DRA Newsletter Mai 2015

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 NEWSLETTER   
MAI 2015
Liebe Leserinnen und Leser des DRA-Newsletters,
hiermit informieren wir Sie ber die internationale Projektarbeit sowie aktuelle Veranstaltungen, Verffentlichungen und Ausschreibungen des DRA/Berlin (www.austausch.org) sowie in einer Auswahl ber die Aktivitten unserer Partnerorganisation DRA/St. Petersburg (www.obmen.org).
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INHALT

1) Kommentar: Das "Gesetz ber unerwnschte auslndische Organisationen" soll die unabhngige internationale Kooperation mit der russischen Zivilgesellschaft zerstren - aber es wird nicht gelingen


2) Erkundung der "dritten Generation": Multilaterales Projekt startete mit Workshop in Sofia


3) Nur tatschliche Offenheit fhrt zu echtem Dialog: Artikel zu Zustand und Perspektiven des Petersburger Dialogs


4) "Kriegsfolgen gemeinsam berwinden": DRA untersttzt in neuem Projekt ukrainische NGOs bei ihrer Trauma-, lntegrations- und Antidiskriminierungsarbeit


5) Lokale Wirtschaft strken: 3. Existenzgrnderkurs in Inguschetien (Nordkaukasus) mit Wettbewerb beendet - Lage vor Ort angespannt


6) 26./27. Juni in Bonn: RNEI und DRA bei Grndungskonferenz von World Heritage Watch (WHW) ber UNESCO-Welterbe und Rolle der Zivilgesellschaft


7) RNEI: Vorbereitungsreise zur Klimakonferenz "Paris 2015" fr russische Journalisten


8) Stellenausschreibung: Finanzmanager/Buchhaltung (50%)


9) Praktikum als Assistenz der Geschftsfhrung/Projektassistenz ab 10.8.2015 fr 3 Monate


10) DRA St. Petersburg: Erste Fahrradtour entlang historischer russisch-deutscher Orte


Projektbersicht

1) Kommentar: Das "Gesetz ber unerwnschte auslndische Organisationen" soll die unabhngige internationale Kooperation mit der russischen Zivilgesellschaft zerstren - aber es wird nicht gelingen
Mit dem am 3. Juni in Kraft getretenen "Gesetz ber unerwnschte auslndische Organisationen" hat die politische Fhrung in Moskau die Lage der unabhngigen russischen NGOs und ihrer internationalen Partner noch einmal rigoros verschrft. Das am 23. Mai von Wladimir Putin signierte Gesetz - eigentlich ein Konvolut von Gesetzesnderungen - wendet sich nominell gegen auslndische NGOs, die in und mit Russland ttig sind. "Unerwnscht" werden kann demnach jede NGO, die angeblich die Sicherheit, Verfassungsordnung oder Verteidigungsfhigkeit Russlands gefhrdet. Ab dem Tag ihrer Eintragung ins neue Pranger-Register beim Justizministerium darf diese Organisation in Russland nichts mehr tun oder haben: keine Projekte, keine Veranstaltungen, keine Publikationen, auch keine aktiven Partner, Kollegen, Freunde, Gste. Denn das Gesetz bedroht zugleich alle russischen Staatsbrger und Institutionen, von der Schule bis zur Bank, mit Geldstrafen und ab dem zweiten Mal die Beteiligten bereits mit mehrjhrigen Haftstrafen, falls sie noch mit "Unerwnschten" "zusammenarbeiten". Alle stehen dann als Verbrecher da, ein Gerichtsurteil ist dazu nicht erforderlich: ber den Status "unerwnscht" entscheiden der Generalstaatsanwalt bzw. seine Stellvertreter, also staatliche Anklagevertreter - ein klarer Versto gegen die Prinzipien einer demokratischen Justiz. Auch sind die Paragraphen so unscharf formuliert, dass sie beliebig auszulegen sind und Denunzianten Tr und Tor ffnen. Ein Duma-Abgeordneter der rechtspopulistischen LDPR hat schon mal die ersten angezeigt, die seiner Ansicht auf die Liste gehren: Amnesty, Human Rights Watch, das Carnegie Center, Transparency International, Memorial International. Letztere beide, obwohl sie als russisch registrierte NGOs gar nicht unter die Vorschriften fallen. Ungeklrt lsst der Erlass auch, ob und wie Betroffene gegen die Eintragung klagen knnen. All das hnelt der Praxis des berchtigten Gesetzes ber "auslndische Agenten", das seit 2012 zur Verfolgung russischer NGOs dient, sobald diese internationale Spenden oder Frdergelder erhalten und angeblich "politisch ttig" sind. Nur vier der inzwischen 68 angeblichen "Agenten" waren bis Ende Mai wieder getilgt worden - alle, weil sie nach der Registrierung als "Agent" liquidiert worden sind (siehe HIER). Ein mglicher weiterer "Agent" knnte brigens besonders prominent ausfallen: Nach einer Anzeige prft das Justizministerium derzeit die Michail-Gorbatschow-Stiftung. Die Liste fr "Unerwnschte Organisationen" steht auf dem Server der Behrde ebenfalls schon bereit, noch ist sie leer (siehe HIER). Doch viele NGOs, viele Stiftungen, Programme und Projekte werden erneut einer zielgerichteten Politik der Verdchtigung, Verdammung und Verdrngung ausgesetzt. Man kann das neue Gesetz nur verurteilen, und die internationale Gemeinschaft muss das auch tun - die ffentlichkeit, die Russland-Organisationen, die ffentlichkeit, in Deutschland auch der Petersburger Dialog, Parlament und Bundesregierung, selbst wenn die Fhrung in Moskau erneut pikiert wre. Sie mssen sich uern, um das Selbstverstndliche zu schtzen: die unabhngige Zusammenarbeit der Brger und auch das Konzept von einem offenen, international vernetzten Gemeinwesen, das getragen wird von der Beteiligung verschiedener gesellschaftlicher Gruppen an Entscheidungen, von Meinungsfreiheit und friedlicher Konfliktlsung. Ein solches Gemeinwesen aufzubauen wird mit dem neuen drakonischen Gesetz einmal mehr erschwert. Aber auch das wird diese Zusammenarbeit nur behindern, nicht zerstren - denn die ist selbstverstndlich, und wo Unterdrckung ausgebt wird, entsteht Untersttzung.
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2) Erkundung der "dritten Generation": Multilaterales Projekt startete mit Workshop in Sofia
Der DRA und Partner aus sieben Lndern haben ein Projekt "Mapping a Generation" ("Kartierung einer Generation") begonnen, das einen Austausch mittel-, ost- und sdosteuropischer NGOs ber Erfahrungen junger Erwachsener in der Transformation der 90er Jahre ermglichen soll. Bei einem Auftaktworkshop Ende Mai in Sofia trafen sie sich, um die Basis fr das Netzwerk-Projekt zu legen. Partner des DRA sind die Sofia Platform (Bulgarien), das Sacharov-Zentrum Moskau, der Kiever Congress of Culture Activists, die NGO "Antikomplex" Prag, der Verein "Perspektive hoch Drei" (Berlin), das kroatische Institute of Social Science (Zagreb) und das Analyse-Institut Populari aus Sarajevo (Bosnien). Der Workshop begann mit Gesprchen ber die persnlichen Erfahrungen in der Zeit der Vernderungen sowie mit Wissenschaftlern, Meinungsforschern und Vertretern des bulgarischen Prsidenten ber die Rolle des der Bildung und des Wissens der BrgerInnen zu ihrer Geschichte. "Sicher hat niemand erwartet, dass all diese Lnder denselben Transformationsansatz verfolgt haben, aber ich bezweifle, dass jemand ahnte, wie verschieden das ablief", resmierte eine Teilnehmerin. Als nchstes geht es in dem von Christine Wetzel (DRA) initiierten und betreuten Projekt darum, diese Unterschiede genauer zu verstehen: Was heit Transformation in den Lndern? Welche Erfahrungen machte die "dritte Generation" der zwischen 1975 und 1985 Geborenen? Auch sollen gemeinsame Phnomene und Konfliktlinien bearbeitet werden, etwa: Welche nicht erzhlten Fakten existieren ber die Zeit des Kommunismus bzw. Sozialismus? Welches Konfliktpotenzial steckt in nicht aufgearbeiteten Familiengeschichten, der Rolle der lteren Generationen im alten System? Ziel ist es, besser zu verstehen, wie NGOs die Teilhabe der Menschen in Transformationsprozessen untersttzen und Zivilgesellschaft demokratisch entwickeln knnen. Der Workshop wurde von der Bundeszentrale fr politische Bildung (bpb) gefrdert. Mehr siehe HIER.
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3) Nur tatschliche Offenheit fhrt zu echtem Dialog: Artikel zu Zustand und Perspektiven des Petersburger Dialogs
In einem Kommentar fr die Website Russlandkontrovers.de des Deutsch-Russischen Forums hat DRA-Geschftsfhrer Stefan Melle beschrieben, welche Reformen im bilateralen Gesprchsformat Petersburger Dialog (PD) aus seiner Sicht noch notwendig bleiben, nachdem der PD am 5. Mai nach langem Widerstand einige erste Vernderungsschritte beschlossen hat. Fr einen tatschlich offenen und gleichberechtigten Dialog mssten demnach die Zusammensetzung der Mitgliedschaft und die Prozeduren demokratischer gestaltet und unabhngige zivilgesellschaftliche Organisationen auf allen Ebenen relevant einbezogen sein. Die personelle und strukturelle Verbindung des PD mit dem Deutsch-Russischen Forum - bis hin zur Personalunion der Geschftsfhrung - schaffe Interessenkonflikte und msse aufgelst werden. Entscheidend fr den Wert des Petersburger Dialogs als Verstndigungsplattform sei gerade in der jetzigen Situation der Grad seiner Bereitschaft, auch ber unbequeme Themen offen zu sprechen: etwa ber die Unterdrckung der Zivilgesellschaft in Russland, ber das Vorgehen der russischen Regierung in der Ostukraine, aber auch ber die Vorwrfe an westliche Staaten, Russland einkreisen zu wollen oder bei Menschenrechten doppelte Standards zu setzen. "Fr die Gesellschaften beider Lnder ist es von groer Wichtigkeit, Themen wie die Informationsfreiheit und berwachung durch eigene und fremde Geheimdienste, die Fragen zum Beispiel von Medienrechten, Meinungsbildung; Lobbyismus und Propaganda, von sozialer Gerechtigkeit, Umwelt- und Klimaschutz, Bildungs-, Asyl- und Integrationspolitik, von Nationalismus und Diskriminierung ungeschminkt zu besprechen", heit es in dem Beitrag. Kritik sei kein Selbstzweck. "Sie ist aber eine unentbehrliche Voraussetzung zur Identifizierung verbesserungsbedrftiger Verhltnisse und damit einer tragfhigen Problembearbeitung und Verstndigung." Den vollstndigen Kommentar knnen Sie auch auf der DRA-Website nachlesen.
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4) "Kriegsfolgen gemeinsam berwinden": DRA untersttzt in neuem Projekt ukrainische NGOs bei ihrer Trauma-, lntegrations- und Antidiskriminierungsarbeit
Im Mai 2015 startete das neue Ukraine-Projekt "Kriegsfolgen gemeinsam berwinden", das der DRA e.V. Berlin gemeinsam mit Krim-SOS (Kiev) bis Ende des Jahres durchfhrt. Das Projekt baut auf den Erfahrungen und Kontakten des Vorgngerprojektes "Empowerment von Menschenrechts-NGOs aus der Sd- und Ostukraine" (2014) auf. Es zielt wie dieses auf die Konfliktbearbeitung und Friedensfrderung durch die Strkung von Flchtlings-NGOs und Fachkrften in der Trauma-, lntegrations- und Antidiskriminierungsarbeit, durch die Grndung lokaler Dialoginitiativen sowie die fachspezifische europische Vernetzung der teilnehmenden ukrainischen AktivistInnen (weitere Informationen siehe HIER). Geleitet und koordiniert wird das Projekt von Maria Slesazeck und Janna Keberlein. Das Auftakttreffen des Projektes, das voraussichtlich bis Dezember 2015 vom Auswrtigen Amt gefrdert wird, fand vom 30. Mai bis 3. Juni in Kiev statt. Auerdem besuchten die DRA-MitarbeiterInnen dort die NGO-Konferenz "Menschen und Prozesse", auf der ukrainische Menschenrechts- und Flchtlings-NGOs eine Auswertung ihrer Arbeit im letzten Jahr vornahmen und gemeinsam nach neuen Lsungswegen fr die aktuellen Probleme suchten. Auf dieser Konferenz sprachen u.a. auch drei TeilnehmerInnen des DRA-Projektes von 2014 "Empowerment von Menschenrechts-NGOs aus der Sd- und Ostukraine".
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5) Lokale Wirtschaft strken: 3. Existenzgrnderkurs in Inguschetien (Nordkaukasus) mit Wettbewerb beendet - Lage vor Ort angespannt
Am 28. Mai fand im 2014 gegrndeten Bildungszentrum im Sunschenskij-Bezirk von Inguschetien der Businessplan-Wettbewerb zum Abschluss des dritten Kurses "Wie grnde ich mein Unternehmen" statt. Die angehenden UnternehmerInnen stellten sich den Jury-Fragen zu Zielgruppen, Kosten, Marketing, Ressourcenverbrauch und Konkurrenz. Ausgezeichnet wurde schlielich das Konzept eines Schnellrestaurants mit der Startfinanzierung fr das Projekt. Die Existenzgrnderkurse werden mit Untersttzung des DRA und der NGO "Fond Svoe Delo" durchgefhrt. Der Jury gehrten Vertreter von Behrden und Verbnden fr Klein- und Mittelstndischen Unternehmen sowie der Gesellschaftskammer Inguschetiens an. Die TeilnehmerInnen planten diesmal u.a. die Grndung eigener Gewerbe in Einzelhandel, Gastronomie, Autoreparatur und Kosmetikvertrieb. Ein anschlieender Evaluationsworkshop mit dem DRA-Mitarbeiter Roman Elsner ergab eine hohe Zufriedenheit der TeilnehmerInnen mit den Leistungen des Bildungszentrums. Neben der inhaltlichen Gestaltung der Kurse wurde auch die Beratung und Betreuung bei den Grndungsvorhaben positiv hervorgehoben. Bedauert wurden indes der geringe Personalumfang, die dezentrale Lage und die begrenzte Gre des Zentrums. Die Lage in Inguschetien ist zugleich zunehmend angespannt. Gewaltsame Zwischenflle hufen sich, darunter gegen die Polizei und Sicherheitskrfte. Auch dauern die Konflikte zwischen den Regierungen Inguschetien und der Nachbarrepublik Tschetschenien an, deren autoritrer Machthaber Ramsan Kadyrov Ansprche auf Vorherrschaft in der Region erhebt.
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6) 26./27. Juni in Bonn: RNEI und DRA bei Grndungskonferenz von World Heritage Watch (WHW) ber UNESCO-Welterbe und Rolle der Zivilgesellschaft
ber 1.000 historische Sttten, Denkmler, Landschaften und Territorien in 161 Lndern hat die UN-Kulturorganisation UNESCO bereits zum Welterbe erklrt: Als Kultur- oder Naturerbe sind sie "von auergewhnlicher Bedeutung" und "mssen der ganzen Menschheit erhalten werden". Der Eintrag in die Liste garantiert jedoch noch nicht ihren Schutz: Manchmal sind die Welterbesttten bedroht durch fanatische Zerstrungswut wie derzeit im Irak oder in Syrien - oftmals aber schlichtweg von staatlichen oder Privatinteressen, etwa im Zuge von Industrialisierung, Rohstofffrderung und Tourismus. Die 2014 gegrndete Organisation World Heritage Watch (WHW) will zum einen die Staaten an ihre Verpflichtungen zur Wahrung und Pflege der Sttten erinnern, zum anderen NGOs und Brgerinitiativen zusammenbringen, untersttzen und zur Koordination ihrer Aktionen beitragen. Nun findet die erste Konferenz "Das UNESCO-Welterbe und die Rolle der Zivilgesellschaft" am 26. und 27. Juni unmittelbar vor der Tagung des UNESCO-Welterbekomitees in Bonn statt. Dort werden VertreterInnen von NGOs, lokalen Gemeinschaften und indigenen Vlkern darlegen, was die Zivilgesellschaft zum Erhalt des Welterbes leistet, und Vorschlge fr bessere Mitwirkungsrechte im Rahmen der UNESCO-Welterbekonvention ausarbeiten. Aus Russland sprechen in Bonn u.a. Jevgenij Simonov ber die Bedrohung des Baikalsees durch Wasserkraftwerke in der Mongolei und Viktoria Scharachmatova ber die Beteiligung der indigenen Vlker auf Kamtschatka, eingeladen wurden sie vom DRA und dem Russisch-Deutschen Bro fr Umweltinformation (RNEI). Das gesamte Programm sowie die Mglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf der Website von World Heritage Watch. Fr den DRA nimmt die Projektleiterin Judith Kiss teil. Die Konferenz wird gefrdert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, der Stiftung Internationale Begegnungen Bonn, der Rosa-Luxemburg-Stiftung und dem Deutsch-Russischen Austausch e.V., der auch zu den Initiatoren der Grndung von World Heritage Watch zhlt.
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7) RNEI: Vorbereitungsreise zur Klimakonferenz "Paris 2015" fr russische Journalisten
Angelina Davydova, die Leiterin des Russisch-Deutschen Bros fr Umweltinformation (RNEI) St. Petersburg, hat im Mai an einer Vorbereitungsreise zur UN-Klimakonferenz fr russische Journalisten nach Paris teilgenommen. Im Rahmen dieser vom franzsischen Auenministerium organisierten Fahrt erfuhren die Journalisten mehr ber die franzsischen Standpunkte zu den internationalen Klimaverhandlungen und dem vorgesehenen neuen Kyoto-Nachfolgeabkommen. Die RNEI-Expertin traf dabei auf VertreterInnen franzsischer Ministerien, Unternehmen, Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen sowie NGOs. Die Begegnungen gehrten zur Vorbereitung der Arbeit von RNEI auf der UN-Klimakonferenz im Dezember in Paris. Mit Untersttzung zahlreicher Partner organisiert RNEI - wie seit 2009 bereits jhrlich - den offiziellen Besuch russischer Journalisten aus fhrenden Print- und Onlinemedien mit dem Ziel, ber die UN-Klimaverhandlungen zu berichten. Dieses Jahr wird RNEI zudem in Moskau und St. Petersburg Trainingsseminare fr Journalisten organisieren, die vom Klimafond des deutschen Auswrtigen Amtes gefrdert werden. An dem Training in Moskau sind auch Journalisten aus der Ukraine und Belarus beteiligt, ihre Teilnahme wird von dem Klimaschutz-Netzwerk CANEECA (Climate Action Network Easter Europe, Central Asia, Caucasus) gefrdert.
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8) Stellenausschreibung: Finanzmanager/Buchhaltung (50%)
Der DRA sucht ab 1. September zur Verstrkung seiner Projektmanagements eine/n Mitarbeiter/in fr die Buchhaltung und Finanzplanung in Teilzeit (20 Stunden/Woche), vorerst befristet bis zum 31. Dezember 2015. Eine Weiterbeschftigung wird in Abhngigkeit von den Jahresergebnissen 2015 und dem Umfang der knftigen Projektarbeit angestrebt. Zu den Aufgaben der Mitarbeiter/in gehren unter anderem die Abwicklung von nationalem und internationalem Zahlungsverkehr, Projektabrechnungen fr Frderer, Budget- sowie Liquidittsplanung und -kontrolle, Spendenverwaltung und Kassenbuchfhrung. Erwartet wird die Kenntnis der Arbeit mit Buchhaltungsprogrammen, Kostenstellen, Bilanzen, Serienbriefen, Datenbanken und dem Office-Paket. Geeignete KandidatInnen verfgen ber Teamfhigkeit, Genauigkeit und Verantwortungsbewusstsein. Von Vorteil sind Berufserfahrung - gern im gemeinntzigen Sektor - sowie russische und englische Sprachkenntnisse. Einsendeschluss fr Bewerbungen ist der 23. Juni. Die Auswahlgesprche finden am 7. und 8. Juli in Berlin statt.
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9) Praktikum als Assistenz der Geschftsfhrung/Projektassistenz ab 10.8.2015 fr 3 Monate
Zur Untersttzung seiner Projektarbeit vergibt der DRA ein Praktikum als Projektassistenz in Vollzeit (39 h/Woche) ab dem 10. August. Die Ttigkeiten umfassen die Zuarbeit zu allen Bereichen der Projektarbeit, darunter Projektentwicklung, -durchfhrung, -abrechnung sowie Antragstellung und Berichterstattung, Recherchen, die Organisation von Veranstaltungen sowie ffentlichkeitsarbeit und Zuarbeiten in der Brofhrung. Thematische Schwerpunkte des Praktikums sind die Zusammenarbeit mit russischen und europischen Nichtregierungsorganisationen, die Verstndigungsarbeit im Nordkaukasus und die Vorbereitung der 20. Deutsch-Russischen Herbstgesprche. Die ausfhrliche Stellenausschreibung finden Sie HIER.
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10) DRA St. Petersburg: Erste Fahrradtour entlang historischer russisch-deutscher Orte
Am 26. Mai veranstaltete der DRA St. Petersburg im Rahmen seines wchentlichen "deutschen Gesprchskreises" eine Fahrradtour durch St. Petersburg entlang von Orten, die historisch, kulturell oder sprachlich mit Deutschland verbunden sind. Whrend der Fahrt kamen die zehn RadfahrerInnen ber deutsch-russische Erfahrungen ins Gesprch: Einige waren als Freiwillige in Deutschland ttig, andere mgen die deutsche Sprache, wieder andere haben Verwandte in Deutschland. Sie fuhren vom Sennaja Ploschad den Fontanka-Kanal zunchst zur Anitschkow-Brcke, wo eine der vier Statuen whrend des Zweiten Weltkriegs beschdigt wurde. ber die Litejnij-Brcke ging es weiter zum berhmten Schiff "Aurora", das whrend der Leningrader Blockade der Bombenabwehr diente, zur Vasilij-Insel, wo die Radler eine frhere deutsche Apotheke und das Haus des deutschen Archologen Heinrich Schlieman besuchten. Auf dem Rckweg entlang der Newa besuchte die Gruppe ein Haus am Englischen Ufer, in dem Bismarck drei Jahre lang gelebt und gearbeitet hat. Weil es noch weitaus mehr "deutsche" Orte in St. Petersburg zu erkunden gibt, wird der Gesprchskreis bis Ende Juli jeden Dienstag auf Fahrradsatteln stattfinden. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung HIER.
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Die Projekte des DRA e.V. Berlin / DRA St. Petersburg im berblick
DRA e.V. Berlin
Berufsbildungszentren in Nordossetien und Inguschetien
Russisch-Deutsches Bro fr Umweltinformation
Jugendarbeit in der Stdtepartnerschaft Berlin - Moskau
glauben. leben. in berlin
PAROM Praktikumsagentur Russland, Ost- und Mitteleuropa (fortlaufend)
Deutsch-Russischer Schleraustausch (fortlaufend)
Deutsch-Russische Herbstgesprche
DRA St. Petersburg
EU Study Weeks
www.eu-studyweeks.ru
Europische Freiwilligenagentur St. Petersburg (fortlaufend)
Deutsch-Russischer Schleraustausch (fortlaufend)
Au-Pair-Programm "Novye vosmoschmosti" ("Neue Mglichkeiten")
www.obmen.org/Au-Pair
"Hier im Rajon" - Schlersozialprojekt in Kooperation mit dem Gymnasium Nr. 295
Die "Lebende Bibliothek " - Projekt zur Auseinandersetzung mit verschiedenen Identitten
Schivaja biblioteka
Weitere Projekte und Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Bildung, Soziales
Informationen zu den angefhrten Projekten unter www.obmen.org
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