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Presseinformation 21.10.2020 Schulbetriebs unter Pandemie-Bedingungen Hessens Schulen starten in die kalte JahreszeitLorz: âDie nächsten Wochen sind entscheidend für den weiteren Verlauf des Schuljahrs.âadobestock_354245722.jpeg© Halfpoint / Adobe StockAn Hessens Schulen laufen die Vorbereitungen auf die bevorstehende kalte Jahreszeit auf Hochtouren. Zum Start nach den Herbstferien hat Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz heute die Frankfurter Helmholtzschule besucht und sich im Rahmen der âEinBlick-Tourâ der Landesregierung über die Organisation des Schulbetriebs unter Pandemie-Bedingungen informiert. Dabei erklärte er: âOberstes Ziel unserer Anstrengungen ist es, die Schulen offenzuhalten. Das ist uns bisher gelungen. Bis zu den Herbstferien konnten an jedem Schultag 99 Prozent der Schülerinnen und Schüler in die Schule gehen. Das ist ein beeindruckender Wert, der nicht unbedingt zu erwarten war. Während der Ferien hat das Infektionsgeschehen aber noch einmal deutlich an Fahrt gewonnen. Deshalb ist es nun umso wichtiger, die Voraussetzungen zu schaffen, damit unsere Schulen sicher durch den Winter kommen.â © HKMAls Teil der Strategie zur Eindämmung des Coronavirus hat das Corona-Kabinett deshalb am Montag beschlossen, Schulträger unter anderem bei der Anschaffung von Luftreinigungsanlagen für Klassenräume, in denen ein regelmäÃiges StoÃ- oder Querlüften nicht oder nicht ausreichend möglich ist, mit bis zu 10 Millionen Euro zu unterstützen. âDie Bewältigung der Pandemie ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, der wir uns nicht verschlieÃen. Auch wenn die Ausstattung der Schulen zunächst einmal Aufgabe der Schulträger ist, unterstützen wir sie als Land dennoch selbstverständlich bei der Anschaffung moderner Luftreinigungsanlagen â wohlwissend, dass sie das regelmäÃige Lüften der Klassenräume nicht ersetzen, sondern lediglich ergänzen können.â Neben den technischen und baulichen Voraussetzungen komme es aber auch unverändert auf das verantwortungsbewusste Verhalten jedes Einzelnen an, betonte der Minister. âDie nächsten Wochen sind entscheidend für den weiteren Verlauf des Schuljahrs.â Digitalisierung der Schulen schreitet stetig voranErfreut zeigte sich der Minister über den Nachholeffekt, der sich in Sachen Digitalisierung zunehmend einstelle. âSeit Beginn der Pandemie hat die Digitalisierung an unseren Schulen einen groÃen Satz nach vorn gemachtâ, erklärte Lorz. Derzeit seien auf der zentralen digitalen Lehr- und Lernplattform des Landes, dem âSchulportal Hessenâ, 490.000 Schülerinnen und Schüler und 60.000 Lehrkräfte registriert. Und auch bei der Ausstattung bedürftiger Schülerinnen und Schüler mit mobilen Endgeräten gehe es stetig voran. Ãber den IT-Dienstleister der Kommunen seien bis Ende September 64.000 Geräte beschafft worden, so der Minister. âHieran gilt es in den kommenden Wochen und Monaten anzuknüpfen.â Der Schulleiter der Helmholtzschule, Gerrit Ulmke, ging näher auf die digitale Ausstattung der Schule ein: âWir konnten glücklicherweise dank des seit einiger Zeit an unserer Schule vorhandenen Videokonferenzsystems und der eigens eingerichteten virtuellen Klassenzimmer im Frühjahr von einem Tag auf den anderen auf Online-Unterricht umstellen. Und bereits nach wenigen Tagen lagen uns erste Rückmeldungen von Eltern und Lehrkräften vor, an welchen Stellschrauben wir drehen mussten, um den Lernprozess der Kinder und Jugendlichen auch zuhause möglichst konstant zu halten.â Digital-gestützter Distanzunterricht erweitert pädagogische MöglichkeitenÂDas jüngst vom Kultusministerium vorgestellte Angebot des digital-gestützten Distanzunterrichts verfolge seine Schule mit groÃem Interesse, so Ulmke. âDie erweiterten pädagogischen Möglichkeiten helfen uns dabei, die guten Ansätze in Sachen Digitalisierung, die es an unserer Schule bereits vor Corona gab, weiter auszubauen.â Für die Dauer der Corona-Pandemie kann der Präsenzunterricht an beruflichen Schulen, in der Sekundarstufe II sowie in besonderen Fällen auch in den Klassenstufen 8 bis 10 der allgemein bildenden Schulen durch digital-gestützten Distanzunterricht ersetzt werden. Ãber den Einsatz klassischer Videokonferenzsysteme hinaus können neuartige, zum Teil vom Klassenverband und der Lehrkraft entkoppelte Unterrichtssequenzen eingebaut werden, dank derer Schülerinnen und Schüler ihre Arbeitsaufträge von zu Hause aus in ihrem eigenen Lerntempo erledigen können. Die Lehrkräfte begleiten diesen Prozess aus der Distanz und bleiben über den verbleibenden Präsenzunterricht mit den Schülerinnen und Schülern in engem Kontakt. âDie stetige Aktualisierung unseres Hygieneplans, die pädagogische Weiterentwicklung des Unterrichts durch digital-gestützte Lehr- und Lernformate und die Unterstützung der Schulträger bei der Ausstattung der Schulen mit modernen Filteranlagen zeigen eines: Wir gehen die vor uns liegenden Herausforderungen beherzt an. Gemeinsam werden wir auch diese Phase der Pandemie meisternâ, so Lorz abschlieÃend. Wenn Sie diesen E-Mail-Service nicht weiter in Anspruch nehmen wollen, melden Sie sich bitte hier ab. | ||
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