche Bedeutung diese fr die Entwicklung der Menschenrechte und eines demokratischen und friedlichen Zusammenlebens haben und welche eigenen Erfahrungen die TeilnehmerInnen in ihren Regionen bereits gemacht haben. Zum Programm der Jugendbegegnungen gehren auch Besuche von Stadtgestaltungsprojekten und eines Runden Tisches von NGOs und Behrdenvertretern zur Verkehrsentwicklung in Charkiw sowie eines Diskussionsabends zum Film "Bikes vs. Cars" zur Europischen Mobilittswoche in Kiew. Die Jugendbegegnung wird im Rahmen des Programms Meet up! Deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft, vom Auswrtigen Amt und der Robert Bosch Stiftung gefrdert.
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13) Energize your City - mit viel Energie unsere Stdte und die deutsch-russischen Beziehungen verndern! DRA St. Petersburg vermittelt 13 TeilnehmerInnen nach Hamburg
Vom 13.-24. August fand in Hamburg das groe Jugendevent Energize your City (EYC) statt. Energize your City ist ein Gemeinschaftsprojekt des Netzwerkes Jugendarbeit - Hamburg St. Petersburg im Rahmen der Partnerschaft zwischen den beiden Stdten. Die TeilnehmerInnen kamen aus St. Petersburg, Kaliningrad und Moskau, von deutscher Seite aus Hamburg und Dresden. ber den DRA St. Petersburg kamen 13 Studierende und SchlerInnen. Im intensiven Programm von EYC ging es um Partizipation und Selbstverantwortung, Solidaritt, Respekt, Gleichberechtigung und Transparenz - in Workshops, musikalischen Veranstaltungen, Stadtfhrungen und Spielen. Die Stadtfhrung sowie der Workshop zum Thema "Erinnerungsorte des Zweiten Weltkrieges" wurden vom DRA-Team und dem Partner Politischer Jugendring Dresden organisiert. Angesichts der aktuellen Lage war dieses Mal die Aufrechterhaltung und Festigung der deutsch-russischen Beziehungen besonders wichtig. So kamen die SchlerInnen und Studierenden zu einem Treffen mit VertreterInnen der Stadt Hamburg und des Russischen Generalkonsulats mit einem auergewhnlichen Transportmittel: mit Kanus - und bildeten anschlieend mit ihren Booten ein gemeinsames Herzsymbol. Am Schlusstag tauschten sich die Teilnehmenden ber das Projekt, ihre Erfahrungen und Meinungen aus - und die russischen Beteiligten uerten ihre Hoffnung, ihre neuen deutschen Freunde schon bald nach St. Petersburg einladen zu knnen. Mehr ber das Projekt "Energize your City" siehe HIER.
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14) Praktikum: Projektassistenz beim DRA ab 16. November 2015 fr 3 Monate
Zum 16. November 2015 besetzt der DRA eine Praktikumsstelle als Projektassistenz in Vollzeit (39h) fr 3 Monate in seinem Berliner Bro. Thematische Schwerpunkte des Praktikums sind die Zusammenarbeit mit russischen und europischen Nichtregierungsorganisationen sowie die Durchfhrung und Nachbereitung der 20. Deutsch-Russischen Herbstgesprche. Zu den Ttigkeiten gehren die Untersttzung der Projektentwicklung und -begleitung (Antragstellung, Projektdurchfhrung, Abrechnung und Berichterstattung), die Kommunikation mit Partnern in Deutschland, Russland, Ukraine und weiteren Lndern, Recherchen, Zuarbeiten zu Analysen, bersetzungen, die Mitarbeit in der Veranstaltungsorganisation und ffentlichkeitsarbeit, die Untersttzung der Geschftsfhrung und allgemeine Brottigkeiten. Erwartet werden ein intensives Interesse an Russland und Osteuropa sowie politischen und sozialen Fragen in Europa, an der Arbeit von NGOs und internationaler Zusammenarbeit, gute PC-Kenntnisse (Word, Excel), sehr gute Deutsch- und Russisch- sowie mglichst Englischkenntnisse, gute kommunikative Fhigkeiten und Offenheit, selbststndiges Arbeiten. Die ausfhrliche Stellenausschreibung finden Sie HIER.
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15) Veranstaltungshinweis: IPPNW-Friedenskongress vom 2.-4.10.2015 in Frankfurt am Main
Auch im 21. Jahrhundert sind kriegerische Auseinandersetzungen leider weiter ein Teil des globalen Alltags. Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Gewalt und Blutvergieen. Wie kommt es dazu? Was geschieht im Nahen Osten? Warum wachsen auch die Anspannungen zwischen West- und Osteuropa wieder? Der IPPNW (Internationale rzte fr die Verhtung des Atomkrieges) stellt auf dem Kongress "Unser Rezept fr Frieden: Prvention" die Frage nach den Ursachen fr Krieg, versucht die "Krankheit Friedlosigkeit" zu diagnostizieren und wirksame Prventionsmechanismen zu finden. Die zivile Konfliktbearbeitung als "Best Practice" steht dort im Vordergrund. Diese kann Wege zum Frieden jenseits der herkmmlichen militrstrategischen und politischen Denkmuster ermglichen - in "Friedenslogik statt Kriegslogik!". Auf dem Kongress gibt es u.a. auch einen Workshop zur Kriegsdienstverweigerung in der Ukraine - einer Bewegung, die angesichts der aktuellen Geschehnisse im Land dort zunehmend fr Diskussionen sorgt. Zu weiteren Informationen und der Anmeldung siehe HIER.
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Die Projekte des DRA e.V. Berlin / DRA St. Petersburg im berblick
DRA e.V. Berlin
Berufsbildungszentren in Nordossetien und Inguschetien
Russisch-Deutsches Bro fr Umweltinformation
Jugendarbeit in der Stdtepartnerschaft Berlin - Moskau
Deutsch-Russischer Schleraustausch (fortlaufend)
Kriegsfolgen gemeinsam berwinden
Mehr bewegen! Strkung der Demokratie in der Ukraine durch Frderung einer zivilgesellschaftlichen politischen Jugendbildung
Deutsch-Russische Herbstgesprche
EU Russia Civil Society Forum
DRA St. Petersburg
EU Study Weeks
www.eu-studyweeks.ru
Europische Freiwilligenagentur St. Petersburg (fortlaufend)
Deutsch-Russischer Schleraustausch (fortlaufend)
Au-Pair-Programm "Novye vosmoschmosti" ("Neue Mglichkeiten")
www.obmen.org/Au-Pair
"Hier im Rajon" - Schlersozialprojekt in Kooperation mit dem Gymnasium Nr. 295
Die "Lebende Bibliothek " - Projekt zur Auseinandersetzung mit verschiedenen Identitten
Schivaja biblioteka
Weitere Projekte und Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Bildung, Soziales
Informationen zu den angefhrten Projekten unter www.obmen.org
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finden Sie unter www.austausch.org.
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Zusendung des unentgeltlichen, zweimal jhrlich erscheinenden DRA-Infobriefes),
senden Sie bitte eine entsprechende Mitteilung an dra-news@austausch.org.

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