Newsletter Juli/August/September 2015

2 jaren geleden


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Bühnen der Stadt Gera & Landestheater Altenburg | Newsletter Juli/August/September 2015
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Newsletter-Abonnenten,
in unseren heutigen Theaternachrichten finden Sie Informationen zu den
letzten Ereignissen der sich dem Ende zuneigenden Spielzeit 2014/2015 und
zum Start in die neue Spielzeit im September.
Einen schönen Sommer bis zum Wiedersehen in der Spielzeit 2015/16 zur
Eröffnungsgala am 18. September in Gera und am 20. September in Altenburg
oder schon zum 1. Philharmonischen Konzert der Saison in Gera am 10. oder
12. September! Und am 19. September geht in der Bühne am Park Gera die
erste Schauspiel-Premiere über die Bühne: Garcia Lorcas Bluthochzeit.
Öffnungszeiten Besucherservice während der Sommerpause
Vom 13. Juli bis 08. September 2015 geht Theater&Philharmonie Thüringen
in die Spielzeitpause. Noch bis einschließlich 10. Juli 2015 ist der
Besucherservice zu den gewohnten Zeiten geöffnet.
In der Sommerpause ist der Besucherservice in Altenburg ab 4. August
dienstags und in Gera ab 6. August donnerstags von 10 bis 13 Uhr und 14
bis 19 Uhr geöffnet.
In Gera gelten ab 1. September und in Altenburg ab 8. September im
Besucherservice wieder die regulären Öffnungszeiten.
Das bedeutet, auch in der Sommerpause kann man nicht nur Theaterkarten
kaufen, sondern auch Abos abschließen. Telefonisch sind die Kassen unter
03447-585160 oder 0365-8279105 erreichbar. Mails an kasse@tpthueringen.de
(Link: kasse@tpthueringen.de )
Unter www.tpthueringen.de (Link: http://www.tpthueringen.de/index.php?id=195&rid=t_2063&mid=32&aC=d3b0e2f9&jumpurl=-1 )
ist der Kartenkauf online für die neue Spielzeit jederzeit möglich. Die
Tickets kann man sich zu Hause am Computer ausdrucken.
Karten auch in der Altenburg Tourismus Information (Markt 17) Telefon
03447-512800 oder in der OTZ-Geschäftsstelle Gera (Johannisstr. 8)
Mit freundlichem Gruß
Evelyn Böhme-Pock
Pressereferentin
Theaterplatz 1
07548 Gera
Telefon: 0365/8279206
Fax: 0365/8279225
presse@tpthueringen.de (Link: presse@tpthueringen.de )
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JULI
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FLÖHE, CLOWNS UND SCHRÄGE ZWERGE
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Die TheaterFABRIK präsentiert das Kursergebnis „Schneewittchen mit
Clowns“
1. und 2. Juli jeweils 19 Uhr Tonhalle Gera, Clara-Zetkin-Straße 1
Basierend auf einer Idee von F. K. Waechters Schule mit Clowns hat
TheaterFABRIK-Leiter Peter Przetak das Märchen Schneewittchen
umgeschrieben, bearbeitet und den elf Theatereleven in den Mund
geschrieben. Herausgekommen ist eine schräge, lustvoll-spaßige
Auseinandersetzung mit den Themen Neid, Missgunst und Angst vor dem Alter.
Der Clown im Schauspiel hat im Übrigen nichts mit den Zirkusclowns
gemein, mal abgesehen von der roten Nase. Es gehe vielmehr darum, den
Kindern das Spiel nahe zu bringen, mit aller dazugehörenden Freiheit, so
Peter Przetak. Herausgekommen ist, nach nahezu neun Monaten Training, ein
einstündiges Theaterstück mit Kindern und Jugendlichen zwischen 7 und 16
Jahren. Dass auch hier das Konzept der generationenübergreifenden Arbeit
der TheaterFABRIK aufgeht, ist auch der Stückwahl zuzuschreiben. Denn die
Kleinen spielen natürlich die Zwerge, wobei den Großen, die
Auseinandersetzung mit den Eltern vorbehalten bleibt.
Die Präsentationen können von einem interessierten Publikum am bestaunt
werden. Der Eintritt ist frei – aufgrund der begrenzten Platzkapazität
bittet die TheaterFABRIK allerdings um telefonische Voranmeldung an der
Theaterkasse unter 0365-8279-105.
mehr (Link:
http://www.tpthueringen.de/index.php?id=195&rid=t_2063&mid=32&aC=d3b0e2f9&jumpurl=-2
)
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AUCH 2015 CARMINA BURANA OPEN AIR IN ALTENBURG UND GERA
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Aufgrund der einhelligen Begeisterung des Publikums für die Aufführung
von Carmina Burana zum Spielzeitausklang 2013/14 hat sich
Theater&Philharmonie Thüringen entschlossen, im Sommer 2015 das
exzellente musikalische Werk nochmals in großen Open-Air-Konzerten
erklingen zu lassen. So wird Carl Orffs berühmte Komposition in Gera auf
der Veoliabühne im Hofwiesenpark am 1. und 5. Juli sowie am 3. und 4.
Juli zum Altstadtfest auf dem Markt Altenburg zu erleben sein. Beginn ist
jeweils 21.00 Uhr.
Mit rund 100 Sängern des Opernchores, des Philharmonischen Chores sowie
des Kinderchores von Theather&Philharmonie Thüringen und dem
Philharmonischen Orchester Altenburg-Gera in großer Besetzung ist Carmina
Burana einfach ein fulminantes Open-Air-Erlebnis. Die musikalische Leitung
hat Generalmusikdirektor Laurent Wagner. Die Gesangssolisten sind Akiho
Tsujii (Sopran), Mark Bowman-Hester (Tenor) und Johannes Beck (Bariton).
Die Einstudierung der Chöre übernahm Chordirektor Holger Krause.
Das ursprünglich für den 5. Juli geplante Schlosskonzert in Altenburg
entfällt damit.
Karten sind noch an den Theaterkassen erhältlich, Telefon 03447-585160
bzw. 0365-8279105.
mehr (Link:
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SOMMERNACHT IM WINTERGARTEN - EINE TRAUMTÄNZERISCHE BEGEGNUNG VON FIGUREN UND MUSIK
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02., 03., 09., 10., 12.07. um 19:30 Uhr, 04. und 11.07. um 21:00 Uhr
Bühne am Park Gera
Erinnerungen sind der Stoff, aus dem die Puppenspieler gemeinsam mit dem
Regisseur und Puppengestalter Frank Soehnle einen Theaterabend der ganz
besonderen Art weben. Der Ort ist ein Ballhaus, das es so oder ähnlich
einmal gegeben hat, es spielt eine Musik, die zwischen den Zeiten zu
schweben scheint. Figuren finden und verlieren sich, es ist ein
Mikrokosmos, dieses Ballhaus, in dem die großen Dramen des Lebens ebenso
stattfinden wie die kleinen Zärtlichkeiten und Hoffnungen. Das Quartett
„Freiraum Syndikat“ des Cellisten Lukas Dreyer, viele Jahre
Solocellist des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera, schafft in
ungewöhnlicher Besetzung eine ganz besondere Musik, die, inspiriert von
Gesellschaftstanz und Ballhausmusik, dieses „Theater ohne Worte“
erweckt. Drei Damen unbestimmten Alters in einem Ballsaal, der schon
bessere Tage gesehen hat, - da sind sie sich ähnlich, die Damen und der
Ballsaal. Sie erinnern sich an ihr Leben, ihre Lieben, ihre Verluste und
ihr Glück. Mit den Erinnerungen erwacht auch neuer Lebensmut, die Dinge
verwandeln sich in einstige Partner, werden für einen Moment lebendig und
die Frauen wieder jung. Am Tresen lehnt gelangweilt ein Kellner, bis auch
er sich verändert durch den Blick der Damen. Es spielen Marcella von Jan,
Lys Schubert, Sabine Schramm und Lutz Großmann.
Mit diesem Event zum Ende der Spielzeit 2014/15 verabschiedet
Theater&Philharmonie Thüringen sein Publikum in die Sommerpause. Bereits
ab 18:00 Uhr erwartet das Theaterrestaurant SZENARIO die Besucher. Im
Anschluss an die Vorstellungen kann das inspirierte Publikum dann auch
selbst in die laue Sommernacht hineintanzen, ganz romantisch unter den
Bäumen vor dem SZENARIO.
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BARBAROSSA AUSGEKYFFT - EINE ROCKERETTE VON MANUEL KRESSIN ZU DER MUSIK VON OLAV KRÖGER
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Noch drei Vorstellungen im Landestheater Altenburg am 09.07. 14:30 Uhr,
10. und 11.07. 19:30 Uhr
Der Stauferkaiser Friedrich I. hielt sich zwischen 1165 und 1188 mehrmals
in Altenburg auf. In enger Zusammenarbeit von Schauspieldirektor Bernhard
Stengele, Schauspielkapellmeister Olav Kröger und dem Schauspieler Manuel
Kressin entstand eine musikalische Satire, die auf Mythen, Legenden und
historischen Ereignissen beruhend, aktuelle Themen märchenhaft aufgreift.
Die musikalische Leitung übernimmt Olav Kröger. Das Bühnenbild entwarf
Sandra Dehler, die Kostüme Kristopher Kempf.
Das Schauspielensemble wird unterstützt von circa 35 Theaterbegeisterten
Laien aus der Mitspieler-Akademie.
Nach über 800 Jahren Schlaf erweckt die Partei „Deutschland Voran“
Barbarossa aus dem Kyffhäuserstein, um ihn als Kanzlerkandidaten für die
nächste Wahl aufzustellen. Er soll Deutschland vor der Islamisierung des
Abendlandes beschützen. Der aufgeweckte Altkaiser sehnt sich jedoch nach
seiner Liebe von einst, der Wirtin Agathe aus dem Pleißenland. Er macht
sich auf die Suche. Immer gejagt von den Parteifunktionären findet er in
zwei illegalen Einwanderern und einem ausrangierten Schauspieler
Gefährten, die ihm dabei helfen wollen, wieder seine Agathe und
Erlösung im Tode zu finden …
mehr (Link:
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12. SAISON FÜR BAUERNHOFKONZERTE
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Die Spielzeit neigt sich langsam ihrem Ende entgegen und die Musiker und
Sänger von Theater&Philharmonie Thüringen unter der bewährten Leitung
von Kapellmeister Thomas Wicklein zieht es am letzten Wochenende der
Spielzeit erneut hinaus ins Freie. Die sommerlichen Bauernhofkonzerte sind
ein absoluter Renner: die erfolgreiche Reihe geht inzwischen in die 12.
Saison! Groß und Klein, Kind und Kegel sind eingeladen, mitzukommen.
Diesmal führt die Reise am Samstag, 11. Juli, auf den Hof Gentsch in
Starkenberg Ortsteil Pöhla. Am Sonntag, 12. Juli, finden sich die Musiker
im Kloster Posa bei Zeitz ein. Die Konzerte beginnen 15:00 Uhr.
Die Solisten sind die Sopranistinnen Anne Preuß und Akiho Tsujii, die
Mezzosopranistin Claudia Müller und Bariton Johannes Beck. Zu den
Sängern von Theater&Philharmonie Thüringen gesellen sich noch zwei
bekannte und beliebte Gäste, die nicht zum ersten Mal bei den
Bauernhofkonzerten mitwirken: der Trompeter Wolfgang Schwalm und am
Xylophon Johannes Kilian. Das bunte und heitere Programm reicht von
schwungvollen Orchesterstücken, über Oper und Operette bis Musical und
wird die Musikfreunde schon auf Inszenierungen der kommenden Saison
einstimmen.
Karten sind an den Theaterkassen erhältlich oder unmittelbar vorm Konzert
an Ort und Stelle bis die Kapazitäten erschöpft sind! Die Konzerte sind
außerordentlich gefragt. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem
Altenburger Bauernhöfe e. V. statt.
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AUGUST
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WIEDERSEHEN MIT KAMMERSÄNGER TERUHIKO KOMORI
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Im Rahmen der Feierlichkeiten zum 25-jährigen Bestehen der Gesellschaft
der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V. folgt der Bariton aus Japan am
1. August der Einladung des Vereins in die Bühne am Park Gera. Zusammen
mit 20 seiner Gesangsstudenten ist er um 18 Uhr in einem Lieder- und
Arienabend zu erleben. Seit 2013 ist Teruhiko Komori als Ordentlicher
Professor am Tokyo Music College tätig. Am Klavier begleiten die
Pianistinnen Kyoko Ohashi und Yukiko Tennichi. Günter Markwarth wird
das Programm moderieren.
In Altenburg treten die Gäste aus Tokio am 5. August um 19.30 Uhr im
Festsaal auf dem Residenzschloss auf. Ein weiteres Konzert findet am 2.
August 15.00 Uhr im Kammermusiksaal der Hochschule für Musik Leipzig,
Grassistr. 8, statt.
Von 2000 bis 2012 war Teruhiko Komori am Theater in Altenburg und Gera
engagiert. Im April 2011 wurde er von Generalintendant Matthias Oldag für
seine Verdienste um das Haus zum Kammersänger ernannt. Unter den
zahlreichen Partien, die er hier im Laufe der zwölf Jahre eindrucksvoll
gestaltete, sei nur an Titelpartien wie Rigoletto, Der fliegende
Holländer, Nabucco, Don Giovanni, Wozzeck oder Wallenstein erinnert.
Die Verbindung in die Heimat hatte er kontinuierlich gehalten: er
gastierte regelmäßig mit großem Erfolg in Tokio und anderen japanischen
Musikzentren und wirkte als Gastprofessor. Im Herbst 2012 entschloss er
sich, mit seiner Familie nach Japan zurückzukehren.
Teruhiko Komori widmet sich in Japan nicht ausschließlich der
Lehrtätigkeit. Im Oktober wird er den Jupiter in der japanischen
Erstaufführung der Richard-Strauss-Oper Die Liebe der Danae singen und im
Dezember gestaltet er die Hauptpartie in der Oper von Toshiro Mayuzumi
Kinkakuji (Goldener Tempel) nach dem Roman von Yukio Mishima, die an der
Deutschen Oper Berlin uraufgeführt wurde.
Karten für den Liederabend in der Bühne am Park Gera sind an der
Theaterkasse erhältlich, telefonische Reservierungen unter 0365-8279105,
online unter www.tpthueringen.de (Link:
http://www.tpthueringen.de/index.php?id=195&rid=t_2063&mid=32&aC=d3b0e2f9&jumpurl=-12 )
Die Karten für das Konzert in Altenburg gibt es beim Theaterverein
Altenburg oder an der Kasse auf dem Schloss.
mehr (Link:
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SEPTEMBER
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ERÖFFNUNGSGALA DER SPIELZEIT 2015/16 IN GERA UND ALTENBURG
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Nach der Sommerpause heißt es mit der traditionellen Eröffnungsgala am
Freitag, 18. September, um 19.30 Uhr an den Bühnen der Stadt Gera und am
Sonntag, 20. September, um 18.00 Uhr im Landestheater Altenburg „Vorhang
auf!“ für eine anregende Spielzeit 2015/16.
Generalintendant Kay Kuntze und Schauspieldirektor Bernhard Stengele
führen gemeinsam durch das Programm. Am Dirigentenpult wechseln sich
Generalmusikdirektor Laurent Wagner, Thomas Wicklein und Takahiro Nagasaki
ab. Ein attraktives Spielplanangebot und neue Künstler, auf die man
gespannt sein darf, werden vorgestellt. Philharmonisches Orchester
Altenburg-Gera, Solisten des Musiktheaters, Opernchor, Thüringer
Staatsballett sowie Schauspiel- und Puppentheaterensemble werden
aufgeboten, um eine wahrhafte Gala zu präsentieren, die Lust auf mehr
Theater macht.
Mit dem Vorspiel aus dem III. Akt von Carl Maria von Webers Der
Freischütz eröffnet das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera den
Abend und dann kommt auch schon der neu engagierte Tenor Hans-Georg Priese
als Max „Durch die Wälder, durch die Auen“ gezogen. Hören Sie dann
Hans-Georg Priese und den ebenfalls neu engagierten Bass Magnus Piontek in
einem Duett aus Hans Sommers Rübezahl und der Sackpfeifer von Neiße.
Freuen Sie sich auf das Quartett aus Verdis Rigoletto, in dem Sie die neu
engagierte Mezzosopranistin Christel Loetzsch kennenlernen, weiter auf
Ausschnitte aus den Opern Jenůfa von Leoš Janáček und Martha von
Friedrich von Flotow, aus Silvana Schröders Balletten Mercutios Geheimnis
und KeimZeit, aus Garcia Lorcas Schauspiel Bluthochzeit und auf Kruso
nach Lutz Seilers preisgekröntem Roman. Das Puppentheater-Ensemble zeigt
einen Ausschnitt aus Sommernacht im Wintergarten.
Ausschnitte aus drei heiteren Werken des Musiktheaters stehen dann am Ende
des Abends: Jason Robert Browns Musical Die letzten fünf Jahre, Jekyll &
Hyde von Frank Wildhorn und Paul Abrahams Operette Viktoria und ihr Husar.
Für die szenische Einrichtung zeichnet Kay Kuntze verantwortlich, für
Bühne und Kostüme Hilke Förster.
mehr (Link:
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)
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THEATERFABRIKFRÜHSTÜCK
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20. September 11.00 Uhr Tonhalle Gera
Hier wird sich das Team präsentieren, können Fragen geklärt, sich für
Projekte direkt beworben und natürlich geschlemmt werden. Die Projekte,
Kurse und theaterpädagogischen Angebote stehen unter dem Motto
„Kopfkino". Kurz: hier ist die Plattform, um miteinander ins Gespräch
zu kommen.
TheaterFABRIK-Leiter Peter Przetak freut sich auf viele Interessierte. Und
wie immer gilt für das Frühstück: „Wir die Brötchen, Ihr den Belag".
Sodass, genau wie das Programm der FABRIK, das Frühstück davon abhängig
ist, wer was mitbringt.
Außerdem gibt's den FABRIKausweis, der für jeweils eine Spielzeit gilt
und ermöglicht, alle Stücke der TheaterFABRIK und alle Werkräume gratis
zu besuchen. Dazu gibt es noch Ermäßigungen für die Jahreskurse und
für das breite Theater- und Konzertangebot von Theater&Philharmonie
Thüringen.
Das Besondere des Angebotes der FABIRK ist, dass sich Menschen mit Ideen,
dort bewerben können um eigene Projekte zu realisieren.
Aber auch über theaterpädagogische Angebote kann man sich informieren.
Die TheaterFABRIK ist telefonisch unter neuer Nummer 0365-8279-290 zu
erreichen.
Mehr unter www.theaterfabrik-gera.de (Link:
http://www.tpthueringen.de/index.php?id=195&rid=t_2063&mid=32&aC=d3b0e2f9&jumpurl=-16 ) oder in der Broschüre MITMACHEN oder
im Faltblatt Theater für junge Leute!
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PREMIEREN
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Barbarossa ausgeKYFFt
Eine Rockerette von Manuel Kressin zu der Musik von Olav Kröger
25. September 19.30 Uhr Großes Haus
mehr (Link:
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)
Bluthochzeit
Lyrische Tragödie von Federico García Lorca
Übersetzt aus dem Spanischen von Rudolf Wittkopf
19. September 2015 19:30 Uhr Bühne am Park Gera
In seinem Stück zeichnet Lorca (1898-1936) das Bild einer archaischen
Gesellschaft, die abseits der modernen Städte an ihren Traditionen
festhält. Seit die Mutter Ehemann und Sohn durch Mord nach den Gesetzen
der Blutrache verloren hat, schürt sie einen tiefen Hass gegen die
Familie Félix, die ihr dies Leid zugefügt hat. Ihren verbliebenen Sohn
will sie daher in guten Händen wissen und holt Erkundigungen über dessen
Verlobte ein. Sie erfährt, dass die Zukünftige ihres Sohnes schon einmal
verlobt war – und das ausgerechnet mit Leonardo Félix! Das Misstrauen
der Mutter steigt, und sie soll Recht behalten: Leonardo flieht zur
Hochzeit mit der Braut, seiner ehemaligen Geliebten. Die alte
Erbfeindschaft flammt erneut auf und die Hochzeitsgesellschaft wird zum
rachsüchtigen Mob.
Die Inszenierung arbeitet mit der Ansicht von einem Hinterhof aus auf die
Fassade eines Mietshauses, in dessen sozialen Milieu ebenso eigene Regeln
herrschen. Die Szenen, die sich vor und hinter den Fenstern der
Mietparteien abspielen, verdichten oder zersplittern die räumliche
Situation und schaffen ein spannendes Wechselspiel zwischen alltäglichen
Handlungen und Lorcas poetischer Sprache.
Der Grieche Akillas Karazissis arbeitet seit 1985 als Schauspieler und
Regisseur u.a. am Nationaltheater Athen und war darüber hinaus in New
York und Zürich tätig. In Deutschland spielte er an zahlreichen
Häusern, u.a. in Jena, Hildesheim und Heidelberg. Er lebt in Athen.
mehr (Link:
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)
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KONZERTE
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1. Philharmonisches Konzert
10. und 12. September, 19.30 Uhr Konzertsaal Bühnen der Stadt Gera
18.45 Uhr Einführung
Generalmusikdirektor Laurent Wagner eröffnet mit dem Philharmonischen
Orchester Altenburg-Gera die Saison der Philharmonischen Konzerte.
Joseph Haydn (1732-1809): Sinfonie Nr. 31 D-Dur Mit dem Hornsignal
Kraftvolle Posthornmotive und ein geistvoll instrumentiertes Finale –
die Sinfonie Mit dem Hornsignal zählt zu den Werken, die den Genius des
als „Papa Haydn“ bezeichneten Komponisten zweifellos widerspiegeln.
Die 31. von seinen insgesamt 104 Sinfonien ist während seiner Anstellung
als Vize-Kapellmeister am Fürstenhaus Esterházy entstanden. Die
ungewöhnliche Besetzung mit vier Hörnern lässt sich auf die vier
Hornisten in der Eisenstädter Hofkapelle zurückführen.
Zum 100. Todesjahr von Karl Goldmark
Karl Goldmark (1830-1915): Violinkonzert op. 28
„Diese Partitur ist perfekt für die Geige geschrieben, vollgepackt mit
feinem Material, das dem Solisten erlaubt, sein oder ihr ganzes Herz in
die Musik zu ergießen.“ Der Musikkritiker John von Rhein spricht aus,
was Karl Goldmarks Werk so erfolgreich machte. Das Violinkonzert op. 28
bahnte sich seinen Weg durch Europa nach Amerika und wurde aufgrund seiner
lyrischen, gesanglichen und romantisch-sentimentalen Themen sowie seinem
herzerwärmenden Ausdruck gefeiert. Zum Spielzeitauftakt würdigt das
Philharmonische Orchester Altenburg-Gera den Komponisten anlässlich
seines 100. Todesjahres mit seinem Hauptwerk.
Der hochbegabte junge Geiger und Spohr-Preisträger David Castro-Balbi
zeigt hier sein ganzes Können. Im 1. Philharmonischen Konzert der
vergangenen Saison begeisterte Castro-Balbi bereits als Solist in Mozarts
3. Violinkonzert.
Robert Schumann (1810-1856): Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120
Zu Goldmarks musikalischen Leitbildern zählte Robert Schumann, welcher
bei der Uraufführung seiner 4. Sinfonie mit einem zuvor nie erlebten Maß
an Herzlichkeit gefeiert wurde. Das im Autograph als „Symphonische
Fantasie“ betitelte Werk spannt ein intensives Beziehungsnetz, bei dem
der Charakter der Romanze das Schlüsselelement bildet.
Dieses Konzert wird aufgezeichnet von GEYSER (Link:
http://www.tpthueringen.de/index.php?id=195&rid=t_2063&mid=32&aC=d3b0e2f9&jumpurl=-19 )Capturing Music zur Übertragung
auf internationalen Fernsehsendern.
mehr (Link:
http://www.tpthueringen.de/index.php?id=195&rid=t_2063&mid=32&aC=d3b0e2f9&jumpurl=-20
)
12. Altenburger Marstallkonzert
11. September 19:30 Uhr Reithalle des Marstalls zu Altenburg
Eröffnungskonzert „Tag des offenen Denkmals“ 2015 für die Stadt
Altenburg und den Landkreis Altenburger Land verbunden mit der Verleihung
des Denkmalschutzpreises „Johann Georg Hellbrunn“ der Stadt Altenburg
Das Motto lautet 2015 „Handwerk, Technik, Industrie“. Die Gäste
erwartet ein abwechslungsreiches musikalisches Programm. Am Dirigentenpult
des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera wechseln sich
Generalmusikdirektor Laurent Wagner und Kapellmeister Thomas Wicklein ab.
Die Gesangssolisten sind Akiho Tsujii, Claudia Müller und Johannes Beck.
Mit einem virtuosen Violinen-Solo ist David Castro-Balbi dabei. Zwei
Sätze aus Haydns Sinfonie mit dem Hornsignal eröffnen das Programm. Mit
Ausschnitten aus Verdis Rigoletto – u.a. der Arie der Gilda – und aus
Paul Abrahams Operette Viktoria und ihr Husar wird ein Ausblick auf die
Spielzeit 2015/2016 gegeben.
Der Eintritt ist frei!
Zum 250. Todestag Johann Melchior Molter entdecken im Schlosskonzert
25. September 19:30 Uhr Festsaal auf dem Residenzschloss Altenburg
Es musiziert das Reußische Kammerorchester, das aufbauend auf die
Tradition des Reußischen Hofes 1960 gegründet wurde. Überregionale
Anerkennung erlangte der Klangkörper vor allem durch seine
regelmäßigen Auftritte in der Dresdner Frauenkirche. Für das Dirigat
konnte Werner Ehrhardt gewonnen werden, der sich als Gründer und
langjähriger Leiter des Barockorchesters Concerto Köln als Experte für
diese Art von Ausgrabungen auszeichnet. Solisten sind Julia Sophie Wagner
(Sopran), Judith Eisenhofer (Violine) und Andreas Knoop (Flöte).
Das Programm ist mit dem 2. Philharmonischen Konzert im Oktober in Gera
identisch.
Thüringen war von jeher ein Musikland. Neben den Größen, die hier
beheimatet waren, wie Schütz, Telemann, Bach mit seinen Söhnen oder
Liszt, gibt es bei genauem Hinschauen weitere Thüringer, die unbestritten
den Lauf der Musikgeschichte mitbestimmten. So Johann Melchior Molter. Der
aus Tiefenort stammende Komponist wirkte zunächst in Eisenach, unternahm
zwei große Italienreisen, auf denen er bedeutenden Künstlern begegnete,
und galt zu Lebzeiten als einer der produktivsten und markantesten
Komponisten. Schnell und innovativ nahm er neue Strömungen auf,
verschmolz mitteldeutsche mit italienischen Traditionen und trug diesen
modernen Stil nach Karlsruhe, wo er über Jahrzehnte das Musikwesen
prägte. Somit gehört der einst hochangesehene Komponist zu den
maßgeblichen Wegbereitern, die den Übergang vom Barock zur Klassik
gestalteten.
Aus Anlass des 250. Todesjahres von Molter initiierte Theater&Philharmonie
Thüringen mit dem Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena ein
langfristig vorbereitetes Projekt. Unter der wissenschaftlichen Leitung
von Prof. Dr. Helen Geyer edierte eine Gruppe von Studierenden der
Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar Werke Molters, die seit seinem
Tod nicht mehr gespielt wurden. Aus den in Karlsruhe archivierten
Handschriften Molters wurde speziell für dieses Konzert in mühevoller
Arbeit modernes, spielbares Notenmaterial erstellt, sodass diese Musik zum
ersten Mal seit 250 Jahren wieder erklingen kann.
Die Sonata grossa ist eine von Molter entwickelte Gattung für Streicher
und Bläser mit festlichem Ouvertüren-Charakter. Zu seinen frühen,
virtuosen Solokonzerten und Konzertarien ließ sich Molter in Italien
inspirieren. Beeinflusst wurde er dort von der Musik des berühmten
Antonio Vivaldi, dessen Vier Jahreszeiten bis heute der Innbegriff des
barocken Violinkonzerts sind. In Molters späterer Position in Karlsruhe
genoss er die Nähe zum führenden Musikzentrum Mannheim und komponierte
zwischen 1742 und 1765 in einer sehr frühen Phase dieser Gattung 141
Sinfonien. Diese Art der Komposition hatte vielleicht der junge Mozart
noch im Ohr, als dieser 1774 sein KV 201 in A-Dur ersann, die beliebteste
seiner frühen Sinfonien.
mehr (Link:
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)
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TIPPS
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Die große Reise im September auf dem Spielplan des Puppentheaters Gera
und vom 1. bis 3. Oktober auf Gastspiel in Berlin
In der Reihe Wegmarken der europäischen Geschichte hat das
Puppentheaterensemble von Theater&Philharmonie Thüringen „Die große
Reise“ nach dem Roman von Jorge Semprún berührend auf die Bühne
gebracht. Infolge der aufwendigen Bühnengestaltung – das Publikum
besteigt einen Waggon und bekommt die Zugfahrt imaginiert - steht die
Inszenierung immer in einer Aufführungsserie auf dem Spielplan im Haus am
Gustav-Hennig-Platz in Gera. Die nächste Serie mit sieben Aufführungen
gibt es vom 22. bis 26. September. Vom 1. bis 3. Oktober ist die
Produktion mit sechs Vorstellungen zum Gastspiel nach Berlin ins ATZE,
Deutschlands größtes Musiktheater für Kinder, eingeladen. Das Gastspiel
wird mit Unterstützung der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. möglich.
Im Wechsel von Erlebnis- und Reflexionsebenen – zwischen Wirklichkeit
und Fiktion – erzählen die Darsteller Marcella von Jan, Lys Schubert,
Sabine Schramm und Lutz Großmann mit den faszinierenden Mitteln des
Puppentheaters Semprúns bewegende Geschichte: er wurde aus Frankreich ins
KZ Buchenwald deportiert. unmittelbar mitverfolgt.
Der Theaterabend bietet sich auch für den Besuch mit Schülern ab 15
Jahre an.
Vorstellungstermine im Puppentheater Gera:
22.09. 10 Uhr und 18 Uhr
23.09. 10 Uhr
24.09. 10 Uhr und 18 Uhr
25. und 26.9. 19:30 Uhr
mehr (Link:
http://www.tpthueringen.de/index.php?id=195&rid=t_2063&mid=32&aC=d3b0e2f9&jumpurl=-22
)
Michael Kogon liest aus seinem Buch
„Lieber Vati, wie ist das Wetter bei euch? Erinnerungen an meinen Vater
Eugen Kogon. Briefe und Kassiber aus dem KZ Buchenwald“ im Anschluss an
die Vorstellung „Die große Reise“ am 24. September
in Kooperation mit dem Politischen Bildungsforum Thüringen der
Konrad-Adenauer-Stiftung und Maria Pawlowna Gesellschaft e. V. Weimar
Der Eintritt zur Lesung ist frei.
Michael Kogon ist der Sohn des Publizisten Eugen Kogon, dessen „Der
SS-Staat“ zu einem Standardwerk geworden ist und der die Frankfurter
Hefte und das ARD-Politmagazin „Panorama“ mitbegründete. In seinem
sehr persönlich gehaltenen Erinnerungsbuch schildert Michael Kogon die
dramatische Geschichte seiner Familie im Nationalsozialismus.
Das Buch entstand aus einzigartigen zeitgeschichtlichen Dokumenten: aus
den offiziellen Briefen, die Kogon unter den Augen der Zensur aus der Haft
schreiben durfte, aus Geheimbotschaften, die er, eingenäht in seine
Wäsche, herausschmuggelte, und aus den Kinderbriefen, die Michael Kogon
und sein Bruder Alexius ihm in die Haft schrieben.
Eugen Kogon wurde im März 1938 direkt nach dem Anschluss Österreichs an
das Deutsche Reich als Widerständler der ersten Stunde verhaftet. Nach
der Gestapohaft in Wien wurde er 1939 in das KZ Buchenwald verschickt, wo
er bis zur Befreiung 1945 inhaftiert blieb. „Lieber Vati. Wie ist das
Wetter bei Dir? Ich glaube Du wirst es nicht wissen, weil zu Dir keine
Sonne und kein Regen kommt“, schrieb Alexius am 3. März 1939 ins
Gefängnis. Während der Gestapohaft ihres Vaters waren die beiden Brüder
in einem Kloster untergebracht.
Michael Kogon, geboren 1928 in Wien, der älteste Sohn des großen
deutschen Nachkriegspublizisten Eugen Kogon, ist Diplom-Volkswirt, Dr.
rer. pol., Schriftsteller und Übersetzer. In jüngster Zeit ist er als
Herausgeber der Schriften seines Vaters und als Übersetzer der Werke des
französischen Diplomaten und Essayisten Stéphane Hessel (Empört euch!)
hervorgetreten.
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INFORMATIONEN
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Publikumslieblinge 2015
Zum 21. Mal kürte die Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera
e. V. – seit 2003 gemeinsam mit der Vereinigung der Theaterfreunde
Altenburg und Umgebung e. V. - am Ende der Spielzeit ihre Favoriten der
Saison. In diesem Jahr fand die Veranstaltung am Samstag, 6. Juni, in der
Bühne am Park Gera statt. Schauspieldirektor Bernhard Stengele führte
unterhaltsam durch diese Gala aller Sparten des Theaters. Sänger,
Schauspieler, Tänzer, Puppenspieler und Musiker gestalteten gemeinsam ein
abwechslungsreiches Programm, in dem in erster Linie die Nominierten
mitwirkten.
Die Theaterfreunde hatten sich diesmal entschieden, die beliebteste
Künstlerin und den beliebtesten Künstler zu wählen. Die Stimmen fielen
auf Anne Preuß und Johannes Beck aus dem Musiktheaterensemble. Die junge
Anne Preuß, seit 2013/14 am Hause engagiert, hatte ein Mammutprogramm zu
bewältigen und überzeugte in allen Partien, ob als Iphigenie auf Tauris
oder Jenufa, als Mimi in La Bohéme oder Feldmarschallin im Rosenkavalier,
um nur die wichtigsten zu nennen. Der Charakter-Bariton Johannes Beck,
seit 2012/13 in Altenburg-Gera engagiert, gab seiner Freude über das
Feedback Ausdruck, das in diesem Preis liege und sah darin eine
Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein. Mit einer Arie des Rigoletto
weckte er die Vorfreude auf die nächste Spielzeit.
Aber nicht nur Künstler, sondern auch eine Inszenierung wurden mit einem
Preis bedacht:
Generalintendant Kay Kuntze konnte als Regisseur von „Peter Grimes“
einen Oskar für die Britten-Oper entgegen nehmen, die in der Reihe selten
gespielte Opern des 20. Jahrhunderts auf die Bühne kam und damit den
Beweis liefert, dass es nicht nur die populärsten Stücke schaffen, in
der Publikumsgunst ganz vorn zu landen.
Der Innovationspreis ging an Ballettdirektorin Silvana Schröder für
KeimZeit. Bei einem Experiment könne man gewinnen oder verlieren, hieß
es in der Laudatio. Silvana Schröder hat es gewagt, ihr Thüringer
Staatsballett und die namhafte Rockband live auf der Bühne zusammen zu
bringen und hat damit auch den Innovations-Oskar gewonnen.
Ein Oskar für eine herausragende künstlerische Einzelleistung ging an
den Bariton Kai Wefer, neben den unzähligen Partien, die er seit 2011/12
hier sang, vornehmlich für seine Gestaltung des Vincent in der Monooper
Briefe des van Gogh von Grigori Frid.
Mit dem Ehren-Oskar für die künstlerische Betriebsdirektorin Christiane
Wenke verbanden die Theaterfreunde den Wunsch nach weiterer konstruktiver
Zusammenarbeit bei der Planung der gemeinsamen Veranstaltungen, gerade
auch bei der Vorbereitung der Feiern zum 25-jährigen Bestehen des Geraer
Vereins. Mit einem Sonderkonzert am 1. August geht es in der Bühne am
Park los: dann gibt es ein Wiedersehen mit Kammersänger Teruhiko Komori,
der 25 seiner Studenten aus Japan mitbringt. Im Oktober folgt eine ganze
Festwoche, die der ehemalige Intendant Michael Grosse mit seinem neuen
Heineabend „Das Testament“ eröffnet. Der Altenburger Verein wurde
1992 gegründet und ist damit von diesem Silber-Jubiläum noch ein
bisschen weiter entfernt.
An einer Mitgliedschaft Interessierte erhalten gern Auskunft bei den
Vorsitzenden Helga Klinger telefonisch unter 036605/85934,
theaterfreunde-gera@web.de
oder bei Barbara Grubitzsch telefonisch unter 03447/509705,
theaterfreunde-altenburg@t-online.de (Link:
theaterfreunde-altenburg@t-online.de )
Geburtstag immer auf der Bühne
Ist es Pech oder Glück: wenn Günter Markwarth Geburtstag hat, jedenfalls
einen runden, hat er auch Vorstellung. Zu seinem 60. gehörte er als
Vicomte Gaston zu den Verehrern Violettas in der Inszenierung von Verdis
Oper La Traviata. Am 5. Juni 2015 konnte ihm Generalintendant Kay Kuntze
vor Beginn der Aufführung der Richard-Strauss-Oper Der Rosenkavalier
Blumen zum 70. Geburtstag überbringen. Er stand als Haushofmeister an der
Seite der Marschallin und als Wirt im Beisel in Gera auf der Bühne. Und
nächstes Jahr zum 71. klappt es wieder! Dann steht am Nachmittag die
Operette Viktoria und ihr Husar auf dem Spielplan und Günter Markwarth
ist als Bürgermeister Béla Pörkölty mit von der Partie.
Günter Markwarth hat 1974 am Landestheater Altenburg seine
Bühnenlaufbahn begonnen. Zuvor war er Musiklehrer. 1977 begann sein
Engagement in Gera. Als Ehrenmitglied wurde der Tenor, der hier unzählige
große Partien gestaltete, 2011 in den Ruhestand verabschiedet, aber als
Gast ist er weiterhin gut beschäftigt. „Geburtstag auf der Bühne“
wäre vielleicht ein Thema für die Reihe „Theatercafé“ der
Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V., die Günter
Markwarth moderiert.
Orchesterführerschein – Neues musikpädagogisches Angebot für die
kleinsten Hörer
Ab der Spielzeit 2015/16 hat Theater&Philharmonie Thüringen ein neues
Angebot im Programm, mit dem Vor- und Grundschüler das Philharmonische
Orchester entdecken können: Der Orchesterführerschein – Das Abzeichen
für kleine Orchester-Experten.
Um zu richtigen Experten in Sachen Orchester ausgebildet zu werden,
müssen unterschiedliche Stationen durchlaufen werden, bei denen es
allerlei zu erleben und entdecken gibt. Dazu gehören ein Schülerkonzert,
ein Besuch einer Orchesterprobe, eine Theaterführung und ein ebenfalls
neu entwickelter Workshop „Der Instrumentenkoffer“. Dabei werden alle
Orchesterinstrumente aus einem alten Koffer gezaubert, vorgestellt und vor
allem dürfen die Kinder das Konzertsaalpodium erobert und selber
Orchester spielen. Um Zuhause, in Kindergarten und Schule das Erlebte
weiter zu vertiefen bekommt jeder Teilnehmer das „Orchester-Heft für
Kinder“, das von Julia Deutsch vom Büro für Kinderkulturkonzepte
speziell für TPT entwickelt wurde.
Finanziell unterstützt und ermöglicht wurde dieses Angebot durch Spenden
der Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V., dem Verein
der Orchesterfreunde Gera e. V. und dem Druckhaus Gera.
Terminanfrage und Buchung bei Jugendreferent Marco Schmidt, Telefon
0365-8279102
marco.schmidt@tpthueringen.de (Link:
arco.schmidt@tpthueringen.de )
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VORSCHAU
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KeimZeit
Für die Ballettdirektorin von Theater&Philharmonie Thüringen Silvana
Schröder ist ein Traum in Erfüllung gegangen: die von ihr seit ihrer
Teenagerzeit verehrte Band Keimzeit hat zugesagt, mit ihr an einem
Tanzstück zu arbeiten und darin in jeder Vorstellung live aufzutreten.
Seit der Uraufführung am 7. November 2014 im Großen Haus der Bühnen der
Stadt Gera sahen 5.311 Besucher in 10 ausverkauften Vorstellungen
KeimZeit und waren begeistert. Die Altenburger Premiere ist für Dienstag,
13. Oktober, um 19:30 Uhr geplant. Weitere Vorstellungen im Landestheater
Altenburg: 14. u. 15. Oktober 19:30 Uhr. Wer diese Vorstellungen verpasst,
muss dann bis März warten: 22., 23. und 24. März jeweils 19:30 Uhr.
mehr (Link:
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