Infomailing Oktober 2017

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Oktober 2017

Pfalz-Infomailing

Liebe Freundinnen und Freunde der Pfalz,

Wenn die Esskastanien von den Bäumen fallen und überall neuer Wein angeboten wird, dann zeigt sich die Pfalz von ihrer schönsten Seite. Die Blätter an den Bäumen verfärben sich, und die sonst sattgrüne Landschaft betört mit einem atemberaubenden Feuerwerk von leuchtenden Gelb- und Rottönen. Auch in diesem Herbst-Newsletter spielt die Farbe Rot eine große Rolle: Wir stellen Ihnen heute ein herbstliches Gemüse vor, das wie der Wein und die Esskastanie von den Römern in die Pfalz gebracht wurde – die Rote Bete. Und unsere neue Serie über die Böden, auf denen der Pfälzer Wein so prächtig gedeiht, beginnen wir mit dem roten Sandstein.
Für die meisten Pfälzer Winzer dagegen ist der Herbst bereits abgeschlossen, die Saison hat ein ungewöhnlich frühes Ende gefunden. Und außergewöhnlich, erinnern wir uns, hat sie auch begonnen: Die Spätfröste im April haben so manchem Weinanbaubetrieb Sorgen bereitet. Doch die meisten sind glimpflich davongekommen, so fällt die Ernte zwar etwas geringer aus als in anderen Jahren, aber die Qualität überzeugt. Und in den nächsten Jahren erinnert vielleicht nur noch der Name des Weinjahrgangs 2017 an diese Wetterunbilden: Im letzten Newsletter waren Sie aufgefordert, Taufnamen für den neuen Weinjahrgang vorzuschlagen. Rund 200 Namen haben Sie sich ausgedacht. Daraus haben die acht frisch gekürten Weinhoheiten der Pfalz den Gewinnernamen gewählt – der Weinjahrgang 2017 heißt künftig: »Frosttrotzer«.
Bis zum nächsten Frost dauert es hoffentlich noch ein wenig – genießen Sie bis dahin den schönen Pfälzer Herbst!

Zum Wohl. Die Pfalz.

Pfalzwein,
Pfalz-Marketing und Pfalz.Touristik

Unsere Themen

Typischer Pfälzer: der BuntsandsteinGesunde Alleskönnerin: Pfälzer Rote BeteEin Fest für alle Sinne: Herbst in der PfalzWandertipp: Die Felsenwaldtour bei PirmasensRezept: Herbstliches Rote-Bete-Süppchen mit Garnelen und MeerrettichImpressionenPfalz-Nachrichten-TickerPfalz-Quiz

Typischer Pfälzer: der Buntsandstein

Die Vielfalt der Böden ist einer der Gründe für die Geschmacksvielfalt des Pfälzer Weins. In einer kleinen Serie möchten wir die wichtigsten Bodentypen des zweitgrößten deutschen Weinbaugebiets vorstellen. Den Auftakt macht ein Stein, der überall zu finden und wie kein anderer typisch ist für die Pfalz: der Buntsandstein.
Der Speyerer Dom ist daraus erbaut, die Felsentürme der Südpfalz bestehen daraus und überhaupt ruht nahezu der gesamte Pfälzerwald auf einem Fundament aus Sandstein (dazu passt auch der Wandertipp in diesem Newsletter). Mit mehr als 250 Millionen Jahren ist dieses Gestein buchstäblich steinalt – zum Vergleich: der in der Pfalz ebenfalls verbreitete Kalkstein ist »nur« rund 25 Millionen Jahre alt. Für die rötliche Färbung des Sandsteins sind Eisenoxide verantwortlich, dort, wo heißes Thermalwasser dieses Eisen herauslöst und das Gestein bleicht, entsteht die gelbliche Variante. Zu den Besonderheiten der Pfalz gehört das gleichzeitige Vorkommen von rotem und gelblichem Buntsandstein.
Eine gute Grundlage für besondere Spitzenweine: Die Winzer schätzen die sonnenverwöhnten Sandstein-Lagen mit ihren zwar sauren, nährstoffarmen und trockenen, aber die Wärme gut speichernden Böden. Die Trauben reifen hier früher, im Geschmack zeichnen sich die Weine dieser Standorte durch eine prägnante Säure aus. Zum charakteristischen Aromenspektrum gehören Zitrone, Grapefruit und ein mineralischer Ton. Die meisten Buntsandsteinlagen finden sich am Haardtrand, wo der Pfälzerwald langsam in die Hügellandschaft ausläuft.

Mehr darüber lesen können Sie im Buch »Terra Palatina – Von den Grund-Lagen des Pfälzer Weins«

Gesunde Alleskönnerin: Pfälzer Rote Bete


Sie stammt aus Nordafrika und ist perfekt integriert: Beta vulgaris, die Rote Bete, wurde von den Römern in Germanien verbreitet. Im Herbst und Winter hat sie Saison, obwohl sie das ganze Jahr über auf den Märkten erhältlich ist. In der Pfalz, dem größten zusammenhängenden Freilandgemüse-Anbaugebiet Deutschlands, wird sie auf rund 50 Hektar kultiviert. Ihr intensives Rot verdanken die charakteristisch süßlich-erdig schmeckenden Knollen dem Farbstoff Betanin, der als natürlicher Zusatzstoff E 162 auch andere Lebensmittel färbt – und die Hände, wenn man bei der Zubereitung keine Handschuhe trägt. Aber Rote Bete kann weit mehr als Farbe geben, ist sie doch dank ihres hohen Gehalts u.a. an Mineralien, Vitamin B und Folsäure ein äußerst gesundes Gemüse, dessen blutreinigende, blutbildende und blutdrucksenkende Wirkung schon seit über zwei Jahrtausenden bekannt ist. Kulinarisch ist die Rote Bete ein Tausendsassa. Klassisch gehört sie in den russischen Borschtsch und den Labskaus. Aber auch als Carpaccio, Pesto oder als »Spaghetti« schmeckt sie äußerst lecker. Leichte Pfälzer Rotweine und kräftige Rosés oder Blancs de Noirs sind perfekte Begleiter.

Mehr lesen über Rote Bete können Sie hier

Ein Fest für alle Sinne: Herbst in der Pfalz

Der Herbst in der Pfalz ist ein Fest für die Sinne, typische Produkte der Region werden überall angeboten, etwa neuer Wein, »Keschde«, frische Äpfel, Kürbisse in allen Formen und Farben oder Pilze. Auch Wild aus dem Pfälzerwald gehört zu den Genüssen, die in der Pfalz direkt vor der Haustür zu finden sind. Bereits zum dritten Mal finden auf Initiative des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz die »Wildwochen Südpfalz« statt (Foto: Christian Ernst)size="1">. Das mineralstoffreiche und fettarme Fleisch bereichert im November und Dezember die Speisekarten der Restaurants, die Sie unter diesem Link finden.
Doch nicht nur Reh und Wildschwein stehen jetzt hoch im Kurs, sondern auch eine aus der Pfalz stammende Rinderrasse: Im Rahmen der kulinarischen Glanrindertage (vom 27. Oktober bis zum 5. November) erweitern ausgewählte Partnerbetriebe des Biosphärenreservats Pfälzerwald-Nordvogesen ihre Speisekarten um köstliche Glanrind-Gerichte. Das Glanrind war früher in der Pfalz als »Dreinutzungsrind« (als Zugtier und Lieferant von Milch und Fleisch) weit verbreitet. Heute selten geworden, wird diese Rinderrasse im Pfälzerwald noch als »tierischer Landschaftspfleger« eingesetzt. Und die naturnahe Haltung sorgt dabei für ein Fleisch von besonderem Geschmack und hervorragender Qualität.

Mehr über die Glanrindertage erfahren Sie hier

Wandertipp: Die Felsenwaldtour bei Pirmasens


Ich glaub ich steh‘ im Felsenwald! So oder so ähnlich dürften Sie sich bei der Erkundung des neuen Premiumweges bei Pirmasens vorkommen. Die etwas mehr als 13 Kilometer lange und mittelschwere Runde bietet jede Menge skurril verwitterte Sandsteinformationen zum Staunen, Anfassen und Kraxeln. Ab dem Forsthaus Beckenhof verläuft die Tour zunächst in nördlicher Richtung zum Felsentor und weiter ins Glasbachtal. Vorbei an Schillerwand, gebrochenem Fels und Luitpoldfelsen laufen Sie im stetigen Auf und Ab zum Eisweiher. Über den Amboßfelsen und den Geisenfelsen erreichen Sie dann das am gleichnamigen Bach gelegene Waldhaus Starkenbrunnen (Montag Ruhetag) zur Einkehr. Alternativ bietet sich das bewirtschaftete Forsthaus Beckenhof am Start-/Endpunkt zur Einkehr an. Wegen der vielen Felsen entlang des Weges und der Spielplätze an den Hütten ist die Tour auch für Familien hervorragend geeignet. Läuft man nur die nördliche Schleife, verkürzt sie sich auf etwa 7 Kilometer.
Foto: Harald Kröher für Stadtmarketing Pirmasenssize="1">

Hier geht es zur ausführlichen Tourenbeschreibung mit Karte

Rezept: Herbstliches Rote-Bete-Süppchen mit Garnelen und Meerrettich

Zutaten:
– für 4 Personen –
400 ml Fisch- oder Geflügelfond
400 ml Sahne
50 ml Pfälzer Weißwein, trocken
200 g Rote Bete, gekocht
1 EL Öl
8 Garnelen
1 EL Meerrettich, frisch gerieben
20 g Butter, gekühlt
Salz, Pfeffer
Dillzweige zum Garnieren

Zubereitung:
Den Fisch- bzw. Geflügelfond mit der Sahne und dem Wein auf etwa 600 ml reduzieren.
Von der Roten Bete 50 g in feine Streifen schneiden und in vier vorgewärmte Suppenteller legen.
Garnelen kurz in heißem Öl anbraten und auf die Rote-Bete-Streifen legen.
Die reduzierte Flüssigkeit mit dem Stabmixer oder im Mixglas mit der kalten Butter und der restlichen Roten Bete aufmixen. Passieren und nochmals kurz erhitzen, jedoch nicht mehr kochen lassen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken, in den Tellern anrichten und mit dem geriebenen Meerrettich und den Dillzweigen garnieren.
Unsere Weinempfehlung: Rote Bete und Meerrettich ergeben ein süßlich-würziges Geschmacksbild – das harmoniert hervorragend mit einem Pfälzer Blanc de Noirs vom Spätburgunder.

Impressionen

 Herbstliche Weinlandschaft bei Ilbesheim (Foto: Ohliger/ Thomas)size="1"> Die Pfälzische Weinkönigin Inga Storck bei ihrer Krönung (Foto: Pfalzwein)size="1"> Rotbuchen im Pfälzerwald (Foto: Ohliger/ Thomas)size="1">

Pfalz-Nachrichten-Ticker

Wein & Genuss

14.-15.10. - Heuchelheim-Klingen
Der Altertrümmer Klingbachtal e. V. veranstaltet Mitte Oktober das »Herbschdwächelfeschd« in Heuchelheim. Die Altertrümmer stellen eine Wagenburg auf, in deren Mitte ein großes Feuer aus Rebstöcken brennt. Zu Neuem Wein und anderen Weinen der örtlichen Weingüter werden Kastanien im Schwedenfeuer geröstet.

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21.10.-5.11. - Haßloch
Zum 15. Mal rücken die Hasslocher jetzt mit der »Kulinarischen Haselnusswoche« ihre Namensgeberin in den Blickpunkt. Aus diesem Anlass gibt es wieder außergewöhnliche kulinarische Kreationen – von denen natürlich die meisten etwas mit der Haselnuss zu tun haben.

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10.11.-12.11. - St. Martin
Bei diesem Weinfest dreht sich alles um den Heiligen St. Martin. Zu den Höhepunkten gehören das Festamt in der Kirche, ein Laternenumzug, Pferdesegen und Martinusspiel. Auch für guten Wein und gutes Essen sowie musikalische Unterhaltung ist gesorgt.

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Feste & Märkte

14.-15.10. - Edenkoben
Auf dem Wein- und Kastanien-genussmarkt sind vielfältige »keschdliche« Angebote rund um die Pfälzer Edelkastanie zu entdecken. Wein, Federweißer und frischer Traubensaft machen den herbstlichen Genuss vollkommen.

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15.10. - Hauenstein
Beim Hääschdner Keschdemarkt dreht sich alles um die braune Herbstfrucht. Der älteste Kastanienmarkt der Pfalz hat vom Keschdesaumagen, über Keschdebrot und -pralinen allerlei Leckeres zu bieten. Ein absolutes Geschmackserlebnis ist die über der Holzkohlenglut geröstete Keschde.

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5.11. - Neustadt
Die Bauernmarkt-Saison in der Pfalz endet mit dem Herbst-Bauernmarkt auf dem Marktplatz in Neustadt. Zwischen 11 und 18 Uhr locken zahlreiche Stände mit kulinarischen und handwerklichen Besonderheiten. Das bunte Marktreiben wird ergänzt von einem verkaufsoffenem Sonntag, die Geschäfte haben von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

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Freizeit & Bewegung

27.10. - Kaiserslautern
Zum Reformationsjubiläum musiziert die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in der Fruchthalle. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Maurice Ravel und Felix Mendelssohn Bartholdy. Begleitet wird das Orchester von dem Oboisten Albrecht Mayer, der zu den gefragtesten Musikern unserer Zeit zählt.

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28.10. - Obermoschel
Der Moschellandsberg war eines der wichtigsten Quecksilbererz-Bergbaugebiete der Nordpfalz. Bei einer geführten Geo-Tour erhalten die Teilnehmer allgemeine Informationen zur Geologie des Bergs und einen Überblick zur Entstehung der Erze. Anmeldung erforderlich!

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ab 12.11. - Speyer
Der englische Held Robin Hood kommt im Rahmen einer spannenden Familienausstellung in das Historische Museum der Pfalz. Die Besucher schlüpfen in verschiedene Rollen der Legende, erforschen den Wald und seine Geheimnisse, erlernen die Kunst des Bogenschießens und bestaunen Waffen und Rüstungen der mittelalterlichen Ritter.

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Pfalz-Quiz


Quizfrage: Wie entsteht gelber Sandstein aus rotem Sandstein?
Ihre Antwort schicken Sie bitte bis zum 31. Oktober 2017 an: gewinnspiel@pfalz.de
Unter allen richtigen Antworten verlosen wir drei Exemplare des Buchs »Terra Palatina – Von den Grund-Lagen des Pfälzer Weins«.
Gewinner:
Im September-Newsletter war an dieser Stelle Ihre Kreativität gefragt – gesucht war ein Name für den Weinjahrgang 2017. Die besten Vorschläge wurden von einer Jury herausgesucht, den Namen haben die acht frischgekürten Weinhoheiten der Pfalz ausgewählt. Er lautet: Frosttrotzer.
Über das große »Pfälzer-Terroir-Paket« (6 Flaschen Wein und das Buch »Terra Palatina«) freuen sich:
Marco B. aus Schiffweiler
Peter D. aus Elchesheim-Illingen

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Klaus Schneider (1. Vorsitzender)
Boris Kranz (2. Vorsitzender)
Registergericht: Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein
Registernummer: VR 40829

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gem. § 27 a Umsatzsteuergesetz: DE149426484

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Absatz 2 RStV:
Dr. Detlev Janik


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Categorieën: Koken | Eten | Drinken
Leeftijd: 19 t/m 30 jaar 31 t/m 64 jaar 65 jaar en ouder

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