DRA Newsletter Januar 2015

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 NEWSLETTER   
JANUAR 2015
Liebe Leserinnen und Leser des DRA-Newsletters,
hiermit informieren wir Sie ber die internationale Projektarbeit sowie aktuelle Veranstaltungen, Verffentlichungen und Ausschreibungen des DRA/Berlin (www.austausch.org) sowie in einer Auswahl ber die Aktivitten unserer Partnerorganisation DRA/St. Petersburg (www.obmen.org).
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INHALT

1) Neue Welle von NGO-berprfungen in Russland - auch DRA St. Petersburg betroffen


2) Bis 5.2. verlngert: Jobangebot Finanzmanager des EU-Russland-Zivilgesellschaftsforums


3) Projektstart: Aufbau eines Netzwerks sozialer NGOs in der Region Gomel (Belarus)


4) Ausschreibung: Trilaterales Geschichtsprojekt zu "Wendezeiten" im russischen Uljanovsk


5) 24.2., 19 Uhr: Ausstellungserffnung mit Film und Diskussion: "Geschichten ohne Ende: Gewalt und Straflosigkeit im Nordkaukasus"


6) Flchtlingshilfe-NGOs in der Ukraine strken: Abschlussseminar und Ausblick in Kiev/Tschernihiv


7) RNEI: Umweltpreis fr Direktorin Angelina Davydova - Klimaschutz-Seminar mit dem WWF und 6. Grnes Filmfestival "Ecocup" in Moskau


8) DRA-Bildungsreise: Dozenten des Instituts fr Weiterbildung von Fach- und Fhrungskrften des Moskauer Sozialsystems im Mrz in Berlin


9) Wer waren Bab und Bah\'u\'llh? Interreligises DRA-Projekt zu Gast in Bah'i-Gemeinde


10) Konferenz 13.-15. Mrz 2015: Zivilgesellschaften in Osteuropa strken - aber wie?


Projektbersicht

1) Neue Welle von NGO-berprfungen in Russland - auch DRA St. Petersburg betroffen
Parallel zur Zuspitzung des bewaffneten Konflikts in der Ukraine haben die Behrden in Russland eine weitere Welle von berprfungen gegen unabhngige Nichtregierungsorganisationen (NGOs) gestartet. In aller Regel enden diese Kontrollen mit der zwangsweisen Eintragung der Organisationen in das diffamierende "Register von NGOs mit der Funktion eines auslndischen Agenten" durch das russische Justizministerium. Betroffen ist nun - neben zahlreichen, zum Teil auch international bekannten Organisationen (s.u.) - auch der Deutsch-Russische Austausch St. Petersburg (Nemetsko-Russkij Obmen, NRO), die russische Partnerorganisation des DRA Berlin. Am 29. Dezember, zwei Tage vor Silvester, traten Vertreter von Staatsanwaltschaft, Justizministerium, Brandschutzaufsicht und mutmalich vom "Zentrum E", der Ermittlungsbehrde gegen Extremismus (!) ins Bro des NRO, um der "anonymen Eingabe eines Brgers nachzugehen" - eine schon bewhrte Praxis gegen den russischen NGO-Sektor. Noch whrend des einstndigen "Gesprchs" ber die Projekte, Partner und Finanzierung des NRO meldeten sich Medien, die offenbar vorab informiert worden waren (mehr siehe Eintrag vom 30.12.2014 auf www.facebook.com/draberlin). Nach der Einreichung aller behrdlich angeforderten Dokumente ist nun bis Mitte Februar das vorlufige Verdikt der Staatsanwaltschaft zu erwarten. Russische Medienberichte lassen vermuten, dass der Druck gegen den vom DRA Berlin unabhngigen NRO wohl mit dem Protest des DRA Berlin gegen die Annexion der Krim durch die Moskauer Fhrung verbunden ist, dem im Internet diverse Tiraden russischer Nationalisten folgten. Somit wrde der NRO fr uerungen verfolgt, die er nicht zu verantworten hat. Zu den NGOs, die seit Dezember als angebliche "Agenten" zwangsregistriert wurden, gehren das Sacharov-Zentrum Moskau, die Brgerkontrolle (Grashdanskij Kontrol) St. Petersburg (Nachbar des NRO), die Moskauer Schule fr Brgerschaftliche Aufklrung von Elena Nemirovskaya, Memorial Jekaterinburg, die Stiftung zur Untersttzung der Pressefreiheit, das Info-Bro des Rates der nordischen Lnder und die Bewegung fr die Menschenrechte von Lev Ponomarev. Insgesamt stehen im Register schon 35 NGOs (die ganze Liste siehe: http://unro.minjust.ru/NKOForeignAgent.aspx). Ende Januar begann zudem noch ein gleiches Verfahren gegen die Hilfsorganisation fr Flchtlinge "Brgeruntersttzung" (Grashdanskoe sodejstvie) von Svetlana Gannushkina. Nach der von der russischen Regierung initiierten Rechtslage gilt jede NGO als "auslndischer Agent", die angeblich politischer Ttigkeit nachgeht und irgendeinen Anteil von auslndischer Finanzierung hat. Als einziger Lichtblick seit Dezember steht der Erfolg des Verbands "Russlndisches Memorial", der die regionalen russischen Memorial-Organisationen eint, vor dem Verfassungsgericht da: Er verhinderte Ende Januar die rechtliche Liquidation des Verbands, die das Justizministerium beantragt hatte, obwohl Memorial die von der Behrde geforderten Satzungsnderungen vollzogen hatte.
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2) Bis 5.2. verlngert: Jobangebot Finanzmanager des EU-Russland-Zivilgesellschaftsforums
Das Zivilgesellschaftsforum EU-Russland (CSF) sucht zum 15. Februar 2015 oder zum frhestmglichen Zeitpunkt eine/n Finanzmanager/in fr die finanzseitige Betreuung der Projektarbeit des CSF. Die entsprechende Ausschreibung ist bis zum 5. Februar verlngert worden. Das Aufgabenfeld schliet die laufende Mittelverwendung, deren Planung und Abrechnung, die Durchfhrung des Abschlussaudits sowie die finanzbezogene Koordination der Partner im Projektkonsortium ein. Dies betrifft insbesondere Zuwendungen der EU-Kommission und weiterer staatlicher und privater Frderer. Arbeitsort ist das Sekretariat des CSF im Berliner Bro des DRA. Die Stelle ist eine Teilzeitstelle im Umfang von 60% der regulren Arbeitszeit (24 h/Woche). Eine Erhhung dieses Umfangs ist mglich im Falle der individuellen Vereinbarung zur bernahme weiterer Aufgaben im Finanzmanagement von Projekten des DRA. Weitere Details zur Ausschreibung und Bewerbung finden Sie auf www.eu-russia-csf.org oder www.austausch.org bzw. HIER. Bewerbungen senden Sie bitte an assistenz@austausch.org.
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3) Projektstart: Aufbau eines Netzwerks sozialer NGOs in der Region Gomel (Belarus)
Im Dezember 2014 begann fr den DRA die Arbeit an einem neuen Projekt in Belarus, das gemeinsam mit der NGO "Soziale Projekte" in Gomel durchgefhrt wird. Ziel des 15-monatigen Projektes ist der Aufbau eines partnerschaftlichen und nachhaltigen Netzwerkes von im sozialen Bereich engagierten NGOs der Region. Durch den Zusammenschluss sollen die Kapazitten und Aktivitten der Mitglieder des Netzwerkes gebndelt sowie die Effektivitt ihrer Arbeit und die Qualifikation ihrer Mitarbeiter erhht werden. Geplant sind Weiterbildungsseminare, die Ausarbeitung einer gemeinsamen PR-Strategie und die Durchfhrung von Pilotprojekten. Im Ergebnis dieser Anstrengungen knnen soziale Probleme gemeinsam gelst und die Lebensqualitt sozial benachteiligter Menschen in der Region Gomel verbessert werden. Der DRA bernimmt die fachliche Beratung des belarussischen Partners und die administrative Begleitung des Projektes. Es wird im Rahmen des vom IBB Dortmund initiierten und aus Mitteln des BMZ finanzierten "Frderprogramm Belarus" durchgefhrt.
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4) Ausschreibung: Trilaterales Geschichtsprojekt zu "Wendezeiten" im russischen Uljanovsk
Bewerben Sie sich jetzt um die Teilnahme an einem deutsch-polnisch-russischen Workshop in der russischen Stadt Uljanovsk! Im Mittelpunkt der Begegnung zum Thema "Times of Change - Wendezeiten" vom 19. bis 25. April 2015 stehen die Transformationsprozesse der 1980er und 1990er Jahren in der Geburtsstadt Lenins. Eingeladen sind historisch und journalistisch Interessierte aus Deutschland, Polen und Russland. In trilateralen Kleingruppen erarbeiten die 21 Projektteilnehmenden Informationen zum damaligen Wandel in der Stadt durch Recherchen vor Ort und verffentlichen gemeinsam ihre Videos, Texte und Audios in einem Weblog. Das Projekt wird vom DRA, dem Goethe-Institut und der Robert Bosch Stiftung organisiert und aus Mitteln des MitOst e.V. und der Stiftung West-stliche Begegnungen gefrdert. Untersttzt wird "Wendezeiten" zudem vom Fond "Uljanovsk - Kulturhauptstadt" und der Staatlichen Universitt Uljanovsk. Weitere Informationen finden sich auf der DRA-Website unter www.austausch.org und HIER. Fr Ausknfte steht auerdem die Projektkoordinatorin Johanna Sievers (johanna.sievers@austausch.org) gerne zur Verfgung.
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5) 24.2., 19 Uhr: Ausstellungserffnung mit Film und Diskussion: "Geschichten ohne Ende: Gewalt und Straflosigkeit im Nordkaukasus"
Die tschechische NGO People in Need (Clovek v tsni) zeigt in Kooperation mit dem DRA, der Gesellschaft fr bedrohte Vlker und dem Verein iDecembrists die Ausstellung "Stories without Endings: Violence and Impunity in the North Caucasus" ("Geschichten ohne Ende: Gewalt und Straflosigkeit im Nordkaukasus"). Zur Erffnung am 24. Februar, 19 Uhr, laden wir alle Interessierten herzlich ein in das Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin, Greifswalder Str. 4. Gezeigt wird dort auch der mehrfach prmierte Dokumentarfilm "Zelim's Confession" (siehe u.a www.zelimsconfession-film.com und 15. Filmfestival "Go East", mit freundlicher Genehmigung der Filmuniversitt Babelsberg Konrad Wolf). Die Regisseurin Natalia Mikhaylova wird anwesend sein. Zudem geben Vertreter russischer NGOs Einblick in ihre Arbeit und zur aktuellen Situation in den konflikttrchtigen Republiken Tschetschenien, Dagestan und Inguschetien. Die Ausstellung war im Oktober bereits in Prag zu sehen und macht anhand konkreter Flle auf die Menschenrechtsverletzungen in der Region, darunter immer noch Flle von Entfhrung, Folter und rechtswidriger Ttung durch lokale Sicherheitskrfte, aufmerksam, um so Menschenrechtsaktivisten bei ihrem Einsatz fr mehr Gerechtigkeit zu untersttzen. In Inguschetien verwirklicht derzeit der DRA-Projektpartner "Svoe Delo" den Aufbau eines zweiten Bildungszentrums zur ethnischen Verstndigung und Untersttzung von Kleingewerbegrndern nach dem Vorbild eines hnlichen Zentrums im benachbarten Nordossetien, das im dortigen Prigorodnyj-Bezirk mit DRA-Untersttzung seit 2007 aufgebaut worden ist. Die hufige Straflosigkeit fr Gewalttter aus staatlichen Strukturen weckt bei vielen Menschen das Gefhl von Ungerechtigkeit und Hilflosigkeit. Den einzig aussichtsreichen Rechtsweg bietet oftmals der Europische Gerichtshof fr Menschenrechte, der von Klageschriften aus Russland berhuft wird, den aber die russische Fhrung gerade verstrkt in Frage stellt. Die Ausstellung im Haus der Demokratie kann bis 20. Mrz montags bis freitags, 10 bis 17 Uhr, und nach Vereinbarung besucht werden.
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6) Flchtlingshilfe-NGOs in der Ukraine strken: Abschlussseminar und Ausblick in Kiev/Tschernihiv
Vom 23. bis 25. Januar fand in der ukrainischen Stadt Tschernihiv ein Auswertungstreffen fr das DRA-Projekt "Empowerment fr Menschenrechtsorganisationen aus der Sd- und Ostukraine" statt. Mit dem Projekt untersttzen der DRA und das Kiewer Menschenrechtszentrum Postup seit Oktober eine Koalition ukrainischer Freiwilligenorganisationen, die ein landesweites Netz von Hilfsangeboten und Anlaufstellen fr Binnenvertriebene von der Krim und aus dem Donbass aufbauen. Whrend des Seminars berichteten Teilnehmer, dass sie die im Projekt gewonnenen Kenntnisse und Kontakte bereits in ihrer Arbeit nutzten und ihnen dies nicht zuletzt zustzliche Autoritt bei den Betreuten verschaffe. Der DRA und Postup hatten fr die NGO-Mitarbeiter Seminare zum Umgang mit Traumatisierung, zu Fragen von Antidiskriminierung, Krisenmanagement, Community Development und zur Organisationsentwicklung organisiert. Auerdem waren im Dezember 20 Projektteilnehmer zu einer Studienreise nach Berlin gekommen und hatten u.a. das Berliner Beratungs- und Betreuungszentrum fr junge Flchtlinge und Migranten, die Berghof-Stiftung fr zivile Konfliktbearbeitung, das Berliner Zentrum fr Folteropfer, die Erinnerungssttte "Notaufnahmelager Marienfelde" und das MdB-Bro von Marieluise Beck besucht. In Tschernihiv sprachen sich die Teilnehmer/innen des vom Auswrtigen Amt gefrderten Projekts fr eine Fortsetzung der Seminare und Studienreisen aus, insbesondere zu den Themen Traumatisierung, Community Development und zivile Konfliktbearbeitung, aber auch fr Trainings zu Sicherheitsfragen und zu Erster Hilfe fr Freiwillige. Fr die ukrainische Zivilgesellschaft seien die Qualifizierung von Multiplikatoren und die internationale Vernetzung heute essentiell. Auch bentigen die Brgerinitiativen Schulungen in den Bereichen Advocacy und Medienarbeit, um mehr im In- und Ausland mehr Aufmerksamkeit fr die Notlage der Binnenflchtlinge zu schaffen. Durch die erneute Eskalation des bewaffneten Konflikts in der Ostukraine hat sich die ohnehin prekre soziale Lage der Vertriebenen noch einmal verschrft. Es fehlt weiter an humanitrer Hilfe fr die ostukrainischen Stdte und einer angemessenen Versorgung der Bedrftigsten mit Lebensmitteln und Medikamenten.
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7) RNEI: Umweltpreis fr Direktorin Angelina Davydova - Klimaschutz-Seminar mit dem WWF und 6. Grnes Filmfestival "Ecocup" in Moskau
Am 30. Januar fhrte das Russisch-Deutsche Bro fr Umweltinformation St. Petersburg (RNEI) gemeinsam mit WWF Russia in Moskau ein Seminar fr Klimaexpert/innen durch. Beteiligt waren etwa 30 fhrende Expert/innen und Aktivist/innen aus dem Bereich Klimapolitik in Russland, darunter Mitglieder der offiziellen Delegation des Landes bei den UN-Verhandlungen, Vertreter/innen mehrerer Ministerien und NGOs, von Forschungszentren und Universitten sowie Journalist/innen. Sie errterten die Ergebnisse der jngsten UN-Klimakonferenz im Dezember in Lima und die Zukunft der Klimapolitik in Russland, besonders unter den derzeitigen schwierigen politischen und wirtschaftlichen Bedingungen. Ende Februar findet in Moskau auerdem mit Untersttzung des RNEI zum 6. Mal das Grne Filmfestival "Ecocup" statt (siehe www.greenfilmnet.org/6th-ecocup-moscow-russia). Als Mitgrnder des Festivals hat das RNEI mehrere Jahre bei der Organisation der Veranstaltung mitgewirkt. Diesmal wird die Direktorin von RNEI, Angelina Davydova, auf dem Festival im Format TED Talk ber Inhalt und Bedeutung der UN-Klimakonferenz sprechen. Unterdessen erhielt Angelina Davydova am 28. Januar in St. Petersburg den Umweltpreis "Vertrauen 2014". Das von der Umweltbewegung der Stadt gestiftete Ehrenzeichen wird Journalisten zuerkannt, die sich in ihrer Arbeit konsequent fr die Ideale der kologie einsetzen. Zu den Juroren gehrten u.a. der Verband der Umweltjournalisten St. Petersburg, der Baltische Umweltfond, die NGOs Bellona, Greenpeace, Freunde der Ostsee sowie weitere Organisationen und Journalisten. In der Begrndung heit es, Angelina Davydovas Texte zeichneten sich durch "Genauigkeit und Aufrichtigkeit" aus. "Sie schreiben ohne Pathos und bertreibung ber Klimafragen und andere Umweltschutzthemen und machen sie so einer breiten ffentlichkeit bekannt." Der Preis sei "Anerkennung fr Ihren persnlichen Mut und groe Professionalitt." Die Arbeit von RNEI wurde vom DRA mit aufgebaut und wird seit Jahren in einem gemeinsamen Programm zum Klimaschutz und zur Brgerbeteiligung weiterentwickelt, das von "Brot fr die Welt" gefrdert wird. Bei "Brot fr die Welt" gehrt Angelina Davydova seit 2014 zum globalen Beirat, der Expertise in strategischen Fragen leistet.
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8) DRA-Bildungsreise: Dozenten des Instituts fr Weiterbildung von Fach- und Fhrungskrften des Moskauer Sozialsystems im Mrz in Berlin
Auch im neuen Jahr organisiert der DRA gemeinsam mit dem Institut fr Weiterbildung von Fach- und Fhrungskrften des Sozialsystems beim Moskauer Departement fr Soziales eine Bildungsreise nach Berlin. Vom 7. bis 12. Mrz 2015 erfahren circa 25 Pdagogen und Dozenten des Instituts in Berlin, wie die Arbeit von Sozialeinrichtungen und die Weiterbildung von Fachkrften in Berlin funktioniert. Auf dem von Roman Elsner koordinierten Programm stehen Treffen mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Bildung. Einen praktischen Einblick in die Arbeit erhalten die Besucher bei Trgern aus dem Bereich der Sozialarbeit sowie der Kinder-Jugendhilfe in Berlin. Darber hinaus werden die Gste aus Moskau im Rahmen eines Kulturprogramms ebenso die Stadt und Sehenswrdigkeiten kennen lernen.
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9) Wer waren Bab und Bah\'u\'llh? Interreligises DRA-Projekt zu Gast in Bah'i-Gemeinde
Seit wann gibt es die Bah'i Religion? Wer waren Bab und Bah\'u\'llh? Bei einem weiteren Gemeindebesuch im Rahmen des DRA-Projekts "glauben. leben. in berlin" lernten die Teilnehmer/innen die relativ junge und wenig bekannte, jedoch weltweit verbreitete monotheistische Bah'i-Religion kennen. Da es in Berlin keinen Bah'i-Tempel gibt, hatte die Gemeinde dazu in private Rumlichkeiten eingeladen. Mitglieder der Gemeinde (die Religion kennt keine Geistlichkeit) erluterten, auch mit Hilfe eines Films und einer Prsentation, die Grundzge des Bah'i (Monotheismus, Gebote, Geschichte, Struktur und Organisation usw.) und hatten dabei und danach viele Fragen der wissbegierigen Teilnehmer zu beantworten. Zum Abschluss hatte die Gruppe Gelegenheit, bei einer Bah'i-Andacht dabei zu sein. Fotos und weitere Infos zu der Begegnung in Krze unter www.glaubenlebeninberlin.de. Der DRA fhrt "glauben. leben. in berlin" in Kooperation mit der Jdischen Gemeinde zu Berlin und dem muslimischen Interkulturellen Zentrum fr Dialog und Bildung (IZDB) durch. Das Projekt wird vom Europischen Integrationsfonds und vom Paritter Berlin kofinanziert.
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10) Konferenz 13.-15. Mrz 2015: Zivilgesellschaften in Osteuropa strken - aber wie?
Die Evangelische Akademie Loccum veranstaltet vom 13. bis 15. Mrz 2015 die Konferenz "Neue Politik fr den Osten. Wie kann Westeuropa die Zivilgesellschaft in der Ukraine, Belarus, Moldau und Georgien strken?" Ziel der Tagung ist es, sich ber Anstze und Strategien fr die zivile Bearbeitung der Konflikte in den genannten Lndern auszutauschen, ihre bertragbarkeit aus anderen Konfliktregionen gemeinsam mit Experten fr den osteuropischen Raum zu bewerten und daraus Handlungsanstze fr die Konfliktbewltigung in der Ukraine abzuleiten. Zu den Referenten gehren auch Tim Bohse, Vorstandsmitglied des Deutsch-Russischen Austauschs, und Anna Sevortian, Direktorin des EU-Russland-Zivilgesellschaftsforums. Kooperationsprojekte mit zivilgesellschaftlichen Organisationen in Osteuropa werden berwiegend von NGOs durchgefhrt, die langjhrige Erfahrung in der kulturellen und zivilgesellschaftlichen Zusammenarbeit in der Region haben, die aber wenig Konfliktexpertise besitzen. Andere Projekte des Programms werden von NGOs aus dem Bereich der zivilen Konfliktbearbeitung koordiniert, die wiederum ber wenig Erfahrung in Osteuropa verfgen. Die Tagung bietet Raum zur Vernetzung beider Akteursgruppen, zum Austausch mit Partnerorganisationen und zum gemeinsamen Nachdenken. Weitere Informationen unter www.loccum.de/programm/p1512.html.
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Die Projekte des DRA e.V. Berlin / DRA St. Petersburg im berblick
DRA e.V. Berlin
Berufsbildungszentrum in Nordossetien
Russisch-Deutsches Bro fr Umweltinformation
glauben. leben. in berlin
Jugendarbeit in der Stdtepartnerschaft Berlin - Moskau
PAROM Praktikumsagentur Russland, Ost- und Mitteleuropa (fortlaufend)
Deutsch-Russischer Schleraustausch (fortlaufend)
Deutsch-Russische Herbstgesprche
DRA St. Petersburg
EU Study Weeks
www.eu-studyweeks.ru
Europische Freiwilligenagentur St. Petersburg (fortlaufend)
Deutsch-Russischer Schleraustausch (fortlaufend)
ANTISTAMP - Trainings zur interkulturellen Kommunikation ANTISTAMP
Au-Pair-Programm "Novye vosmoschnosti" ("Neue Mglichkeiten")
www.obmen.org/Au-Pair
"Hier im Rajon" - Schlersozialprojekt in Kooperation mit dem Gymnasium Nr. 295
Die "Lebende Bibliothek " - Projekt zur Auseinandersetzung mit verschiedenen Identitten
Schivaja biblioteka
Weitere Projekte und Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Bildung, Soziales
Informationen zu den angefhrten Projekten unter www.obmen.org
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