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+ Bundesverfassungsgericht will heute Entscheidung zum Mietendeckel bekannt geben + Brandenburg setzt Erstimpfungen mit Biontech und Moderna aus + Berliner Verfassungsschutz stuft Coronaleugner als Verdachtsfall ein +
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  Tagesspiegel Checkpoint vom Donnerstag, 15.04.2021 | Bewölkte, windberuhigte und meist trockene 9°C.  
  + Bundesverfassungsgericht will heute Entscheidung zum Mietendeckel bekannt geben + Brandenburg setzt Erstimpfungen mit Biontech und Moderna aus + Berliner Verfassungsschutz stuft Coronaleugner als Verdachtsfall ein +  
Ann-Kathrin Hipp
von Ann-Kathrin Hipp
 
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  Guten Morgen,

sollten Sie Berlins rot-rot-grüner Regierung angehören, hoffen wir, dass Sie die vergangene Nacht einigermaßen gut überstanden haben und bereit sind für den großen Tag: Das Bundesverfassungsgericht hat angekündigt, heute seine Entscheidung über den Mietendeckel bekanntzugeben. Entweder er wird als unvereinbar mit dem Grundgesetz verworfen – oder nicht. Entweder die Senatsmitglieder (und mit ihnen wahrscheinlich auch viele Mieter:innen dieser Stadt) können in den kommenden Nächten wieder besser schlafen – oder vielleicht auch nicht. Fest steht: Der Preis für die Bestätigung wäre hoch: Jede Stadt und jedes Land könnte seinen eigenen Deckel erlassen, sagt der auf Mietrecht spezialisierte Rechtsanwalt Michael Schultz. „Die Rechtsprechung würde völlig zersplittert.“

Uns interessiert Ihre Meinung: Team Deckel oder Nicht-Deckel?
 
     
 
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  Umfrage zum Mietendeckel  
   
     
 
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  Pünktlich zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hat der Berliner Senat übrigens die „Leitung des Sonderreferats IV M – Begrenzung der Mieten im Wohnungswesen in Berlin – MietenWoG Blnausgeschrieben. Von Bewerber:innen werden „einschlägige, umfassende und fundierte Fach- und Rechtskenntnisse des Mietrechts“ erwartet. Außerdem sei es mithin sehr wichtig, „veränderte Anforderungen aktiv anzunehmen, Veränderungen zielgerichtet einzuleiten bzw. umzusetzen und kreativ neue Ideen zu entwickeln (Innovationskompetenz)“. Die Bewerbungsfrist endet am 30. April.  
     
 
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  Berlins Regierender war am Mittwochabend mal wieder zu Gast bei Markus Lanz (und hatte Glück, dass er nicht so sehr in die Zange genommen wurde wie noch vor wenigen Tagen Armin Laschet oder Markus Söder; Schriftsteller Ferdinand von Schirach hatte den deutlich höheren Redeanteil) Was von Michael Müller blieb? Die Überzeugung, dass die Pandemiebekämpfung von Bund und Ländern lange gut funktioniert habe, aber: „Es ist immer schwieriger geworden durch die Wahlkampf-Situation und auch durch die innerparteiliche Situation in der Union. Das ist keine Frage.“

Achso… Und Berlin? Warum wird die Notbremse hier nicht konsequent umgesetzt? Müller verweist auf „nur“ zwei Ausnahmen: die Ausgangssperren („Ich finde es ein harter Grundrechtseingriff, jemandem zu sagen, du darfst nachts allein nicht mehr vor die Tür gehen. Warum eigentlich nicht? Ich glaube, das Infektionsrisiko hält sich in Grenzen“) und Test-Shopping (Experten hätten ihm gesagt, dass die Offenhaltung des Einzelhandels dabei helfe, dass sich mehr Leute testen lassen). Kommt mit der Änderung des Infektionsschutzgesetz in +- zehn Tagen die bundeseinheitliche Notbremse, will er dennoch beides umsetzen. Muss er dann ja auch.
 
     
 
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In unserer palliativmedizinischen Abteilung widmen wir uns der ganzheitlichen Behandlung und Begleitung unheilbar kranker Menschen. Im Mittelpunkt der Behandlung stehen die Lebensqualität, die Wünsche, Ziele und das Befinden des Patienten und seiner Nahestehenden. Das wichtigste Ziel der Palliativversorgung ist, die Lebensqualität der Patienten und ihrer Familien zu verbessern.
 
 
 
 
  Wo Politik sich Zeit lässt, versucht das medizinische Personal, die Last der Pandemie irgendwie zu schultern. Vor gut zwei Monaten war Melanie Baier, Intensivpflegerin der Charité, in unserem Podcast „Eine Runde Berlin“ zu Gast (hier und auf allen Podcast-Plattformen abrufbar). Die aktuellen Meldungen von den zunehmend ausgelasteten und überlasteten Intensivstationen haben wir zum Anlass genommen, nochmal nachzuhören, wie es ihr geht.

Zur Erinnerung: Im Februar hatte sie angekündigt, dass ihre Station, die Herzchirurgische, den Corona-Betrieb einstellen und den Normalbetrieb wieder aufnehmen soll. Das ist auch passiert. Allerdings nur für einen Monat (März). Seit Gründonnerstag behandeln Baier und ihre Kolleg:innen wieder ausschließlich Covid-Patient:innen. Dazu Baier: „Die Situation ist beängstigend und ermüdend. Man nimmt das erstmal so hin und kneift die Pobacken zusammen. Keine Ahnung, wie lange wir dieses Mal durchhalten müssen.“  Ein Ende sei „nicht in Sicht“.
 
     
 
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  Was lange währt, wird? Eine halbe Woche vor dem offiziellem Testpflicht-Start hat Berlins Bildungsverwaltung den Schulleiter:innen den entsprechenden Umsetzungsplan zukommen lassen. Die wichtigsten Infos:

1) Die Schüler:innen sollen sich unter Anleitung des pädagogischen Personals zweimal wöchentlich in der Schule selbsttesten. 

2) Weil weiterhin keine PräsenzPFLICHT besteht, ist für die Testung der Schüler:innen keine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten erforderlich.

3) Die Testungen sind „in den Schulalltag und zeitlich möglichst in die jeweils 1. Unterrichtsstunde zu integrieren“ (mitunter sind die Schüler:innen nur 2,5 Stunden anwesend).

4) „Der Raum muss gut belüftet sein und die Einhaltung der Abstandsregeln gewährleistet werden, auch Tests im Freien sind möglich“ (die Tests sollen bei Raumtemperatur durchgeführt werden; aktuell eher schwierig).

5) Die Maske soll nur für den Abstrich im vorderen Nasenbereich „etwa 15 Sekunden“ abgenommen werden. (Mathe mit dem Checkpoint: Bei den einschlägigen Tests braucht es 2 x 15 Sekunden. Menschen haben ja meist zwei Nasenlöscher.)

6) Liegt ein positives Testergebnis vor, ist die betreffende Schülerin / der betreffende Schüler von der Gruppe zu trennen und sicherzustellen, dass sie / er „in dieser angespannten Situation nicht allein ist und sensibel begleitet wird“. (Lehrer:innen teilen sich am besten einmal in der Mitte, damit sie gleichzeitig auch den Rest der Klasse beaufsichtigen und beruhigen können)

7) Jüngere Schüler:innen warten bei einem positiven Testergebnis, bis sie von ihren Eltern abgeholt werden (die sind hoffentlich schnell!); Erwachsene gehen umgehend eigenverantwortlich zur PCR-Nachtestung.

8) Schüler:innen, die sich mit der positiv getesteten Person im selben Raum befunden haben, „gelten nicht automatisch als K1/K2 Kontaktperson“ und nehmen weiter am Unterricht teil (waren ja nur 15 – oder 30? – Sekunden ohne Maske).

8) Die jeweiligen Aufsichtspersonen sind verpflichtet, „Bescheinigungen über das Ergebnis des Tests“ auszustellen. Wer das Dokument „fälscht oder einen nicht erfolgten Test unrichtig bescheinigt, macht sich nach §267 StGB der Urkundenfälschung strafbar“. (Also bitte den Überblick behalten!)

9) Für Schüler:innen, die aufgrund „einer Behinderung, Erkrankung oder vergleichbarer Beeinträchtigung“ auch unter Anleitung keine selbstständigen Testungen durchführen können, greift eine Härtefallregelung: Hier sollen die Eltern / Erziehungsberechtigten zu Hause testen.

Der Senatsverwaltung ist die „organisatorische Herausforderung“ bewusst. Sie bittet trotzdem darum, dieses neue Schutzinstrument „wieder so kompetent und engagiert“ umzusetzen wie die bisherigen Eindämmungsmaßnahmen.
 
     
 
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Berlin ist auf dem Weg zu einer attraktiven Fahrrad-Metropole: Ob geschützte Radwege, sichere Abstellplätze oder Lastenradtransporte – wir schaffen neue Möglichkeiten für alle. So macht die Mobilitätswende Berlin lebenswerter.

Mehr zu den Projekten der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr
und Klimaschutz unter: berlin.de/mobilitaetswende
 
 
 
 
  Die kompetenten und engagierten Lehrer:innen des Charlottenburger Gottfried-Keller-Gymnasiums haben erstmal genug und fordern in einem offenen Brief an Schulsenatorin Sandra Scheeres, die Präsenzpflicht für Lehrkräfte auszusetzen, bis ihr Impfschutz gewährleistet ist. „Angesichts steigender Infektionszahlen und eines unübersichtlichen Infektionsgeschehens in der Altersgruppe der 10 bis 14-Jährigen fordern wir Sie auf, endlich Ihrer Fürsorgepflicht als Arbeitgeber nachzukommen“, heißt es in dem Schreiben, das dem Checkpoint vorliegt.

Und weiter: „Unter Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz Schule verstehen wir nicht die von Ihnen angekündigte Morgenroutine ‚Lehrer*innen leiten Schüler*innen beim Corona-Schnelltest an‘. Wir sind Lehrerinnen und Lehrer mit allen dazugehörenden pädagogischen Aufgaben. Wir sind kein medizinisches Hilfspersonal, das am ungeeigneten Ort unsichere Testungen überwacht und gegebenenfalls positiv getestete Schüler*innen aussortiert und sie der Gefahr einer Stigmatisierung aussetzt.“
 
     
 
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  Die gute Verkehrsmeldung: Berlins Pop-up-Radwege sind (neben Projekten in Münster und Hessen) in der Kategorie „Infrastruktur“ für den Deutschen Fahrradpreis nominiert. „Wesentliche Gelingensbedingung für dieses Verfahren war eine agile Zusammenarbeit der beteiligten Stellen (Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg, oberste Straßenverkehrsbehörde der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Koordinierungsstelle Radverkehr), die von einer geteilten Übernahme von Projekt- und Ergebnisverantwortung geprägt war“, heißt es in der Begründung der Jury. Bitte mehr davon!  
     
 
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  Die schlechte Verkehrsmeldung: Wer mit dem Fahrrad auf Berlins Straßen unterwegs ist, gerät immer noch zu oft in lebensgefährliche Situationen. Um der Verkehrsverwaltung Druck zu machen, hat Stefan Lehmkühler (Initiative „Changing Cities“ & AGH-Direktkandidat für die Grünen) deshalb Rad-Unfalldaten der Berliner Polizeiaus den Jahren 2018 und 2019 auf einer Karte visualisiert und ausgerechnet, wie viele Kosten die Unfälle in den zwei Jahren verursacht haben. Als Grundlage dienten die Angaben der volkswirtschaftlichen Kosten eines Unfalls von der Bundesanstalt für Straßenwesen – der Tod einer Person etwa ging mit 1.121.888 Euro in die Statistik ein; für eine leichte Verletzung wurden Kosten von 4.959 Euro angesetzt. Das Gesamtergebnis: Mehr als 428 Millionen Euro.  
     
 
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  Ein Verkehrsthema etwas anderer Art: Historische Fahrzeuge, die in Berlin der Gentrifizierung zum Opfer fallen. Die Arbeitsgemeinschaft Traditionsbus Berlin (ATB), die seit nunmehr 30 Jahren alte BVG-Busse sammelt, sucht dringend einen neuen Unterschlupf für ihre mehr als 50 (noch fahrtüchtigen) Karossen. Der Grund: Die Blechhallen in Haselhorst/ Spandau, in der die Busse derzeit untergebracht sind, werden demnächst abgerissen, weil dort neue Wohnungen entstehen.

„Wir zahlen momentan eine sehr günstige Miete, das findet man auf dem Berliner Markt nicht so leicht“, sagt Geschäftsführer Stefan Freytag auf Checkpoint-Anfrage. Deutlich höhere Mieten könne sich der „kleine Betrieb“ nicht leisten. Der Berliner Senat „unterhält zur ATB keine Beziehungen“ (Q: Anfrage Torsten Hofer / MdA SPD). Die BVG teilt mit, dass die Unterbringung der BVG-Linienfahrzeuge „höchste Priorität genießt“. Gegebenenfalls könne nach der Fertigstellung des Straßenbahnbetriebshofes Adlershof der Betriebshof Köpenick als Depot berücksichtigt werden.

Freytag selbst liegen die Fahrzeuge auch deshalb am Herzen, weil sie eine Geschichte erzählen. Die vom Wagen 2626 (zugelassen am 30. Mai 1975 / Foto hier) hat er uns so näher gebracht: „Dieser Wagen war einer der ersten des brandneuen Typ SD. Natürlich verkehrte er die erste Zeit vom Hof Cicerostraße auf den Kurfürstendamm-Buslinien 19 und 29. Danach ‚wanderte‘ er nach Zehlendorf, wo er bis 1984 in Dienst stand und am 30.11.1984 für den Straßenverkehr abgemeldet wurde.

Nach der Reparatur eines schweren Unfalls kam er 1985 ins BVG-Museum auf dem Betriebshof Britz, das 1993 an das Deutsche Technikmuseum Berlin übergeben wurde. Da 2626 damals noch zu neu für das Technikmuseum war, kauften wir den Wagen samt weiteren 4 anderen Autobussen von der BVG. Am 31.03.2004 nahmen wir 2626 erneut für die Fahrgastbeförderung in Betrieb.

Anlässlich von Filmarbeiten für „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ erhielt er diese historische Tagesspiegel-Werbung, die auf baugleichen Bussen ab 1976 zu sehen war. Leider ist das Gelb zu hell geworden und ich ärgere mich hierüber heute noch. (…) Die Fotos entstanden im BVG-Liniendienst, den wir seit über 21 Jahren täglich fahren, und auf einer Schüler-Sonderfahrt im Mai 2020. (…) Unsere Busse sollen fahren! Nicht immer und nicht jeden Tag, aber doch regelmäßig. Sie sind bis ins letzte Detail Zeugen ihrer Zeit und erfüllen im Hier und Jetzt ihre Aufgabe.“ Über das Leben eines Busses.
 
     
 
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Telegramm
 
 
Die Verimpfunsicherung geht weiter: Dänemark stellt als erstes EU-Land alle Astrazeneca-Impfungen ein. Grund sei ein Zusammenhang mit sehr seltenen Fällen ungewöhnlicher Blutgerinnsel, Blutungen und niedriger Blutplättchenzahlen.
 
     
 
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Innerhalb von nur zwei Wochen haben sich tausende Berliner:innen gemeldet, um sich am 26. September als Wahlhelferi:nnen zu engagieren. Möglicher Grund: Der Impfköder. Wer mitmacht, rückt in die Gruppe 3 vor. Geert Baasen von der Landeswahlleitung freut sich jedenfalls über die „tolle Resonanz“.
 
     
 
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Brandenburg spart für die zweite Spritze: Das (bisher einzige) Bundesland will vorläufig keine Erstimpfungen mehr mit Biontech und Moderna durchführen. Die noch vorhandenen Dosen sollen für die Zweitimpfungen der rund 60.000 Menschen unter 60 Jahren genutzt werden, die bereits eine Astrazeneca-Impfung erhalten hatten, nun aber nun davon ausgeschlossen sind.
 
     
 
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„Achtung, Betrug“, meldete am Donnerstag die Gemeinde Blankenfelde-Mahlow und warnte davor, dass über die E-Mail-Adresse noreply@impfterminservice.com gefälschte Impftermin-Absagen verschickt werden. Die E-Mailadresse sehe vertrauenserweckend aus und sei leicht mit der echten E-Mailadresse des Impfterminservices des Bundes (noreply@impfterminservice.de) bzw. der Impf-Hotline 116117 zu verwechseln. „Sollten Sie eine solche E-Mail zukünftig erhalten oder bereits erhalten haben, löschen Sie die Nachricht unbeachtet.“
 
     
 
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Der Berliner Verfassungsschutz hat Teile der Coronaleugner-Bewegung als Verdachtsfall eingestuft. Den Gruppierungen gehe es nicht um Kritik an den Corona-Maßnahmen, sondern um eine Destabilisierung des Staates und der Demokratie, sagt Innensenator Andreas Geisel (SPD). „Diese Gruppe verbreitet Falschinformationen und Verschwörungserzählungen, attackiert Politiker:innen, Wissenschaftler:innen und Journalist:innen auf eine Art und Weise, die das Maß zulässiger Kritik weit übersteigt.“
 
     
 
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Das Berliner Abgeordnetenhaus will sich selbst ein Lobbyregister verordnen und künftig die Beteiligung von Interessenvertretungen an Gesetzgebungsverfahren veröffentlichen. Darauf haben sich die R2G-Koalitionsfraktionen geeinigt und einen entsprechenden Antrag im Parlament eingebracht. Es sei Aufgabe des Parlaments, für mehr Durchschaubarkeit der Erarbeitungsprozesse zu sorgen, auch, um die „Korruptionsgefahr“ zu senken, heißt es in dem Gesetzesentwurf, der dem Tagesspiegel vorliegt. Soll’s in Deutschland ja hin und wieder geben.
 
     
 
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Die Geschichte „Spahn & die Sparkasse“ schreibt ihr nächstes Kapitel: Für den Kauf seiner Villa in Berlin-Dahlem hat der Bundesgesundheitsminister noch einen weiteren Kredit von der Sparkasse Westmünsterland bekommen, bei der er früher im Verwaltungsrat saß. Grundbuchdokumenten zufolge wurde unmittelbar, nachdem der Kauf im Sommer 2020 mit einer ersten Grundschuld von 1,75 Millionen Euro öffentlich bekannt wurde, noch eine zweite Grundschuld zugunsten der Sparkasse in Höhe von 2,5 Millionen Euro eingetragen. Damit dürfte der 4,125 Millionen Euro teure Erwerb wohl voll finanziert worden sein (T+). Praktisch.
 
     
 
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Markus Söder zieht im Kampf um die Kanzlerkandidatur auf TikTok. „Wir nutzen alle Kanäle, um mit euch in eine bessere Verbindung zu treten. An dieser Stelle hallo, herzlich willkommen, und ich freue mich auf die Kommunikation“, sagt der bayerische Ministerpräsident und CSU-Chef in seinem ersten Video vom Account „@csuauftiktok“ Im Hintergrund läuft ein Remix von Maggie Lindesmanns „Pretty Girl“: I can swear, I can joke / I say what's on my mind / If I drink, if I smoke / I keep up with the guys.
 
     
 
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In Berlin-Mitte fordert Alexander Freitag (Radikal:Klima) das Bezirksamt auf, „entweder eine kostenlose Vergabe von Utensilien der Menstruationshygiene oder eine Kostenübernahme dieser Utensilien an Menschen mit geringen Einkommen und Vermögen zu organisieren“. Definitiv sinnvoller als #pinkygloves.
 
     
 
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Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sucht einen Tarifbeschäftigten (w/m/d) – Luftreinhalteplanung. Und nein es geht nicht um Luftfilter für Schulen, sondern um den Straßenverkehr.
 
     
 
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HaHoHertha bekommt seinen Wunsch-Manager: Fredi Bobic wechselt von Eintracht Frankfurt nach Berlin. „Ich bin ein Fredi-Fan. Er ist ein guter Junge, ein ehrlicher Junge, ein richtig guter Mensch“, kommentiert Paul Dardai den Transfer. Was soll da noch schief gehen.
 
     
 
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„Guten Tag, das klingt jetzt vielleicht etwas verrückt“, schreibt Checkpoint-Leser Jörg B. und fragt, ob wir was über ein „nächtliches Brummen“ im Wedding wissen. Wissen wir nicht, aber vielleicht ist es ja das Auto, mit dem er endlich kommt? Weitere sachdienstliche Hinweise und Hypothesen nehmen wir unter checkpoint@tagesspiegel.de entgegen.
 
     
 
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Zitat
 
 
 
 
 
„Wir laden alle Berliner ein, in Brandenburg weiter Auto zu fahren, wenn man es in Berlin nicht mehr darf!“

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (SPD) im E-Auto-Gespräch mit Berlins Wirschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne)
 
 
 
 
 
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Tweet des Tages
 
 
 
 
 
@pthibaut

„Scheiße, jetzt sind eure Kinder 20 und wollen die Clubs zurück, die ihr vertrieben habt, als sie drei waren.“
 
 
Pappschild in Prenzlauer Berg (fotografiert von Pascal Thibaut)
 
 
 
 
 
 
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Das Pandemie-Ding
 
 
 
 
 
Zeiten ändern sich und Corona ändert die Zeiten. In den kommenden Wochen wollen wir an dieser Stelle Dinge zeigen, die während der Pandemie an Bedeutung gewonnen haben. Heute: Claudia Thiesen und die Krawatten-Kreation.

„Den Plan hatte ich schon länger im Kopf und die Schlipse bereits gesammelt. Nun hatte ich endlich genug Muße, sie zu sortieren und zu einem Rock zusammenzunähen.“
 
     
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Was ist Ihr Pandemie-Ding? Wir freuen uns über Fotos (möglichst im Querformat) inklusive einer kurzen Begründung an checkpoint@tagesspiegel.de.
 
     
 
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Stadtleben
 
 
Auf die Hand – So langsam, sollte man meinen, habe das Internet alle Rezepte von Yotam Ottolenghi durchgekocht, Sauerteig, Kimchi und Kombucha haben manchmal sogar funktioniert und es braucht neue Ideen. Und es gibt sie, zum Beispiel: kunstvolles Focaccia! Und wer selbst nicht gerne in der Küche steht und sich an Rosmarinlandschaften ausprobiert, wage sich in die Welt von Mama Maria's, der Focaccia-Institution von Francesco Mirante und seiner inzwischen 64-jährigen Mama. Fluffiger können Focaccias nicht werden und, belegt mit Pistaziencreme und Mortadella (ca. 3 Euro), breitet sich die kalabrische Sonne auch ganz ohne „Instagramability“ aus. Und das sogar in der Frankfurter Allee 33, an den Wochentagen von 10 bis 17 Uhr, U-Bhf Samaritenstraße.
 
     
 
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Erleben – Unglücklich an Spielen wie der Schnitzeljagd ist doch die Tatsache, dass man sie nicht wörtlich nehmen kann: denn am Ende läuft es nie auf ein Schnitzel hinaus. Das Marktlokal nennt das Kind direkt beim Namen und schickt bei seiner „Speisejagd“ die Teilnehmer:innen durch drei Stationen. Der für alle erhältliche Hauptgewinn: ein voller Bauch. Den ersten Gang gibt es bei Two Trick Pony, den zweiten im St. Bart Pub und den dritten im Marktlokal selbst – dazwischen jeweils bloß ein Katzensprung. Die Jagd findet am 24. April in Kleingruppen statt, die erste beginnt um 11.30 Uhr, die letzte startet um 13 Uhr. 60 Euro kostet ein Ticket, Menü sowie Anmeldelink finden Sie ab heute hier.

Das ganze Stadtleben gibt's mit dem Tagesspiegel-Plus-Abo.
 
     
 
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Berliner Gesellschaft
 
 
 
 
 
Geburtstag – Wolfgang Branoner (65), CDU-Politiker, Manager und Berater / Ursula Escherig, „Liebes Urselchen, wir wünschen Dir ein richtig gutes neues Lebensjahr, Dieter & Claudia.“ / Dagmar Frederic (76), Schauspielerin und Moderatorin / Thomas K. Glaser (67), „Herzliche Glückwünsche zu Deinem Geburtstag. LG Dorettchen & Paul“ / Henning Harnisch (53), Vizepräsident von Alba Berlin / „Karin Heimburger, wir sind das Team!“ / Petra Kirchner, „Happy Birthday mit lieben Grüßen und der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen in der Savignyrunde, Sabine“ / Bernhard Lassahn (70), Schriftsteller und Teil der Dienstagspropheten im Zebrano-Theater / Hans-Jürgen Pluta, „Berliner Urgestein, Blumenfachmann, Vorstand der Peter-Lenné Akademie, es gratulieren zum heutigen Geburtstag herzlich Udo Lauer, Beate Lau und die Kellerfreunde. Bleib gesund!“ / Matthias Röttger (62), „Happy, happy Birthday wünscht Dein Sunshine Team! Unser kleiner roter Campingbus steht in Lauerstellung, bald geht es los, bestimmt!“ / Barbara Schneider-Kempf (67), Generaldirektorin der Staatsbibliothek zu Berlin / Florian Seeber, „Viele Grüße aus Worms, Sonja Krämer“ / Klaus Stiller (80), Schriftsteller 
 
 
Sie möchten jemandem zum Geburtstag gratulieren? Schicken Sie einfach eine Mail an checkpoint@tagesspiegel.de.
 
 
Gestorben – Volker Hornung, * 8. Oktober 1957 / Heinz-Joachim Jacobsohn, * 28. August 1931, ehem. Direktor der Berliner Kindl-Brauerei / Michael Müller, * 23. Februar 1942 / Wolfgang Müller, * 1. August 1940 / Dr. Detlef Rosseck, * 9. Januar 1942, Sportmediziner und Internist
 
 
Stolperstein – Die gebürtige Göppingerin Selma Schottlaender (Jg. 1887) wurde einen Tag nach ihrem 54. Geburtstag, am 24. Oktober 1941, nach Łódź deportiert, wo die Nazis sie heute vor 79 Jahren ermordeten. Zu ihrem Gedenken wurde in der Neuen Christstraße 7 in Charlottenburg ein Stolperstein verlegt. 
 
 
 
 
 
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Encore
 
 
Tierische Frühlingsfakten zum Schluss: 1.000 Hasen und Kaninchen leben in Berlin; alle in der Stadt, kein einziges im Wald. Hoppel-Hotspots sind Spandau und Charlottenburg-Wilmersdorf. Die extrem seltenen Feldhasen – die im Gegensatz zu ihren Artgenossen nicht in der Gemeinschaft, sondern einzeln leben – haben sich in Lichtenberg angesiedelt. Derk Ehlert, Senats-Tierexperte, kommentiert: „Darauf, dass sie sich da schon seit vielen Jahren halten, sind wir sehr stolz.“ Manchmal sind es die kleinen Dinge (in diesem Fall um die 50 Zentimeter).
 
     
 
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Mit tierisch großem Einsatz an diesem Newsletter mitgewirkt haben heute Teresa Roelcke (Recherche), Juliane Reichert (Stadtleben) und Kathrin Maurer (Produktion). Ich schicke an dieser Stelle noch nachträglich die gestern hier vergessenen Checkpoint-Geburtstagsgrüße an meine Mama! Morgen übernimmt hier Robert Ide. Machen Sie’s gut!
 
 
Unterschrift Ann-Kathrin Hipp
 
 
Ihre Ann-Kathrin Hipp
 
     
 
 
 
 
 
 
 
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Seit 2014 berichten wir exklusiv aus Berlins Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Wir stellten Berlins marode Schulen vor, bis die Politik reagierte. Wir standen vor dem Bürgeramt, bis es wieder Termine gab. Wir recherchieren hartnäckig und gründlich. Das finden Sie gut? Dann unterstützen Sie uns mit dem neuen Tagesspiegel Plus-Abo! Für 14,99 € im Monat erhalten Sie den ungekürzten Checkpoint-Newsletter, den Checkpoint am Wochenende und das Beste vom Tagesspiegel im Web und in der App. Und Sie ermöglichen uns, auch weiterhin vor Ort zu sein, genau hinzuschauen und unabhängig zu bleiben. Die Anmeldung dauert nur eine Minute. Wir würden uns freuen!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Redaktion: Stefanie Golla, Ann-Kathrin Hipp, Nadine Voß
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