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Guten Morgen! Hier sind die Meldungen des Tages von Ihrem Branchendienst für Elektromobilität zum meteorologischen Herbstanfang am 01. September: – NACHRICHTEN –Skoda beschleunigt E-Offensive: Skoda beschleunigt und erweitert seine Elektroauto-Pläne. Statt wie bisher geplant bis 2030 wird die tschechische VW-Marke bereits bis 2026 drei neue reine E-Modelle auf den Markt bringen: einen Kleinwagen, ein Kompakt-SUV und ein Siebensitzer-SUV. Einen Ausblick auf den Siebensitzer gibt die nun vorgestellte Konzeptstudie Vision 7S. BMW startet Produktion von Brennstoffzellen: BMW hat die eigene Produktion von Brennstoffzellen für den iX5 Hydrogen im Wasserstoff-Kompetenzzentrum in München gestartet. Anlass ist die Kleinserie des iX5 Hydrogen, die ab Ende dieses Jahres weltweit zu Test- und Demonstrationszwecken eingesetzt werden soll. Toyota investiert Milliarden in Batterieproduktion: Toyota liefert zwar die einzelnen Brennstoffzellen für den oben erwähnten Wasserstoff-BMW, ist ansonsten aber auf Batteriekurs. In Japan und den USA investiert Toyota bis zu 5,6 Milliarden US-Dollar in die Batterieproduktion für Elektroautos. Die Fertigung soll zwischen 2024 und 2026 anlaufen. — Textanzeige — Details zur Abspaltung der E-Auto-Sparte bei Renault: Nachdem Renault im Mai offiziell bestätigt hatte, eine strategische Prüfung hinsichtlich einer Abspaltung seines E-Auto-Geschäfts eingeleitet zu haben, werden nun weitere Details bekannt. Interessant: Das Geschäft mit Verbrennungsmotoren inkl. Hybridautos soll unter dem Namen „Horse“ außerhalb Frankreich gebündelt werden. Spatenstich für US-Batteriefabrik von Envision AESC: Der japanische Batteriehersteller Envision AESC hat den Grundstein für seine Fabrik im US-Bundesstaat Kentucky gelegt. Das im April angekündigte Batteriewerk im Kentucky Transpark in Bowling Green wird zunächst auf eine Jahreskapazität von 30 Gigawattstunden ausgelegt und kann später auf 40 GWh erweitert werden. — Textanzeige — – ZAHL DES TAGES –Eine Höchstgeschwindigkeit von 109 mph (175 km/h) hat ein vollelektrisch angetriebenes Boot auf dem Stausee Lake of the Ozarks im US-Bundesstaat Missouri erreicht. Nach Angaben des E-Antriebs-Herstellers Vision Marine stellt dies einen neuen Weltrekord dar. – TECHNOLOGIE –Lkw-Flotte von BHP in Chile wird elektrisch: Der Bergbaukonzern BHP und der Baumaschinen-Hersteller Caterpillar haben eine Vereinbarung zur Elektrifizierung der gesamten Lkw-Flotte (über 160 Muldenkipper) von BHP in der chilenischen Kupfermine Escondida geschlossen. Erste Exemplare mit E-Antrieb werden voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2023 geliefert. EIB fördert F&E von Mahle: Der Automobilzulieferer Mahle erhält von der Europäischen Investitionsbank (EIB) ein Darlehen in Höhe von 300 Millionen Euro für die Entwicklung neuer Technologien rund um Batterie-elektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge. — Textanzeige — SVOLT produziert Feststoff-Zelle mit Elektrolyt auf Sulfid-Basis: Nachdem SVOLT kürzlich 20-Ah-Zellen mit festem Elektrolyt auf Sulfid-Basis entwickelt und erfolgreich getestet hatte, wurde nun eine erste Prototyp-Charge dieser Zellen hergestellt. Watertaxi Rotterdam nimmt H2-Wassertaxi in Betrieb: In Rotterdam geht ein Wasserstoff-elektrisches Wassertaxi an den Start. Das auf den Namen MSTX 22 getaufte H2-Boot mit Platz für bis zu zwölf Passagiere wird für Fährdienste im regulären Betrieb von Watertaxi Rotterdam eingesetzt. – FEEDBACK –Meistgeklickter Link am Mittwoch: Human Horizons zeigt E-Limousine HiPhi Z. – ZITATE DES TAGES –„Habe den Tag damit verbracht, die gesamte Produktionslinie von Giga Berlin zu besichtigen – das Team leistet hervorragende Arbeit!“ Elon Musk hat dem Tesla-Werk in Grünheide laut diesem Tweet vom 31. August erneut einen Besuch abgestattet. Der Chef zeigt sich sehr zufrieden. „Deutschlands Steuerpolitik für Dienstwagen ist veraltet und hemmt den Markthochlauf der Elektromobilität. Nur durch eine ökologische Ausrichtung kann dieser Markt schnellstmöglich elektrifiziert werden.“ Sagt Friederike Piper von Transport & Environment Deutschland. Die Bundesregierung dürfe die Möglichkeit nicht ungenutzt lassen, die Besteuerung von Firmenwagen im Sofortprogramm zu reformieren, sonst verpasse Deutschland auch weiterhin die Klimaziele im Verkehr. – FLOTTEN + INFRASTRUKTUR –First Bus ordert 193 Elektrobusse: Das britische Transportunternehmen First Bus hat beim nordirischen Busbauer Wrightbus 193 Elektrobusse im Wert von 81 Millionen Pfund bestellt. Die Fahrzeuge sollen ab März 2023 in fünf Städten Englands an den Start gehen. TotalEnergies installiert 4.400 Ladestationen in Flandern: Die flämische Regierung hat TotalEnergies mit der Installation und dem kommerziellen Betrieb eines Ladenetzes für Elektrofahrzeuge beauftragt. In den kommenden zwei Jahren sollen in den Regionen Westflandern (Westhoek, Kortrijk und Brügge) und Flämisch-Brabant (Brüsseler Peripherie, Leuven) bis zu 4.400 öffentliche AC-Ladepunkte installiert werden. — Textanzeige — Cottbusverkehr erhält Förderbescheid: Cottbusverkehr erhält vom Bund eine Fahrzeugförderung, um das Wasserstoffprojekt in der Lausitz umsetzen zu können. Das Projekt „Klimaneutraler ÖPNV“ wird im Rahmen der Förderrichtlinie Bus/Schiene des BMDV mit insgesamt rund 3,1 Millionen Euro gefördert. Cottbusverkehr will bis 2025 zunächst elf Wasserstoffbusse beschaffen. Intelligentes Laden erfolgreich getestet: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) haben im Forschungsprojekt eLISA-BW erfolgreich ein neuartiges Lademanagement für E-Autos erprobt. – SERVICE –Studien-Tipp: Mit der Metastudie „Wertschöpfungskette Brennstoffzelle“ zeigt die NOW GmbH durch die Betrachtung der verschiedenen Komponenten und deren Produktionskosten die wesentlichen Kostentreiber von BZ-Systemen im Detail sowie Potentiale zur Senkung der Kosten auf. Hierbei steht nicht nur die PEM-Brennstoffzelle im Fokus, sondern auch die SOFC wird eingehend beleuchtet. – KURZSCHLUSS –Versicherung lässt E-Auto mit Pyrotechnik in Flammen aufgehen: Die Versicherung AXA hat Crashtests durchgeführt und mit spektakulären Fotos eines verunfallten Tesla Model S vor den Sicherheitsgefahren durch Elektroautos gewarnt. Werde der Akku bei einem Unfall beschädigt, könnte ein Brand die Folge sein. Bildmaterial zeigt einen brennenden Tesla. Doch nun stellt sich heraus, dass gar keine Akkus verbaut waren – und das Feuer extern gezündet wurde. Offensichtlich sind bei der AXA ein paar Sicherungen durchgebrannt… >> Diese Ausgabe wurde produziert von Domenico Sciurti, Daniel Bönnighausen, Stefan Köller und Peter Schwierz. Heute startet übrigens auch unsere tägliche Video-Sendung „eMobility update“ nach der Sommerpause wieder durch. Sie erscheint werktäglich um 12 Uhr auf YouTube, Facebook, Instagram, LinkedIn und emobilityupdate.net << |
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