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Deutschland
Todesfall in Chemnitz: Ein Tatverdächtiger kommt frei
Rund drei Wochen nach dem tödlichen Angriff auf einen Mann in Chemnitz wird einer der beiden tatverdächtigen Asylbewerber aus der Untersuchungshaft entlassen. Dessen Anwalt erhebt schwere Vorwürfe gegen die Behörden.
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Haftbefehl gegen Iraker in Chemnitz aufgehoben.
Rund drei Wochen nach der Tötung eines Mannes in Chemnitz soll einer der beiden festgenommenen Tatverdächtigen nach Angaben seines Anwalts aus der Untersuchungshaft entlassen werden. Das Amtsgericht Chemnitz habe bei einem Haftprüfungstermin den Haftbefehl gegen den 22-jährigen Iraker aufgehoben, teilte der Berliner Rechtsanwalt Ulrich Dost-Roxin auf seiner Internetseite mit. Nach der Tötung des Deutschen am 26. August war es in der Chemnitz zu Demonstrationen und Aufmärschen rechter Gruppen gekommen.
Israel weist Mitschuld am Abschuss eines russischen Flugzeuges zurück.
Die israelische Armee sieht die Verantwortung für den Abschuss eines russischen Militärflugzeuges über dem Mittelmeer bei der syrischen Regierung. Die Armee wies damit russische Vorwürfe zurück, der Abschuss sei Israels Schuld. Israel drückte zugleich Trauer über den Tod der Mannschaft des russischen Flugzeugs aus. Das russische Aufklärungsflugzeug mit 15 Soldaten war in der Nacht zu Dienstag über dem Mittelmeer abgeschossen worden. Es fiel einem Fehltreffer der syrischen Luftabwehr zum Opfer.
Syrien und Iran begrüßen Einigung auf demilitarisierte Zone in Idlib.
Der russisch-türkische Plan für die Einrichtung einer demilitarisierten Zone in der syrischen Provinz Idlib stößt auch bei anderen Kriegsakteuren auf Zustimmung. Syriens Regierung und der Iran begrüßten die Einigung ausdrücklich. Das syrische Außenministerium sprach laut Staatsagentur Sana von einer Initiative, die dazu beitrage, Blutvergießen zu vermeiden und die Sicherheit wiederherzustellen. Auch Bundesaußenminister Heiko Maas lobte die Einigung.
UN-Kommission wertet Vertreibung der Rohingya aus Myanmar als Kriegsverbrechen.
Die Vertreibung und Ermordung vieler Rohingya aus Myanmar erfüllt nach Einschätzung einer UN-Kommission die Kriterien eines beabsichtigten Völkermords. Die Streitkräfte des überwiegend buddhistischen Landes hätten die Muslime gefoltert, ermordet, Zivilisten angegriffen, Geiseln genommen und Menschen ohne Verfahren hingerichtet, heißt es in dem Bericht der so genannten Fakten-Findungs-Kommission des UN-Menschenrechtskommissars. Es sei zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit und zu Kriegsverbrechen gekommen.
China reagiert auf angekündigte US-Strafzölle.
China hat Vergeltungsschritte wegen der neuen US-Zölle angekündigt. Details über mögliche Strafmaßnahmen wurden in der Stellungnahme des Handelsministeriums aber nicht genannt. Das Vorgehen der Amerikaner bringe neue Unsicherheit in die Verhandlungen zwischen beiden Ländern, hieß es in der Erklärung. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor mit der Verhängung neuer Zölle den Handelsstreit mit China verschärft. Er kündigte zehnprozentige Zuschläge auf Waren aus China in einem Wert von 200 Milliarden Dollar an. Zugleich drohte der Präsident mit einer weiteren Eskalation, sollte China mit Vergeltungsmaßnahmen reagieren.
Russischer Regierungskritiker Wersilow wurde wohl vergiftet.
Das Mitglied der russischen Protest-Band Pussy Riot, Pjotr Wersilow, ist mit großer Wahrscheinlichkeit vergiftet worden. Das teilte ein Sprecher der Berliner Charité mit, wo Wersilow behandelt wird. Es gebe eine hohe Plausibilität für eine Vergiftung. Der Aktivist ist nach Angaben seiner Ärzte inzwischen außer Lebensgefahr. Die Ursache der Vergiftung müsse nun genau untersucht werden. Wersilow war Mitte Juli beim Finale der Fußball-WM in Moskau mit drei anderen Mitgliedern der Band Pussy Riot in Uniform auf das Spielfeld gerannt, um gegen Polizeigewalt in Russland zu demonstrieren.

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