Newsletter November 2015

3 jaren geleden


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Bühnen der Stadt Gera & Landestheater Altenburg | Newsletter November 2015

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Newsletter-Abonnenten,

in unseren Theaternachrichten informieren wir Sie über Premieren,
Konzerte und Gastspiele des Monats und geben Tipps.

Falls Sie sich dazu noch äußern wollen, Vorschläge und Anregungen haben
oder ein bisschen Kritik üben wollen: Schreiben Sie uns oder rufen Sie
uns an! Wir freuen uns über jede Rückmeldung.

Bleiben Sie Ihrem Theater gewogen!

Mit freundlichem Gruß

Evelyn Böhme-Pock
Pressereferentin
Theaterplatz 1
07548 Gera
Telefon: 0365/8279206
Fax: 0365/8279225
presse@tpthueringen.de (Link: presse@tpthueringen.de )

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PREMIEREN AUF EINEN BLICK
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Tod eines Handlungsreisenden
Soziales Psychodrama von Arthur Miller
1.November 18 Uhr Landestheater Altenburg

Kruso
Uraufführung
nach Lutz Seilers Roman in der Fassung von Petra Paschinger
6. November 19:30 Uhr Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera
1. November 11 Uhr MATINEE Bühne am Park Gera – Eintritt frei!

Die Ermittlung
Oratorium von Peter Weiss als szenische Lesung
9. November 19:30 Uhr Schwurgerichtssaal des Justizzentrums Gera

Amahl und die nächtlichen Besucher
Weihnachtsoper von Gian-Carlo Menotti
21. November 18 Uhr Bühne am Park Gera

Zwerg Nase
nach dem Märchen von Wilhelm Hauff in einer Bearbeitung von Simone
Schäfer
21. November 16 Uhr und 18 Uhr Landestheater Altenburg
15. November 11 Uhr Theaterfrühstück – Eintritt frei!

Rigoletto
Oper von Guiseppe Verdi
27. November 19:30 Uhr Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera
22. November 11:00 Uhr MATINEE Konzertsaal – Eintritt frei!

Ein Schaf fürs Leben
Puppentheater nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Maritgen Matter und
Anke Faust in einer Bearbeitung von Manuel Kressin für Kinder ab 4 Jahre
29. November 16:00 Uhr Puppentheater am Gustav-Hennig-Platz Gera

Die Zaubertrommel
Ein Musikmärchen aus Afrika von Johnny Lamprecht
ab 4. Dezember im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera

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TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN
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Soziales Psychodrama von Arthur Miller
1. November 18 Uhr Landestheater Altenburg
25. Oktober 11 Uhr Theaterfrühstück Heizhaus – Eintritt frei!

Schauspieldirektor Bernhard Stengele hat sich entschieden, zum 100.
Geburtstag Arthur Millers sein bekanntestes Drama zu inszenieren, für
das der US-amerikanische Schriftsteller mit dem Pulitzer-Preis für
Theater ausgezeichnet wurde. Die Uraufführung am Broadway war 1949. Das
Stück gilt inzwischen als Klassiker und Arthur Miller (1915 bis 2005) als
d e r gesellschaftskritische Autor der USA. In seinen sozial- und
zeitkritischen Dramen wendete er sich gegen den so genannten American Way
of Life, bei dem allein der berufliche Erfolg zählt. Für sein
umfangreiches literarisches Werk wurde Arthur Miller mit zahlreichen
Preisen geehrt. 1956 bis 1961 war er mit der Schauspielerin Marilyn Monroe
verheiratet.
Das soziale Psychodrama , das ursprünglich „Inside his head“ heißen
sollte, beschreibt exemplarisch einen klassischen klinischen Burnout-Fall:
einen in jungen Jahren mäßig erfolgreichen und im Alter erfolglosen
Verkäufer, der zu den Menschen gehört, die noch am American Dream
festhalten, ohne erkennen zu wollen, dass dieser in einer rein
profitorientierten Gesellschaft nicht mehr verwirklicht werden kann.
Bernhard Stengele arbeitete in dieser Produktion erstmals mit dem
Diplompsychologen Helmut Broichhagen zusammen, der die Produktion berät
und die Darsteller durch verschiedene Techniken mit den mentalen Zustände
der Protagonisten vertraut macht.

Weitere Vorstellungen: 7. Nov. 19.30 Uhr und 22. Nov. 14.30 Uhr – am 14.
und 15. Dez. gastiert die Produktion in Aschaffenburg

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KRUSO
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nach Lutz Seilers Roman in der Fassung von Petra Paschinger ·
Uraufführung
6. November 19.30 Uhr Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera
11. 11. 11 Uhr MATINEE Bühne am Park Gera – Eintritt frei!

Nach dem Theater Magdeburg bringt jetzt Theater&Philharmonie Thüringen
Lutz Seilers preisgekrönten Roman Kruso auf die Bühne. Theatergänger
und Literaturbegeisterte dürfen gespannt sein. Lutz Seilers lyrische
Sprache kommt auf jeden Fall nicht zu kurz. Der Autor wird zur Premiere
erwartet.
Zur Geschichte: Edgar Bendler, genannt Ed, sucht 1989 ein Refugium auf
Hiddensee. Er heuert als Abwäscher im Ausflugslokal „Zum Klausner“
an. Die stupide Arbeit soll ihn von Erlebnissen ablenken, die ihn
erschüttert haben: Seine Freundin ist bei einem Unfall ums Leben
gekommen. Die Mitarbeiter des Klausners haben allesamt eine Vergangenheit,
über die niemand sprechen mag. Jeder sucht auf Hiddensee Hoffnung und ein
neues Leben. Alexander Krusowitsch, genannt Kruso, schweißt das Team
zusammen. Er hat seine Schwester bei einem Fluchtversuch über die Ostsee
verloren. Seitdem versuchen er und seine Kollegen, Republikflüchtlinge
von ihrem lebensgefährlichen Plan abzuhalten. Sie nehmen die
„Schiffbrüchigen“ einige Tage in ihren Kreis auf und führen sie auf
den „Weg zur Freiheit“.
Vor der Folie dieser besonderen Zeit zeichnet der mit dem Deutschen
Buchpreis 2014 ausgezeichnete Roman Kruso des Geraers Lutz Seiler eine
Abenteuergeschichte über eine außergewöhnliche Männerfreundschaft.
Poetisch und philosophisch entfaltet sich der Kosmos hart arbeitender
Saisonkräfte, die eine Vision haben. Zwischen Spülbecken und Erdreich
werden Räume der Begegnung und der Freiheit geschaffen, die den Zuschauer
auf eine geheimnisvolle Reise in die ganz eigene Welt der Insel mitnehmen.

Weitere Vorstellungen: 8. 11. 14.30 Uhr; 15.11. 18:00; 5.12.19:30 Uhr,
22.01.19:30 Uhr; 24.1.16 14:30 Uhr; 21.2.18:00 Uhr; 25.3. 19:30 Uhr
15. November 9.30 Uhr Theatergottesdienst zu KRUSO in der St. Marien
Kirche in Gera-Untermhaus

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DIE ERMITTLUNG
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Oratorium von Peter Weiss als szenische Lesung
9. November 19:30 Uhr Schwurgerichtssaal des Justizzentrums Gera

Für die szenische Einrichtung zeichnet Manuel Kressin verantwortlich. Es
lesen Anne Diemer, Christiane Nothofer, Bruno Beeke, Ulrich Milde und
Philipp Reinheimer.
Der Termin ist nicht zufällig gewählt: Der 9. November gilt als
„Schicksalstag“ in der deutschen Geschichte. Er markiert 1918 den
Beginn der ersten deutschen Republik, 1938 den Pogrom gegen die jüdische
Bevölkerung und 1989 den Fall der Berliner Mauer.
„Die Ermittlung“ wurde am 19. Oktober 1965 im Rahmen der
Ring-Uraufführung an fünfzehn west- und ostdeutschen Theatern
uraufgeführt. Peter Weiss selbst nahm als Zuschauer am ersten Frankfurter
Auschwitz-Prozess teil und entwickelte sein Stück aus den Protokollen
Bernd Naumanns. Die elf „Gesänge“ zeigen den Weg der Opfer von der
Rampe bei der Ankunft in Auschwitz bis zum Feuerofen und berichten auf
diese Weise von immer grausameren Facetten der anonymen Massenvernichtung.
Bewusst verzichtet Weiss auf ausschmückende Elemente: Das Bühnenbild
soll sich auf einen nüchternen Gerichtssaal beschränken und jede
Ablenkung von den Zeugenberichten vermeiden.
Nach der Lesung besteht die Möglichkeit an einem Publikumsgespräch mit
Dramaturgin Svea Haugwitz teilzunehmen.

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AMAHL UND DIE NÄCHTLICHEN BESUCHER
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Weihnachtsoper von Gian-Carlo Menotti
21. November 18 Uhr Bühne am Park Gera

Ursprünglich für den Fernsehsender NBC komponiert, wurde Amahl und die
nächtlichen Besucher am 24. Dezember 1951 im New Yorker Rundfunk das
erste Mal übertragen. Im Jahr darauf kam die berührende Weihnachtsoper
Gian-Carlo Menottis (1911-2007) auch auf die Theaterbühne und avancierte
in den USA rasch zu einem Klassiker. In den 1950er Jahren kam es förmlich
zu einer „Menotti Mania“ in den USA. Er war der bei weitem
meistgespielte Komponist - musikalisch aus der Tradition Puccinis kommend.
Bei Theater&Philharmonie Thüringen kommt „Amahl und die nächtlichen
Besucher“ in der Reihe Vom Himmel hoch – Glaube und Gesellschaft in
der Regie von Michael Dissmeier auf die Bühne. Wie schon bei seiner
Inszenierung der Mono-Oper „Briefe des van Gogh“ zeichnet wiederum
Hilke Förster für die Ausstattung verantwortlich. Die Weihnachtsoper in
einem Akt kommt in der Fassung für zwei Klaviere mit Takahiro Nagasaki
(musikalische Leitung) und Yukiko Horiuchi zur Aufführung.
Theater&Philharmonie Thüringen kooperiert für diese Produktion mit dem
Goethe-Gymnasiums/Rutheneum seit 1608. Mitglieder des Konzertchores sind
in der Choreinstudierung von Christian K. Frank als Hirten zu erleben.
Menotti hat als Librettist und Komponist für die Titelpartie festgelegt,
dass sie von einem Kind gesungen werden muss. Diese Aufgabe übernimmt der
12-Jährige Marius Theisinger vom Kinderchor der Oper Leipzig. In weiteren
Partien: Anne Preuß (Mutter), Alexander Voigt (Kaspar), Chao Deng
(Melchior), Frederik Tucker a.G. (Balthazar).
Amahls alleinerziehende Mutter ist überfordert mit ihrem gehbehinderten,
aber sehr lebhaften und fantasievollen Sohn. So schenkt sie ihm zunächst
auch keinen Glauben, als er behauptet, drei Könige stünden vor der Tür
und bäten um Unterkunft. In der kleinen Wohnung geht es turbulent zu, als
die nächtlichen Besucher ihre exotischen Schätze auspacken. Hätte Amahl
nicht wenigstens ein bisschen von dem Gold verdient, das für das
Christuskind bestimmt ist? Die abwechslungsreichen Szenen sind kurz und
bei aller weihnachtlich-rührseligen Stimmung auch humorvoll.
Pro Jahr werden in Deutschland 146.000.000 Schokoladennikoläuse
hergestellt. Jeder Deutsche gibt im Schnitt 285€ für
Weihnachtsgeschenke aus. Für 63% der Menschen hat Weihnachten eine
religiöse Bedeutung. Den meisten ist es am wichtigsten, mit der Familie
zusammen zu sein. Warum ist uns Weihnachten eigentlich so wichtig? Was
suchen wir, wenn wir Weihnachten feiern? Und was suchen diese drei weisen
Sterndeuter, als sie plötzlich vor Amahls Haustür stehen?

Weitere Vorstellungen: 23. u. 25.11. 10 Uhr, 5.12. 18 Uhr, 10.12. 19.30
Uhr, 20. u. 22.12. 18 Uhr

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RIGOLETTO
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Oper von Guiseppe Verdi
27. November 19:30 Uhr Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera
22. November 11 Uhr MATINEE Konzertsaal – Eintritt frei!

Das Libretto basiert auf Victor Hugos Drama „Der König amüsiert
sich“. Seit der Uraufführung 1851 bis heute zählt „Rigoletto“
weltweit zu den meistgespielten Opern. Generalintendant Kay Kuntze
inszeniert das Meisterwerk jetzt in Gera. Die musikalische Leitung hat
Generalmusikdirektor Laurent Wagner. Für Bühne und Kostüme ist Duncan
Hayler verantwortlich. Der Opernchor und Chorgäste singen in der
Einstudierung von Holger Krause. In den Hauptpartien: Rodrigo Porras
Garulo a. G. (Herzog von Mantua),• Johannes Beck (Rigoletto), Akiho
Tsujii (Gilda)
Zwischen Karneval, Leben und Tod hat Giuseppe Verdi (1813-1901) eine
groteske Welt gezeichnet. Das Meisterwerk zeigt, was das Gefühl der Rache
mit Menschen machen kann, was es heißt, aus der Gesellschaft ausgegrenzt
zu sein, und wie vergeblich eine falsch verstandene Liebe sein kann.
Nicht nur die Kanzone des Herzogs „La donna è mobile qual piuma al
vento“ kennt man aus den Klassik-Hitparaden. Die Oper ist reich an
Melodien, die ins Ohr gehen, wie beispielsweise das Duett „Figlia –
Mio padre“ oder das Quartett “Bella figlia dell’amore”. Pathos
und Simplizität, musikalische Virtuosität und Schlichtheit liegen in
„Rigoletto“ dicht beieinander und machen den anhaltenden Reiz dieser
Oper aus, heißt es in Harenbergs Opernführer. Die Aufführung erfolgt in
italienischer Sprache mit deutschen Ãœbertiteln.

Weitere Vorstellungen: 29.11. 14.30 Uhr, 11. u. 26.12. 19.30 Uhr, 31.1.1.
16 14.30 Uhr, 8.4. u. 15.5.16 19.30 Uhr

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ZWERG NASE
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nach dem Märchen von Wilhelm Hauff in einer Bearbeitung von Simone
Schäfer
21. November 16 Uhr und 18 Uhr Landestheater Altenburg
15. November 11 Uhr Theaterfrühstück – Eintritt frei!

Die Inszenierung von Anne Keßler spricht Kinder ab 6 Jahren an. Wie schon
beim „Kalten Herz“ arbeitet Anne Keßler auch hier mit der Bühnen-
und Kostümbildnerin Hannah Hamburger zusammen. Schauspielkapellmeister
Olav Kröger hat die musikalische Leitung.
In den Rollen: Henning Bäcker (Jakob), Manuel Kressin (Hexe), Katerina
Papandreou (Mädchen Mimi), Thorsten Dara (Vater/ Leibkoch des Herzogs),
Christiane Nothofer (Mutter), Bruno Beeke (Herzog), Arno Sudermann a.G. (
Nachbarherzog).
Sei es ein Buckel, die Hautfarbe oder auffällige Kleidung – täglich
bilden Menschen Vorurteile aufgrund von Äußerlichkeiten, die sich
schnell zu Ausgrenzung gegenüber „Andersartigen“ entwickeln können.
Dem Gegenüber aufgeschlossen zu begegnen, muss man von Kindesbeinen an
lernen. Themen wie diese werden in dem Märchen auf zauberhaft-magische
Weise verhandelt, ohne dabei belehrend zu sein. Vielmehr lädt die
Inszenierung Anne Keßlers zu einer bunten, phantastisch-skurrilen Reise
ein, bei der Groß und Klein viel zu lachen haben. Und schließlich ist da
noch die Magie eines Fluches, der ermöglicht, die eigenen Fähigkeiten
und Stärken zu entdecken.
Zum Theaterfrühstück lädt die Vereinigung der Theaterfreunde für
Altenburg und Umkreis e. V. gemeinsam mit dem Theater am Sonntag, 15.
November, 11:00 Uhr ins Heizhaus ein. Dort können die kleinen und großen
Märchenfreunde bei freiem Eintritt vorab schon mehr erfahren.
Auch in diesem Jahr kommt das Weihnachtsmärchen mit Unterstützung durch
die EWA und der Vereinigung der Theaterfreunde für Altenburg und Umkreis
e. V. heraus.

Vorstellungstermine für Familien: Sa. 21. Nov. 16 Uhr und 18 Uhr, Sa. 28.
Nov. und So. 29. Nov. 15 Uhr, So. 20. Dez. 18 Uhr
Kartenbestellungen und Terminvereinbarungen für Schülergruppen im
Besucherservice Telefon 03447-585-177 oder -160. Viele der insgesamt 15
Vormittagsvorstellungen sind bereits ausverkauft.

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EIN SCHAF FÃœRS LEBEN
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Puppentheater nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Maritgen Matter und
Anke Faust in einer Bearbeitung von Manuel Kressin für Kinder ab 4 Jahre
29. November 16:00 Uhr Puppentheater Gera am Gustav-Hennig-Platz Gera

Hungrig ist Wolf, als er nachts in den Schafstall kommt. Er findet ein
einsames Schaf vor – scheinbar leichte Beute. Doch das Tier ist so froh,
endlich Besuch zu haben, dass es laut und wild drauf los plappert. Wolf
irritiert das. Es wird damit doch wohl nicht den Bauern aufwecken? Dann
wäre es um ihn geschehen! Unter einem Vorwand lockt er Schaf aus seinem
Stall. Gemeinsam wollen sie einen Ausflug machen, nach „Erfahrungen“,
einer Stadt, wo man viel erleben kann. So stapfen denn beide durch den
Schnee, das fröhliche Schaf und der hungrige Wolf. Doch lange kann Wolf
seine schlechte Laune nicht aufrecht halten – bei einer rasanten
Rodelrutschpartie mit dem Schlitten hat auch er ausgesprochen viel Spaß.
Vielleicht könnten Schaf und Wolf sogar Freunde werden? Wenn da nicht
dieses ständige Magenknurren wäre! Doch noch bevor sich Wolf entscheiden
kann, ob er Schaf nun wirklich essen mag oder nicht, schwebt sein eigenes
Leben in Gefahr und das Schaf muss seinen Mut unter Beweis stellen …
Lys Schubert übernimmt die Figur Schaf und Marcella von Jan den Wolf.
Regie führt Stefan Wey.
Mit dieser Produktion stellt sich ein in der Puppentheater-Szene namhafter
Ausstatter als neues festes Ensemblemitglied vor. Seit Oktober ist
Christian Werdin Ausstatter am Puppentheater von Theater&Philharmonie
Thüringen. Für die Kostüme zeichnet Marita Bachmaier verantwortlich.

Weitere Familienvorstellungen: 5.12. 15 Uhr, 6.12. 10 Uhr, 19.12. 15 Uhr,
20., 22.und 23. 12. 10 Uhr, 27.12. 10 Uhr

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DIE ZAUBERTROMMEL
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Ein Musikmärchen aus Afrika von Johnny Lamprecht
ab 4. Dezember im Großen Haus Gera
Familienvorstellungen: So. 6. Dez. 18 Uhr, Sa. 13. u. 19. Dez. 16 Uhr,
20. Dez. 11 Uhr

Das traditionelle Märchen in der Vorweihnachtszeit, das in jedem Jahr
kleine und große Zuschauer ins Theater lockt, ist in diesem Jahr in
Gera: „Die Zaubertrommel“, ein Musikmärchen aus Afrika von Johnny
Lamprecht. Der Autor, Musiker und Familientherapeut erzählt darin für
ein internationales Theaterensemble und rund 400 junge Trommler ab 6
Jahren im Theatersaal, ohne deren tatkräftige Mithilfe die Geschichte auf
der Bühne nicht realisiert werden kann, von der Kraft der Freundschaft.
Die Begeisterung der Zuschauer im Vorjahr im Landestheater Altenburg war
phänomenal. Die Premiere im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera ist
am Freitag, 4. Dezember, 9.00 Uhr ist ausverkauft.
In einem Dorf auf der Insel Tamborena, wo Menschen aus aller Welt in
Frieden zusammenleben, sitzen Frauen und Männer beisammen und lassen mit
Geschichten, Gesang und Trommeln den Tag ausklingen. Der Tanz- und
Trommellehrer Bacary berichtet von einem Trommelwettbewerb, bei dem der
beste Trommler von ganz Tamborena ermittelt werden soll. Sofort sind das
Mädchen Fatou und der Junge Siyabongo begeistert und wollen mitmachen. Da
springt plötzlich der böse Zauberer Kalabante in den Kreis und
behauptet, der beste Trommler zu sein. Als Bacary ihm mutig widerspricht,
verwandelt der böse Zauberer ihn in eine große Schlange. Fatou und
Siyabongo begeben sich auf eine abenteuerliche Reise, die sie zum heiligen
Wanderbaum und seinen Elfen, zu den frechen Vögeln Kanakankundas und den
musikalischen Elefanten führt. Alle aber sagen, nur die Kraft von
„tausend Händen aus der Ferne“ könne die Macht des Zauberers brechen
…
Alle, die bereits das afrikanische Märchen „Ayana Rabenschwester“
gesehen haben, freuen sich sicher ganz besonders. Katharina Weithaler, die
darin mitspielte, hat diesmal die Regie übernommen. Zu den aus dieser
Inszenierung bekannten Schauspielern Rasmata Rachelle Emmanuella Ouedraogo
und Ouelgo Téné aus Burkina Faso gesellen sich mit Moussa Ouedraogo,
Patrizia N. M'Bailede, Issa Tiendrebeogo und Mahamadou Tapsoba weitere
Schauspieler aus diesem afrikanischen Land. Auch die Kostümbildnerin
Martine Somé kommt aus Burkina Faso. Das Bühnenbild entwarf Gesine
Pitzer. Anne Diemer und Philipp Reinheimer ergänzen das internationale
Schauspielensemble.

Kartenbestellungen und Terminvereinbarungen für Schülergruppen im
Besucherservice bei Marco Schmidt Telefon 0365-8279102. Viele der
Vormittagsvorstellungen sind bereits ausverkauft.

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KONZERTE
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1. Dunkelkonzert
8.11. 11 Uhr Heizhaus Altenburg
Die Altenburger Kammerkonzertreihe geht in dieser Spielzeit neue Wege. Mit
veränderter Anfangszeit, bis auf eine Ausnahme immer sonntags 11 Uhr,
laden die Musikerinnen und Musiker in sechs unterschiedliche
Veranstaltungsräume in Altenburg und im Altenburger Land ein. Programm,
Klang und Raum sind dabei aufeinander so abgestimmt, dass interessante,
neue Gesamteindrücke entstehen können.
Los geht es noch einmal am etablierten Ort: dem HEIZHAUS des
Landestheaters. Ppräsentiert sich dieses doch als der ideale Ort für ein
DUNKELKONZERT, einem Novum in unserer Region. Im Programm mit dem Titel
BLACKbox spielen Kathrin Osten - Flöte, Uwe Knaust - Klarinette, Markus
Dreßler - Violine und Olav Kröger an den Tasteninstrumenten Musik aus
verschiedenen Epochen über weite Strecken in absoluter Dunkelheit.
Sowohl das Musizieren als auch das Hören von Musik steht normalerweise
im Konzert untrennbar in Verbindung mit visueller Kommunikation und
optischen Reizen. Bei einem DUNKELKONZERT wird der Sehsinn ausgeschaltet -
die Musik erklingt im komplett abgedunkelten Konzertraum.

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3. Philharmonisches Konzert
11. und 12. November Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera
13. November Landestheater Altenburg, Beginn jeweils 19.30 Uhr - 18.45 Uhr
Einführung
Alexander Skrjabin zum 100. Todesjahr gewidmet
Im Mittelpunkt steht sein Klavierkonzert fis-Moll op. 20. Als Alexander
Skrjabin 1915 mit nur 43 Jahren starb, hatte er bereits einen wichtigen
Grundstein für die Musik des 20. Jahrhunderts gelegt. Die einzigartige
Komposition seines Klavierkonzerts op. 20 zeichnet sich durch brillante
Klavierkaskaden und über die gesamte Klaviatur reichende Akkordflächen
aus.
Der Solist ist Hardy Rittner. Der in Berlin lebende Pianist erhielt
bereits zwei Echo-Klassik Auszeichnungen als Nachwuchskünstler des Jahres
2009 und für die beste solistische Einspielung 2010.
Mit Peter Tschaikowskis Streicherserenade C-Dur op. 48 eröffnet das
Philharmonische Orchester Altenburg-Gera unter Leitung seines
Generalmusikdirektor Laurent Wagner diesen russischen Abend.
Sergej Rachmaninow ist der dritte russische Komponist im Bunde. Seine
Sinfonischen Tänze op. 45 beschließen das Konzert.
Skrjabin und Rachmaninow lernten sich auf dem Konservatorium kennen,
provozierten sich und wurden zu Konkurrenten. Skrjabin starb fast drei
Jahrzehnte vor Rachmaninow. Rachmaninow war tief betroffen und spielte
eine ganze Tournee mit Skrjabins Werken. Die Sinfonischen Tänze von 1940
sind Rachmaninows letztes Orchesterwerk, in dem er auf sein gesamtes
sinfonisches Schaffen zurückblickt, wobei wunderbare Klangfarben und
Effekte entfaltet werden.

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GASTSPIELE
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Der mit dem Fuchs spricht
ein Theaterstück von Caren Pfeil zur Prävention von sexuellem Missbrauch
Montag, 2.11., 11:00 + 16:00 sowie am Dienstag, 3.11., 9:00 + 11:00 Uhr
im Puppentheater Gera

Die Inszenierung wurde durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
und die Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz
gefördert und gastiert seit Oktober 2013 bundesweit. Sie wird für Kinder
ab 8 Jahre empfohlen. Christina Kraft und Klaus Frenzel spielen in der
Regie von Caren Pfeil. Die Ausstattung ist von Ines Nadler. Für die
theaterpädagogische Nachbereitung ist Kerstin Rothe verantwortlich.
Nase ist ein etwa zehnjähriger Junge, der in einem alten Bus auf einem
Autofriedhof lebt. Wenn er sich allein fühlt, spricht er mit dem Fuchs,
der schon lange sein Freund ist, auch als er noch zuhause wohnte. Doch
dann zog Onkel Sven bei ihnen ein. Eines Nachts kam er in Nases Zimmer,
und dann immer wieder. Da ist Nase abgehauen. - Plötzlich hört er
jemanden zwischen den alten Bussen herumschleichen, einen Clown. Auch er
ist auf der Suche nach einem neuen Zuhause.
Was zunächst wie eine neuerliche Bedrohung erscheint, wird für den
Jungen zu einer ganz neuen und heilenden Erfahrung.
Das Thema sexueller Missbrauch ist besetzt mit Tabus, Ängsten und
Verunsicherungen. Statistiken belegen, dass der übergroße Anteil der
Missbrauchsfälle im unmittelbaren sozialen Umfeld der betroffenen Kinder
stattfindet. Das macht es so schwierig, darüber zu sprechen. Das macht es
so notwendig, dass wir darüber sprechen. Sexueller Missbrauch wird hier
aber nicht vordergründig als eine Art "Fallstudie" gezeigt, sondern
bildet den Hintergrund für die Entscheidung des Jungen, von Zuhause
wegzugehen. Im übertragenen Sinn ist es auch eine Ermutigung für Kinder,
die Opferrolle zu verlassen, der eigenen Kraft zu vertrauen und sich
selbst schützen zu lernen, sich Hilfe zu suchen.
Theater kann Beziehungen und Vorgänge durchschaubar machen und damit auch
beherrschbar. Es kann Kinder in ihrer Kompetenz zum Selbstschutz stärken.
Theater kann Mut machen und Lösungsvorschläge geben. Mit der
Inszenierung "Der mit dem Fuchs spricht" möchten wir das Thema sensibel
aufbereiten. Andererseits bietet das nicht-illusionistische Spiel die
Möglichkeit, das Geschehen jederzeit als SPIEL durchschauen zu können.
Ziel ist, die Kinder in der Wahrnehmung ihrer Gefühle und Bedürfnisse zu
schulen und zu bestärken, und ihnen andererseits Möglichkeiten zu
eröffnen, sich mit ihren Fragen und Ängsten an Erwachsene zu wenden. Das
Stück möchte auch den Dialog von Eltern und PädagogInnen über dieses
Thema anregen, die Sensibilität der Gesellschaft dafür erhöhen und
Kinder damit nachhaltig vor sexueller Gewalt schützen helfen.
Zur Vorstellung, die ca. 45 Min. dauert, gehört eine theaterpädagogische
Nachbereitung, in der die Angebote des Stückes mit den Kindern
spielerisch weiter bearbeitet werden.

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Mein Ostdeutscher Zwilling
Doku-Theaterprojekt von Hilde Schneider und Heinke Hartmann
20. November 19.30 Uhr Heizhaus Altenburg

25 Jahre Wiedervereinigung – doch wie weit sind wir wirklich
vereint?Menschen zwischen 35 und 70 aus Konstanz und Umgebung haben sich
zum Jubiläumsjahr der Wiedervereinigung auf die Suche nach einem
„Zwilling“ in den Neuen Bundesländern gemacht, sprich: einem
Menschen, der am gleichen Tag geboren wurde. „Sechs Zwillingspaare haben
sich gefunden und seit Herbst 2014 miteinander kommuniziert: bei
moderierten Treffen und Proben in Konstanz, telefonisch, per E-Mail,
Facebook, in Briefen und Interviews“, beschreibt Heinke Hartmann die
Vorarbeiten. Aus dem Material hat Hilde Schneider ein Stück geschrieben.
„Auch nach 25 Jahren Wiedervereinigung steht noch viel Trennendes und
Unausgesprochenes zwischen den Menschen. Eigentlich besteht großer
Redebedarf, aber das Redebedürfnis ist eher gering“, findet Schneider.
Den Theatermacherinnen war auch die Sichtweise der Generation wichtig, die
die Teilung nicht mehr bewusst erlebt hat. Ein Schuljahr lang haben sie
mit einer neunten Klasse der Konstanzer Wessenbergschule das Thema
spielerisch bearbeitet. In Meerane (Sachsen) fanden sie eine
„Zwillingsklasse“. Höhepunkt war eine einwöchige Reise nach Sachsen
und der Austausch mit den Gleichaltrigen vor Ort. Die filmische
Dokumentation dieser Exkursion fließt über Videoprojektionen in das
Stück ein.
Produziert und kommunikativ begleitet wird das Projekt von der Agentur Die
Regionauten. „Theater kann uns einen Spiegel vorhalten“, ist sich der
Geschäftsführer Felix Pfäfflin sicher.
Gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED
Diktatur, durch den Landesverband Freier Theater Baden-Württemberg e.V.
aus Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst des
Landes Baden-Württemberg, durch das Amt für Schulen, Bildung und
Wissenschaft der Stadt Konstanz und den Fonds Soziokultur.

mehr (Link:
http://www.tpthueringen.de/index.php?id=203&rid=t_2063&mid=35&aC=d3b0e2f9&jumpurl=-20
)

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TIPPS
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Begleitprogramm zu KRUSO
in Zusammenarbeit mit der Stasi-Unterlagen-Behörde Gera
vom 1. bis 6. November – Eintritt frei
Zwischen 1961 und 1989 wagten über 5600 DDR-Bürger den Fluchtversuch
über die Ostsee. Ein ausgeklügeltes Überwachungsnetz an den Stränden
versuchte dies zu verhindern.
Die Insel Hiddensee war einerseits eine Oase vieler Intellektueller und
Künstler, andererseits streng bewachtes Sperrgebiet. Das Begleitprogramm
möchte Einzelschicksale beleuchten und Einblicke in die systematische
Arbeit der Staatssicherheit geben.

Sonntag, 01.11.2015
11.00 Uhr – 12.00 Uhr
Matinee „Kruso“ in der Bühne am Park Gera
Mit dem Regieteam und Dr. Katrin Pöhnert, BStU Gera
Moderation: Dramaturgin Svea Haugwitz
Im Anschluss: Ausstellungseröffnung „Flucht über die Ostsee“ im
Spiegelfoyer
13.00 Uhr
Führung „Unterwegs im Archiv“ → BStU Gera
Inklusive Besichtigung der neuen Sonderausstellung „Hoffnungsträger
oder Staatsfeind? DDR-Jugend und Stasi an der Ostsee“

Donnerstag, 05.11.2015
19.00 Uhr
Zeitzeugengespräch „Ostseeflüchtlinge im Stasi-Visier“ → BStU
Gera, Großer Saal
Die Thüringer Familie Greif erzählt von ihrem gescheiterten
Fluchtversuch und anschließender Inhaftierung. Zeitzeugengespräch mit
anschließender Diskussionsrunde.
Moderation: Dr. Volker Höffer, BStU Rostock

Freitag, 06.11.2015
16.00 Uhr
Führung „Unterwegs im Archiv“ → BStU Gera
17.00 Uhr – 18.00 Uhr
Filmvorführung „Kurzer Prozess – Eine Seefahrt in den Stasi-Knast“
→ BStU Gera, Großer Saal
Dokumentarfilm über eine Gruppe Jugendlicher, die ein harmloser Scherz
ins Gefängnis brachte

Sonderausstellung in der BStU-Außenstelle Gera
„Hoffnungsträger oder Staatsfeind? DDR-Jugend und Stasi an der
Ostsee“
1. November – 4. Dezember 2015 Mo – Fr: 08.00 Uhr – 17.00 Uhr

Ringlesung mit vier Erzählungen von Éric-Emmanuel Schmitt
„Kein Frieden unter den Nationen ohne Frieden unter den Religionen“
– frei nach Hans Küngs Credo initiiert das Puppentheater eine
Ringlesung und nennt sie „Zyklus des Unsichtbaren“. Dabei werden im
November in Gera an vier Abenden vier Erzählungen von Éric-Emmanuel
Schmitt vorgestellt, die Religionen zu entdecken suchen.
In einer Zeit, in der die Städte immer multireligiöser werden, Toleranz
und Verständnis anderen Religionen gegenüber jedoch gefährdet scheinen,
möchte Theater&Philhamonie Thüringen zum Dialog beitragen. Die
Erzählungen Schmitts können den Zugang zu den Religionen erleichter.
Nach jeder Erzählung gibt es ein Nachgespräch mit einem Vertreter der
jeweiligen Religion. Die Ringlesung wird im Rahmen des Bundesprogrammes
Demokratie leben! gefördert. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist
frei.
Die erste Lesung findet am Montag, 2. November, 18 Uhr im Rathaussaal Gera
im Rahmen der 23. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur statt.
Mo, 2.11. 18.00 Uhr: „Das Kind von Noah“ zum Judentum, Rathaussaal
Gera. Es liest Sabine Schramm. Nachgespräch mit Rabbiner Zsolt Balla,
Leipzig.
Joseph weiß noch gar nicht viel über seine Religion, als er nach dem
Einmarsch der Deutschen in Brüssel gezwungen ist, einen gelben Stern auf
der Jacke zu tragen. Von seinen Eltern getrennt, wird Joseph in die
„Gelbe Villa“ gebracht, wo Pater Bims jüdische Kinder versteckt. Der
Pater hilft Joseph, seine Religion zu entdecken und zu verstehen.
Gemeinsam sammeln sie Zeugnisse des Judentums, um diese zu bewahren.
Weitere Termine
Sa, 7.11. 17.00 Uhr: „Oskar und die Dame in Rosa“ zum Christentum, St.
Marienkirche Gera.
Es liest: Marcella von Jahn. Nachgespräch mit Pfarrer Dr. Hiddemann
Sa, 21.11. 19.30 Uhr: „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ zum
Islam, fliesenschön, Weinbergstraße 4, Gera . Es liest: Lutz Großmann.
Sa, 28.11. 18:00 Uhr: „Milarepa“ zum Buddhismus, YOGA-Zentrum Gera,
Schülerstraße 40.
Es liest Lys Schubert.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Die Ringlesung für Altenburg ist im Frühling 2016 in Planung.

Schauspieler lesen bei Ihnen zu Hause
14. November Beginn 19.30 Uhr - Einlass ab 19.00 Uhr in Altenburg und Gera
Nach den überaus beliebten „Literarischen Salons“ seit 2012 rückt
Theater&Philharmonie Thüringen auch in diesem Jahr wieder ganz nahe an
sein Publikum heran. Die Schauspieler sind bereit, für eine Lesung zu
Ihnen nach Hause zu kommen und erwarten Ihre Einladung! Sie können unter
den Mitgliedern des Schauspielensembles wählen. Wenn Sie Interesse daran
haben, Ihre Wohnung für einen Abend in einen literarischen Salon zu
verwandeln und dort 15 bis 20 Literaturfreunden Gelegenheit geben können,
die Lesung mit Ihnen zu genießen und sich vielleicht anschließend
darüber zu unterhalten, melden Sie sich bitte bei Marketingleiterin
Barbara Altenkirch (Telefon 0365-8279-242 oder
barbara.altenkirch@tpthueringen.de
Das Interesse an dieser Veranstaltungsform ist groß und nur noch wenige
Künstler nicht vergeben.
Wer als Gast eine Lesung besuchen möchte, sucht sich den Schauspieler mit
dessen Buchauswahl aus und erfährt beim Kauf der Karte für 5,- Euro an
der Theaterkasse, wo sie stattfindet.
Es lesen:
Christiane Nothofer · Benoîte Groult: Salz auf unserer Haut
Manuel Kressin · Mark Twain: Meistererzählungen
Anne Diemer · Theodor Fontane: Effi Briest
Thorsten Dara · Flann O’Brien: Durst
Bruno Beeke · William Kotzwinkle: Fan Man
Hennig Bäcker · Wolfgang Braun: Über das Meer. Mit Syrern auf der
Flucht nach Europa
Philipp Reinheimer · Wladimir Kaminer: Russendisko
Bernhard Stengele · liest von der diesjährigen Nobelpreisträgerin
Swetlana Alexijewitsch
Ulrich Milde · Hellmuth Karasek: Das finde ich aber gar nicht komisch!
Geschichte in Witzen und Geschichten über Witze
Mechthild Scrobanita · Katrin Rohde: Mama Tenga. Mein afrikanisches Leben
Sabine Schramm und Lutz Großmann · Katherine Kressmann: Adressat
unbekannt
Katerina Papandreou, Rachelle Emmanuella Rasmata Ouedraogo und Ouelgo
Téné nennen ihr gemeinsames Programm: OueKaRa – Die Welt zu Gast bei
Freunden
Ehrenmitglied Karin Kundt-Petters beteiligt sich mit heiteren Geschichten
über die Liebe von Wilhelm Busch bis Kurt Tucholsky

Theatercafé
Der Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V.
7. November, um 14.30 Uhr, Bühne am Park Gera
Zu Gast bei Günter Markwarth sind an diesem Nachmittag zwei seiner
Kollegen aus dem Musiktheater, Christel Loetzsch und Alexander Voigt. In
der neuen Operetten-Inszenierung „Viktoria und ihr Husar“ wie auch im
„Rosenkavalier“ von Richard Strauss kann man die drei gemeinsam auf
der Bühne erleben. Kapellmeister Thomas Wicklein begleitet sie bei den
musikalischen Kostproben, die sie geben werden, am Klavier.
Karten für das Theatercafé sind zum Preis von 12 € inklusive Kaffee
bzw. Tee und Kuchen sowie einem Glas Sekt in der Pause oder zum Preis von
8,- Euro ohne Kaffeegedeck und Sekt an der Theaterkasse erhältlich.

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VORSCHAU
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Jochen Kowalski & IL CONCERTINO VIRTUOSO

Auf ein besonderes Gastspiel dürfen sich die Musikfreunde in Gera am 4.
Dezember freuen. Um 19.30 Uhr sind im Konzertsaal der Bühnen der Stadt
Kammersänger Jochen Kowalski und IL CONCERTINO VIRTUOSO mit Arien und
Orchestermusiken aus dem Barock zu erleben.
Der Berliner Kammersänger Jochen Kowalski ist einer der vielseitigsten
Altisten der Gegenwart. Seine Laufbahn begann an der Komischen Oper Berlin
und von dort startete er auch seine internationale Karriere. Viele
herausragende Partien, meist in Inszenierungen von Harry Kupfer, haben ihn
weltweit populär gemacht. Gastspiele führten ihn an alle führenden
Opernhäuser Deutschlands genauso wie an die Wiener Staats- und Volksoper,
die Grand Opera de Paris, das Royal Opera House Covent Garden und –
Höhepunkt jeder Sängerlaufbahn – für fünf Spielzeiten an die
Metropolitan Opera in New York. Sein dortiges Auftreten als Orlofsky in
Strauß’ „Die Fledermaus“ und als Oberon in Brittens „A Midsummer
Night’s Dream“ glichen einer Sensation. Weltweit gefeiert wurden
Jochen Kowalskis „Orfeo“ und „Cesar“ an der Komischen Oper Berlin
wie auch sein „Tancredi“ in Rossinis gleichnamiger Oper an der
Deutschen Staatsoper Berlin.
Auf dem Programm von Jochen Kowalski und IL CONCERTINO VIRTUOSO mit Axel
Wilczok und Andreas Jentzsch (Violine Solo), Eva Römisch und Yunna Weber
(Violine), Holger Esprig (Viola), Johanna Halm(Violoncello), Alf Moser
(Kontrabass) und Günther Albers(Cembalo) stehen u.a. Werke von Antonio
Vivaldi, Arcangelo Corelli, Johann Sebastian Bach , Georg Friedrich
Händel, Christoph Willibald Gluck, Henry Purcell und Giovanni Battista
Pergolesi. IL CONCERTINO VIRTUOSO ist ein Ensemble von Spitzenmusikern der
Staatskapelle Berlin. Die Mitglieder des Ensembles verbindet ein
besonderes Interesse an der Musik der großen komponierenden Virtuosen der
Barockzeit.

Karten je nach Platzgruppe zum Preis von 31,-, 26,- oder 21,- Euro –
Ermäßigungen für Berechtigte werden gewährt – sind an der
Theaterkasse erhältlich, telefonische Reservierungen unter 0365-8279105

mehr (Link:
http://www.tpthueringen.de/index.php?id=203&rid=t_2063&mid=35&aC=d3b0e2f9&jumpurl=-21
)


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