Jeder kann Zivilcourage

9 maanden geleden


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Bürger-Newsletter


der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes


 

Liebe Leserinnen & Leser,


hinsehen, statt wegsehen: Das ist nicht nur am Tag der Zivilcourage am 19. September entscheidend. Doch aus Erfahrung wissen viele von uns, dass es nicht immer einfach ist, sich einzumischen. Manche Situation ist vermeintlich sehr privat, andere könnte für Helfende gefährlich sein. Wie reagieren? Wie helfen? Wichtig ist es in jedem Fall, nicht wegzusehen und sich selbst nicht in Gefahr zu bringen. Eine gute Hilfe für den Helfenden sind die weiteren Tipps der Polizei. Damit jeder nach seinen Möglichkeiten anderen helfen kann: www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/zivilcourage/tipps/


 
 
©Fotolia/chungking
 

Online-Erpresser fordern Kryptowährung


Dank anzüglicher Werbeanzeigen auf pornografischen Webseiten wollen betrügerische Erpresser sich in die Systeme ihrer Opfer eingeschlichen haben. Sie hätten die Systemkamera ihrer Opfer gehackt und diese bei der Masturbation gefilmt. Sie drohen, das kompromittierende Video an alle digitalen Kontakte des Geschädigten zu versenden – außer, das Opfer zahlt eine geforderte Summe (bzw. das Lösegeld) in Bitcoins und anderen Formen der Kryptowährung.
Tatsache ist: In keinem der bislang polizeilich gemeldeten Fälle wurde eine tatsächliche Kompromittierung bzw. illegale Kameraüberwachung des genutzten Computersystems festgestellt.
Die Polizei warnt dringend davor, das geforderte Geld zu bezahlen.
Wird im Betreff oder dem Mailtext ein bekanntes Passwort genannt, sollte dieses für den verwendeten Account umgehend geändert und ein neues Passwort gewählt werden.
Grundsätzlich sollten Passwörter regelmäßig geändert werden.
Mehr Informationen
Neue Masche digitaler Erpresser
 
© ProPK/Thomas Weccard
 

Sexuelle Gewalt gibt es auch an Schulen


Eltern und Erziehungsverantwortliche sind oft verunsichert, wenn sie beispielsweise über die Medien von sexuellem Kindesmissbrauch hören. Es bleiben viele Fragen über die Sicherheit der Kinder zurück. Tatsache ist: Sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen ist keine Ausnahmeerscheinung. Sie geschieht meist in der Familie, im Bekanntenkreis, aber auch in Schulen und Vereinen. Entscheidend ist, dass Eltern und Erziehungsverantwortliche gut informiert sind – über Täterstrategien, wichtiges Handeln im Verdachtsfall, aber auch über Schutzkonzepte in Schulen und Sportvereinen. Denn Wissen kann vor sexueller Gewalt schützen.
Deswegen können und sollen Eltern bei den Schulen und anderen Einrichtungen nachfragen, ob:
Betreuende einen Ehrenkodex oder eine Verpflichtungserklärung unterzeichnen mit konkreten Regeln für den Umgang mit Kindern,
Mitarbeitende ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorlegen müssen,
Leitlinien zum Vorgehen im Verdachtsfall bestehen.
Handeln im Verdachtsfall
Wie Sie Ihre Kinder stärken
 
 
 

© ProPK


 

Fahrradpass-APP: Praktisch und nützlich


Haben Sie sich in diesem Sommer auch ein neues Fahrrad gegönnt? Womöglich noch ein technisch ausgefeiltes E-Bike? Dann ist die polizeiliche Fahrradpass-APP genau das Richtige für Sie. In der digitalen Version des seit Jahrzehnten bewährten Fahrradpasses können alle Merkmale des Fahrrads bequem verwaltet werden, Fotos inklusive.
Und das Beste ist: Es können alle Daten, die zur Identifizierung eines gestohlenen Fahrrads und für die Suche nach dem Eigentümer wichtig sind, problemlos in der App gespeichert werden. Alle Daten können zudem ausgedruckt oder per Mail im Textformat oder als PDF-Anhang verschickt werden, zum Beispiel um sie im Notfall sofort an die Polizei beziehungsweise den Versicherer weiterleiten zu können.
Es können alle Daten, die zur Identifizierung eines gestohlenen Fahrrads und für die Suche nach dem Eigentümer wichtig sind, problemlos gespeichert werden: die Rahmen- und Codiernummer, Angaben zu Radtyp, Hersteller und Modell, eine genaue Beschreibung des Rads sowie Fotos. Darüber hinaus lassen sich die Angaben mehrerer Räder über die App problemlos verwalten. Alle Daten können zudem ausgedruckt oder per Mail im Textformat oder als PDF-Anhang verschickt werden, zum Beispiel um sie im Notfall sofort an die Polizei beziehungsweise den Versicherer weiterleiten zu können.


Hier geht's zur App
 
© ProPK/Wolfgang Schmidberger

Für Senioren: Sicherheit im besten Alter


Viele ältere Menschen haben Angst vor Kriminalität – das haben zahlreiche Studien bereits belegt. Dabei sind Seniorinnen und Senioren vergleichsweise weniger von Straftaten betroffen als andere Altersgruppen. Aber: Betrüger suchen sich auch gezielt Senioren als Opfer für ihre Machenschaften aus. Sie tarnen sich als falsche Enkel und Polizeibeamte, windige Verkäufer an der Haustür oder Gewinn versprechende Anrufer am Telefon. Sie nutzen oft die Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft der Generation 60+ aus und haben dabei schlimmstenfalls schon die Ersparnisse eines ganzen Lebens erbeutet. Deswegen rät die Polizei Seniorinnen und Senioren zu einer gesunden Portion Misstrauen allen Unbekannten gegenüber:
Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung.
Fordern Sie von angeblichen Amtspersonen, zum Beispiel Polizisten, den Dienstausweis. Rufen Sie beim geringsten Zweifel bei der Behörde an, von der die angebliche Amtsperson kommt. Suchen Sie die Telefonnummer der Behörde selbst heraus oder lassen Sie sich diese durch die Telefonauskunft geben. Wichtig: Lassen Sie den Besucher währenddessen vor der abgesperrten Tür warten.
Geben Sie am Telefon keine Details zu Ihren finanziellen Verhältnissen preis.
Denken Sie daran: Banken, Sparkassen, Polizei oder andere Behörden schicken Ihnen nie "Geldwechsler" oder "Falschgeld-Prüfer" ins Haus. Verständigen Sie über das Auftauchen derartiger Personen umgehend die Polizei über den Polizeiruf 110.
So erkennen Sie den Enkeltrick
Tipps gegen falsche Polizeibeamte
Schutz vor Betrug an der Haustür
 
© ProPK

Neue Förderung für mehr Einbruchschutz


Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hat die verfügbaren Fördermittel für Einbruchschutz für dieses Jahr auf 65 Millionen Euro erhöht. Grund ist die anhaltend hohe Nachfrage für den Einbruchschutz. Bislang standen 50 Millionen Euro bereit.
Das BMI und die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördern mit Investitionszuschüssen bauliche Maßnahmen in Wohngebäuden, mit denen Barrieren im Wohnungsbestand reduziert und die Sicherheit erhöht werden. Davon profitiert jeder: Die Zuschüsse ermöglichen z.B. älteren Menschen einen möglichst langen Verbleib in der gewohnten Umgebung und kommen in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen oder Familien mit Kindern zugute. Zusätzlich ermöglichen die Zuschüsse den Schutz vor Wohnungseinbruch. Maßnahmen für den altersgerechten Umbau und den Einbruchschutz sind dabei frei kombinierbar. Private Bauherren und Mieter können ihren Förderantrag vor Beginn der Vorhaben einfach im KfW-Zuschussportal online stellen und erhalten innerhalb weniger Augenblicke ihre Förderzusage.
Informationen zu den Fördermöglichkeiten sind unter www.kfw.de/info-zuschussportal oder über das KfW-Infocenter unter der kostenfreien Telefonnummer 0800 / 539 9002 erhältlich.


Zum KfW-Zuschussportal
 
 
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