Der Morgenüberblick am Donnerstag, den 1. April
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Was jetzt?

Der Morgenüberblick am Donnerstag, den 1. April

von Michael Stürzenhofecker
Chef vom Dienst ZEIT ONLINE

Guten Morgen! Frankreich geht in einen harten Lockdown, einige deutsche Städte verhängen Ausgangssperren, die Nationalmannschaft steckt eine historische Niederlage ein und es könnte Ostern sonnig werden.

Frankreich macht zu. Präsident Emmanuel Macron hat einen vierwöchigen landesweiten Lockdown verkündet. Schulen, Kitas und viele Geschäfte bleiben geschlossen. Macron gab Fehler im Kampf gegen die Pandemie zu und die neuen Maßnahmen sind sehr umstritten, berichtet unsere Autorin Annika Joeres aus Frankreich.

Ärzteverbände fordern auch für Deutschland einen Lockdown. Mehrere deutsche Städte wie Hamburg verschärfen inzwischen die Corona-Maßnahmen und verhängen Ausgangssperren. Die Regierungen in Bayern und Baden-Württemberg fordern, die Notbremse umzusetzen. Was in welchem Bundesland gerade erlaubt ist, haben meine Kollegen Tilman Steffen und Julian Stahnke recherchiert.

SWR Big Band

Getrennt und doch zusammen: In Plexiglaskabinen nehmen die Musikerïnnen der SWR Big Band gemeinsam mit der Sängerin Tutu Puoane ein Album auf. © Thomas Lohnes/Getty Images

Alexej Nawalny ist in einen Hungerstreik getreten. Der inhaftierte russische Oppositionelle will so erreichen, von einem Arzt untersucht zu werden.

Die Fußball-Nationalmannschaft hat zum ersten Mal seit fast 20 Jahren ein WM-Qualifikationsspiel verloren. Gegen den Weltranglisten-65sten Nordmazedonien reichte es für die deutschen Herren nur zu einem 1:2.

Wir haben alle gängigen Wetter-Apps für Sie durchgeschaut. Die Vorhersagen für Ostern sind widersprüchlich, es dürfte aber kühl und sonnig werden.

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Aktuelle Corona-Zahlen

Die Corona-Infektionszahlen steigen weiter, auf hohem Niveau: Nach unseren Daten haben die Gesundheitsämter gestern 21.030 neue Ansteckungen innerhalb eines Tages registriert – 547 mehr als vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei fast 144 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerïnnen. 219 Infizierte sind gestern an Covid-19 gestorben.

Die aktuellen Coronavirus-Fallzahlen

Bisher sind 9.421.702 Menschen in Deutschland geimpft (11,3 Prozent), davon haben 4.059.469 (4,9 Prozent) bereits die zweite Impfdosis erhalten.

Bemerkenswert

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Primetime für Pflegekräfte: Der Sender ProSieben hat die Schicht einer Mitarbeiterin der Uniklinik Münster in voller Länge ausgestrahlt. Mehrere weitere Beschäftigte erzählen von Problemen in der Pflege. Ausschnitte der Sendung können Sie hier sehen.

PFAS-Chemikalien im Trinkwasser gelten zwar als krebserregend, viele US-Behörden untersuchen das Wasser aber nicht darauf. Der britische Guardianbat Leserïnnen in den USA um Trinkwasserproben und analysierte diese. Viele überschritten die Grenzwerte für Arsen, Blei – und eben für PFAS – deutlich.

Vor sechs Monaten infizierte sich unsere Autorin Filiz Penzkofer mit dem Coronavirus. Die Folgen spürt sie bis heute, alltägliche Dinge wie duschen, lesen oder einkaufen erschöpfen sie. Für wie lange noch, kann ihr niemand sagen.

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