Newsletter Oktober 2015

3 jaren geleden


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Bühnen der Stadt Gera & Landestheater Altenburg | Newsletter Oktober 2015

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Newsletter-Abonnenten,

4 Premieren hat der Monat Oktober zu bieten! In unseren Theaternachrichten
informieren wir Sie wie immer im Detail über Premieren, Konzerte und
Gastspiele des Monats und geben Tipps.

Falls Sie sich dazu äußern wollen, Vorschläge und Anregungen haben oder
ein bisschen Kritik üben wollen: Schreiben Sie uns oder rufen Sie uns an!
Wir freuen uns über jede Rückmeldung.

Bleiben Sie Ihrem Theater gewogen!

Mit freundlichem Gruß

Evelyn Böhme-Pock
Pressereferentin
Theaterplatz 1
07548 Gera
Telefon: 0365/8279206
Fax: 0365/8279225
presse@tpthueringen.de (Link: presse@tpthueringen.de )

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PREMIEREN AUF EINEN BLICK
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Alice im Wunderland
Kammeroper von Johannes Harneit
Uraufführung des Auftragswerkes für den Theaterkinderchor
3. Oktober · 17:00 Uhr · Landestheater Altenburg · Heizhaus

Viktoria und ihr Husar
Operette von Paul Abraham
4. Oktober · 18:00 Uhr · Landestheater Altenburg · Großes Haus

KeimZeit
Ballett von Silvana Schröder
Musik von und mit Keimzeit
13. Oktober · 19:30 Uhr · Landestheater Altenburg · Großes Haus

Martha oder Der Markt zu Richmond
Romantisch-komische Oper von Friedrich von Flotow
16. Oktober · 19:30 Uhr · Bühnen der Stadt Gera · Großes Haus


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ALICE IM WUNDERLAND
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Kammeroper von Johannes Harneit
Uraufführung des Auftragswerkes für den Theaterkinderchor
3. Oktober · 17:00 Uhr · Landestheater · Heizhaus
Der Komponist Johannes Harneit und die Librettistin Lis Arends haben eine
Kammeroper für Kinder und Erwachsene in zwei Akten nach dem Buch
„Alice’s Adventures in Wonderland“ von Lewis Carroll (1832-1898)
geschaffen. In Gera wurde die Inszenierung stets vor ausverkauftem Haus
gezeigt.
Der britische Schriftsteller hat eine wunderbare Geschichte für Kinder
und Erwachsene geschrieben, die anregt, sich mit wesentlichen Fragen des
Daseins auseinanderzusetzen. Es geht um Lebensziele und -wege, um die
eigene Größe, um Macht und Ohnmacht – und immer wieder um die Frage
der Identität: WER bist DU? Für die vielen Verwandlungen, die Alice
dabei durchläuft, werden überraschende, theatrale Mittel gefunden, die
man in noch keinem Film gesehen hat.
Die Kammeroper stellt den Kinderchor in den Mittelpunkt und fördert durch
das Zusammenspiel mit Sängern aus dem Musiktheaterensemble des Theaters
die musikalischen Fähigkeiten und die Spielfreude der Kinder: jedes
Mitglied des Kinderchores bekommt eine eigene Rolle.
Nächste Vorstellungen: 04.10. 11:00 Uhr und 24.10. 15:00 Uhr
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VIKTORIA UND IHR HUSAR
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Operette von Paul Abraham
4. Oktober · 18:00 Uhr · Landestheater Altenburg · Großes Haus

1930 in Budapest mit großem Erfolg uraufgeführt, wurde „Viktoria und
ihr Husar“ zum ersten Welterfolg von Paul Abraham (1892-1960). Bereits
im selben Jahr feierte die Operette auch in Altenburg erfolgreich
Premiere. Die Nationalsozialisten beendeten 1933 die so hoffnungsvoll
begonnene Karriere des jüdischen Komponisten und verboten die Aufführung
seiner Werke, die fortan für lange Zeit in Vergessenheit gerieten.
Höchste Zeit also die aufregende Liebesgeschichte mit Ohrwürmern wie
„Mausi, süß warst du heute Nacht“, „Meine Mama war aus Yokohama“
und „Reich’ mir zum Abschied noch einmal die Hände“ wieder auf die
Bühne zu bringen.

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Weitere Vorstellungen:

Altenburg
08.10.15, 14:30 Uhr
23.10.15, 19:30 Uhr
08.11.15, 18:00 Uhr
06.03.16, 14:30 Uhr
08.05.16, 19:30 Uhr

Gera
03.06.16, 19:30 Uhr Premiere
04.06.16, 19.30 Uhr
05.06.16, 14.30 Uhr
26.06.16, 14.30 Uhr


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KEIMZEIT
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Ballett von Silvana Schröder
Musik von und mit Keimzeit

13. Oktober · 19:30 Uhr · Landestheater Altenburg · Große Haus

Für die Ballettdirektorin Silvana Schröder ist ein Traum in Erfüllung
gegangen: die von ihr seit ihrer Teenagerzeit verehrte Band Keimzeit hat
zugesagt, mit ihr an einem Tanzstück zu arbeiten und darin in jeder
Vorstellung live aufzutreten. Seit der Uraufführung am 7. November 2014
im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera sahen 5.311 Besucher in 10
ausverkauften Vorstellungen „KeimZeit“ und waren begeistert.
Man kann Keimzeit nicht nur eine unvergleichliche Tanzband nennen, es ist
vor allem auch eine eigenwillig tanzende Band, die nicht nur seit über
drei Jahrzehnten ihre Fans bewegt, sondern selbst in Bewegung ist. 1980
von den vier jungen, musischen Geschwistern Leisegang im brandenburgischen
Bad Belzig aus „Überschuss an Energie“ als Tanzband Jogger gegründet
(und 1982 in Keimzeit umbenannt), macht die Band seither beständig
Häutungen, Ablösungs- und Erneuerungsprozesse durch. Und vielleicht ist
dies der Grund für ihr langes Bestehen.

Die Produktion kommt heraus mit freundlicher Unterstützung der
DKB.Weitere Vorstellungen im

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Landestheater Altenburg:
14. und 15. Oktober 19:30 Uhr
22., 23. und 24. März 19:30 Uhr


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MARTHA ODER DER MARKT ZU RICHMOND
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Romantisch-komische Oper von Friedrich von Flotow

16. Oktober · 19:30 Uhr · Bühnen der Stadt Gera · Großes Haus

Von Flotows (1812-1883) erste Oper ist seit der Uraufführung 1847 in Wien
sein meistgespieltes und beliebtestes Werk. Der volkstümliche Stoff
wartet mit einer Mischung aus Komik und Sentimentalität, Heiterkeit und
Gefühlsseligkeit auf. Von Flotow schrieb dafür eingängige Melodien in
mal besinnlichem, mal volkstümlich-heiterem Charakter. Die bekannteste
ist wohl „Letzte Rose. Wie magst du so einsam hier blüh'n?“
Lady Harriet, Edelfräulein der Königin, führt ein eintöniges Leben bei
Hofe. Sie hat von allem – und von allem zu viel: Reichtum, Schmuck,
Bedienstete. Was in ihrem Leben fehlt, ist die Liebe. Als eines Tages am
Fenster Mädchen auf dem Weg nach Richmond vorbeiziehen, um sich als
Mägde zu verdingen, kommt ihr eine verrückte Idee: Zusammen mit ihrer
Vertrauten Nancy verkleidet sie sich als Dienstmagd und zieht in
Begleitung ihres Vetters Lord Tristan Mickleford ebenfalls zum Markt.
Unter den Decknamen „Martha“ und „Julia“ lassen sich die beiden
Frauen inkognito von den Pächtern Lyonel und Plumkett anwerben. Sie
folgen den Herren auf ihr Gut, wo sich herausstellt, dass sie nichts von
Haus- und Hofarbeit verstehen; die beiden Frauen fliehen noch in der
gleichen Nacht. Einige Tage später begegnen sie den beiden Männern
wieder – diesmal als Lady Harriett und Nancy. Und es stellt sich heraus,
dass die Maskerade doch nicht folgenlos geblieben ist ...

Weitere Vorstellungen: 18.10. 14:30 Uhr, 24.10. und 20.11. 19:30 Uhr

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KONZERTE
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2. Philharmonisches Konzert
Johann Melchior Molter zum 250. Todesjahr gewidmet

21. und 22. Oktober · 19:30 Uhr · Bühnen der Stadt Gera ·
Konzertsaal

Es musiziert das Reußische Kammerorchester unter Leitung von Werner
Ehrhardt. Solisten sind Julia Sophie Wagner (Sopran), Judith Eisenhofer
(Violine) und Andreas Knoop (Flöte).
Thüringen war von jeher ein Musikland. Neben den Größen, die hier
beheimatet waren, wie Schütz, Telemann, Bach mit seinen Söhnen oder
Liszt, gibt es bei genauem Hinschauen weitere Thüringer, die unbestritten
den Lauf der Musikgeschichte mitbestimmten. So Johann Melchior Molter. Der
aus Tiefenort stammende Komponist wirkte zunächst in Eisenach, unternahm
zwei große Italienreisen, auf denen er bedeutenden Künstlern begegnete,
und galt zu Lebzeiten als einer der produktivsten und markantesten
Komponisten. Schnell und innovativ nahm er neue Strömungen auf,
verschmolz mitteldeutsche mit italienischen Traditionen und trug diesen
modernen Stil nach Karlsruhe, wo er über Jahrzehnte das Musikwesen
prägte. Somit gehört der einst hochangesehene Komponist zu den
maßgeblichen Wegbereitern, die den Übergang vom Barock zur Klassik
gestalteten.
Aus Anlass des 250. Todesjahres von Molter initiierte Theater&Philharmonie
Thüringen mit dem Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena ein
langfristig vorbereitetes Projekt. Unter der wissenschaftlichen Leitung
von Prof. Dr. Helen Geyer edierte eine Gruppe von Studierenden der
Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar Werke Molters, die seit seinem
Tod nicht mehr gespielt wurden. Aus den in Karlsruhe archivierten
Handschriften Molters wurde speziell für dieses Konzert in mühevoller
Arbeit modernes, spielbares Notenmaterial erstellt, sodass diese Musik zum
ersten Mal seit 250 Jahren wieder erklingen kann.
Die Sonata grossa ist eine von Molter entwickelte Gattung für Streicher
und Bläser mit festlichem Ouvertüren-Charakter. Zu seinen frühen,
virtuosen Solokonzerten und Konzertarien ließ sich Molter in Italien
inspirieren. Beeinflusst wurde er dort von der Musik des berühmten
Antonio Vivaldi, dessen Vier Jahreszeiten bis heute der Innbegriff des
barocken Violinkonzerts sind. In Molters späterer Position in Karlsruhe
genoss er die Nähe zum führenden Musikzentrum Mannheim und komponierte
zwischen 1742 und 1765 in einer sehr frühen Phase dieser Gattung 141
Sinfonien. Diese Art der Komposition hatte vielleicht der junge Mozart
noch im Ohr, als dieser 1774 sein KV 201 in A-Dur ersann, die beliebteste
seiner frühen Sinfonien.
Aufbauend auf die Tradition des Reußischen Hofes wurde 1960 das
Reußische Kammerorchester gegründet. Überregionale Anerkennung erlangte
der Klangkörper vor allem durch seine regelmäßigen Auftritte in der
Dresdner Frauenkirche sowie zahlreichen Rundfunk- und
Fernsehaufzeichnungen.
Für das Dirigat des Reußischen Kammerorchesters konnte Werner Ehrhardt
gewonnen werden, der sich als Gründer und langjähriger Leiter des
Barockorchesters Concerto Köln als Experte für diese Art von
Ausgrabungen auszeichnet.
In Kooperation mit der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Tiefenort
– Veranstalter der Reihe „Molter Ehrung 2015 in Eisenach und im
Wartburgkreis“ – wird im Spiegelfoyer der Bühnen der Stadt Gera ab
dem 11. Oktober 2015 eine Ausstellung zu Johann Melchior Molter gezeigt,
die mit dem 236. Foyerkonzert eröffnet wird.

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HÄNSEL UND GRETEL im Familienkonzert

25. Oktober · 11:00 Uhr · Bühnen der Stadt Gera · Konzertsaal
25. Oktober · 16:00 Uhr · Landestheater Altenburg · Großes Haus

Engelbert Humperdincks auf der Grundlage des Märchens der Brüder Grimm
geschaffene und besonders in der Vorweihnachtszeit beliebte Märchenoper
wird den kleinen Zuhörern und Zuschauern vorgestellt, die vielleicht noch
nicht die Ausdauer für die gesamte 1893 in Weimar uraufgeführte
spätromantische Oper hätten.
Das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera spielt unter der Leitung von
Thomas Wicklein, der das Konzert auch zusammen mit Dramaturgin Lorina
Mattern moderiert.
Wer kennt sie nicht, die armen Geschwister, die sich – nach
übermütigem Spiel von der Mutter zum Beerensuchen geschickt – trotz
Brotkrümelspur im Wald verlaufen, auf ein Lebkuchenhaus stoßen und so
in die Fänge der Knusperhexe geraten? Die Sängerinnen und Sänger aus
dem Musiktheaterensemble schlüpfen in die Rollen. Unterstützt werden sie
von Damen des Opernchores von Theater&Philharmonie Thüringen. Melodien
aus dieser Oper wie „Suse, liebe Suse, was raschelt im Stroh?“,
„Ein Männlein steht im Walde“ oder „Brüderchen, komm tanz mit
mir“ sind zu Volksliedern geworden. Auch die Lieder von Sandmännchen
und Taumännchen, der Abendsegen wie der Hexenritt gehören zu den Hits
der Oper.

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GASTSPIELE
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Michael Grosse gastiert mit neuem Heine-Abend „Das Testament“ in Gera
Mit Heinrich Heines „Deutschland. Ein Wintermärchen“ hatte sich
Michael Grosse zum Ende der Spielzeit 1999/2000 als Intendant in Altenburg
und Gera verabschiedet und die Leitung des Schleswig-Holsteinischen
Landestheaters übernommen. Inzwischen ist er seit 2010/11 Intendant der
Theater Krefeld und Mönchengladbach. Die Gesellschaft der Theater- und
Konzertfreunde Gera e. V. hat ihn jetzt eingeladen, mit seinem neuen
Heine-Abend „Das Testament“ die Festwoche zum 25-jährigen Bestehen
des Theatervereins am Freitag, 9. Oktober, um 19.30 Uhr in der Bühne am
Park Gera zu eröffnen.
Michael Grosse montiert aus bekannten, weniger bekannten Versen und Prosa
eine anspruchsvolle Collage, um dem geistigen Vermächtnis Heinrich Heines
(1797-1856) gerecht zu werden, und interpretiert das Textmaterial mit
gewohnter Leichtigkeit.
Ausgehend von dem Gedicht „Das Testament”, in welchem Heine voller
Selbstironie und Sarkasmus der Nachwelt seine „Hinterlassenschaft“
offeriert, wählt Michael Grosse für seinen neuen Soloabend aus dem
Gesamtwerk des Dichters Texte zu verschiedenen Themenbereichen und
eröffnet damit einen wahren Kosmos der Poesie, geistreich, voller
Hellsicht und Gedankentiefe, den es zu entdecken und zu durchstreifen
lohnt.

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„Ich bin Leben, das leben will – europäisch-afrikanische Hommage an
Albert Schweitzer mit Orgel, Trommeln und Darstellern von beiden
Kontinenten“
ist ein Abend überschrieben, den Schauspieldirektor Bernhard Stengele und
der Organist und Dirigent Ulrich Pakusch gemeinsam entwickelt haben. Die
Uraufführung war im Januar 2013 in der Brüderkirche Altenburg. Jetzt
wird das Programm wiederaufgenommen und am Dienstag, 6. Oktober, um 19.30
Uhr in der St. Marienkirche in Gera-Untermhaus und am Donnerstag, 8.
Oktober, um 19.30 Uhr in der Evangelisch-lutherischen Kirche in
Dobraschütz aufgeführt. Damit soll auch daran erinnert werden, dass vor
nunmehr 100 Jahren Schweitzers Ethik „Ehrfurcht vor dem Leben“
erschien und der Friedensnobelpreisträger vor 50 Jahren starb.
Beteiligt sind drei Schauspieler aus Burkina Faso, Rachelle Rasmata
Ouédraogo, Mahamoudou Tapsoba und Ouelgo Téné, sowie Philipp
Reinheimer, Bernhard Stengele, der auch die Regie führt, und Ulrich
Pakusch aus Würzburg als musikalischer Leiter und Organist.
Die Hommage erzählt das gleichermaßen aufregende wie erfüllte Leben
Albert Schweitzers zwischen Europa und Afrika, zwischen Philosophie und
Tatkraft, zwischen Medizin und Musik. Die verwendeten Mittel ergänzen und
durchdringen sich und sie ermöglichen, sich dieser Persönlichkeit von
verschiedenen Seiten aus zu nähern.
Ein Element ist das afrikanische Erzähltheater, bei dem der
Geschichtenerzähler als der traditionelle Bewahrer von Wissen und Kultur
auftritt. Rachelle Rasmata Ouédraogo erzählt die Geschichte von
M'baalbert. Ihre Geschichte beginnt in Kaysersberg im Elsass mit der
Geburt eines Jungen und ist die auf traditionelle Erzählmuster
heruntergebrochene Lebensgeschichte von Albert Schweitzer. Dabei agiert
sie im französisch-afrikanisch-deutschen Dialog mit Philipp Reinheimer
und dem Publikum. Verwoben wird die Geschichte mit Orgelmusik von Johann
Sebastian Bach und Charles-Marie Widor, mit exotischer, vor Lebensfreude
funkelnder afrikanischer Musik, mit Vokalmusik von Felix Mendelssohn
Bartholdy. Verwoben wird diese Lebensgeschichte mit Texten, in denen
Albert Schweitzer seinen philosophischen Kosmos formulierte: Bernhard
Stengele rezitiert Auszüge aus dem Epilog von „Aus meinem Leben und
Denken“, in dem Albert Schweitzer fordert, jede politische,
wirtschaftliche und ethische Entscheidung an der „Ehrfurcht vor dem
Leben“ zu messen.

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TIPPS
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25 Jahre Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V.
Die Gesellschaft der Theater- und Konzertfreunde Gera e. V. feiert ihr
25-jähriges Bestehen mit einer Festwoche vom 9. bis 17. Oktober.
Vorsitzende Helga Klinger: „25 Jahre Gesellschaft sind 25 Jahre Kampf um
den Erhalt des letzten 5-Sparten-Theaters in Thüringen und 25 Jahre
materielle und ideelle Unterstützung für die Bühnen der Stadt Gera. Wir
konnten zwar durch unsere Anstrengungen nicht die Fusion mit dem
Landestheater Altenburg, den umfangreichen Stellenabbau am fusionierten
Theater und den Verzicht der Theaterleute auf Tarifzahlung verhindern,
aber wir erreichten, dass heute noch alle Sparten an unserem Theater
erhalten sind. Zum Zeitpunkt wird wieder über das Weiterleben der
Thüringer Theaterlandschaft zwischen dem Freistaat und den
Theaterverantwortlichen verhandelt und es sieht ganz danach aus, dass
unser Kampf noch lange kein Ende hat.“
Zum Auftakt der Festwoche am Freitag, 9. Okt., um 19.30 Uhr in der
Bühne am Park haben die Theaterfreunde ihr Ehrenmitglied, den ehemaligen
Intendanten Michael Grosse, mit seinem neuen Heine-Abend „Das
Testament“ eingeladen.
Bereits im Dezember 1990, also einen Monat nach der Vereinsgründung, fand
der erste Damentee statt. Diese beliebte Talk-Reihe mit Gastgeberin
Angelika Poser-Kötzsch erlebte 90 Auflagen, endete im April 2008 und
wurde als Theatercafé weitergeführt. Am Samstag, 10. Oktober, um 14.30
Uhr, wird nun im 25. Theatercafé mit Angelika Poser-Kötzsch, Dagmar
Kunze und Günter Markwarth Rückschau auf die erfolgreichste
Veranstaltungsreihe der Gesellschaft gehalten.
Am 15. Oktober 18 Uhr treffen sich die Vereinsmitglieder zu ihrem 75.
Probenbesuch im Großen Haus Gera. Vor der Premiere der
romantisch-komischen Oper „Martha“ am nächsten Abend erhalten die
Theaterfreunde Gelegenheit, schon einen Blick auf die Inszenierung von
Annette Leistenschneider zu werfen.
Höhepunkt und Abschluss der Woche wird die Festveranstaltung am Samstag,
17. Oktober, um 18.00 Uhr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera
sein. Das abwechslungsreiche Programm wird von Künstlern aller Sparten
gestaltet. Ein Sekt-Empfang schließt sich an.
Ausgenommen den Probenbesuch sind alle Veranstaltungen öffentlich. Karten
sind an der Theaterkasse erhältlich, telefonische Reservierungen unter
0365-8279105.
Für Rückfragen erreicht man die Vorsitzende Helga Klinger telefonisch
unter 036605 85934.

„Mercutios Geheimnis“ in Fachpresse gewürdigt
Die erste Vorstellung von Silvana Schröders Ballett „Mercutios
Geheimnis“ in dieser Spielzeit ist am Mittwoch, 7. Oktober, um 19.30
Uhr, im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera. Es ist die Inszenierung,
die in der im Sommer erschienenen Kritiker-Umfrage der
Ballettfachzeitschrift „tanz“ Beachtung gefunden hat. Dort wird sie in
der Rubrik „Kompanie des Jahres“ genannt: „Das Thüringer
Staatsballett mit Silvana Schröder: Klassikeradaptionen, die gewohnte
Sichtweisen erweitern und Geschichten, die poetische Horizonte des
Alltäglichen aufbrechen“. Auch in der Kritiker-Umfrage der
Fachzeitschrift „Die Deutsche Bühne“ erfährt Silvana Schröder mit
„Mercutios Geheimnis“ eine Nennung in der Rubrik „Herausragender
Beitrag zur aktuellen Entwicklung des Tanzes“.
Silvana Schröder geht in ihrer Interpretation von Sergej Prokofjews
Klassiker Romeo und Julia op. 64 „Mercutios Geheimnis“ nach und rückt
damit eine andere Figur aus Shakespeares Tragödie in den Focus. Mercutio
ist Romeos bester Freund und scheint das Leben und die Liebe nicht
besonders ernst zu nehmen. In dem Machtgefüge der verfeindeten Familien
Capulet und Montague, denen die Liebenden Julia und Romeo angehören, ist
er immer wieder Provokateur und letzten Endes derjenige, der die
unabwendbare Katastrophe der Geschichte heraufbeschwört…. Das
Philharmonische Orchester Altenburg-Gera spielt unter der Leitung von
Takahiro Nagasaki.

Jekyll & Hyde
Noch dreimal erscheinen „Jekyll & Hyde“ auf der Bühne in Gera bevor
das Musical am 13. Dezember seine Altenburger Premiere erlebt. In den
Vorstellungen am 10. Oktober um 19.30 Uhr sowie am 11. Oktober um 14.30
Uhr und 19.00 Uhr übernimmt Hardy Brachmann vom Staatstheater Cottbus die
geheimnisvolle doppelte Titelrolle. Dr. Henry Jekyll führt riskante
Experimente durch: er will das Böse und das Gute im Menschen trennen. Zu
diesem Zweck hat er ein Mittel entwickelt, das er jedoch nicht an seinen
Patienten testen darf. Ãœberzeugt vom Erfolg seines Mittels und zum Beweis
von dessen Wirkung, testet er es heimlich an sich selbst. Die Droge
verwandelt Dr. Jekyll in Mr. Edward Hyde. Hyde ist unberechenbar: Er
mordet und vergreift sich an der Prostituierten Lucy. Letztendlich kann
Jekyll sich nicht mehr gegen Hyde durchsetzen …
Das Musical basiert auf der Novelle „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll
und Mr. Hyde“ von Robert Louis Stevenson und wurde für die Bühne
konzipiert von Steve Cuden und Frank Wildhorn. Buch und Liedtexte sind von
Leslie Bricusse, die Musik von Frank Wildhorn, die Orchestrierung von Kim
Scharnberg, Arrangements von Jason Howland.
Für Theater&Philharmonie Thüringen setzte es Generalintendant Kay Kuntze
in der Ausstattung von Duncan Hayler in Szene. Die musikalische Leitung
hat Thomas Wicklein.
In weiteren Rollen: Eve Rades (Lucy Harris), Claudia Müller (Lisa Carew),
Alexander Voigt (John Utterson), Johannes Beck (Sir Danvers Carew), Kai
Wefer (Simon Stride, Spider) u.a.
Das Thüringer Staatsballett tanzt in der Choreographie von Annalisa
Canton.

Theateraufführung mit Audiodeskription
zum 25. Jahrestag des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e. V.
Die Aufführung von Federico García Lorcas lyrischer Tragödie
„Bluthochzeit“ am Donnerstag, 15. Oktober, um 19.30 Uhr in der Bühne
am Park Gera wird für 15 blinde bzw. sehbehinderte Menschen ein ganz
besonderes Theatererlebnis werden. Sie werden nicht nur hören, was die
Schauspieler sprechen; denn zum „Tag des weißen Stocks“ findet hier
erstmals eine Vorstellung mit Audiodeskription statt. D. h. sie erhalten
Kopfhörer und werden darüber die Beschreibung der Szenen hören, die die
Schauspielerin Christiane Nothofer, die über Erfahrungen in diesem
Bereich verfügt, ihnen gibt. Für die anderen Besucher entsteht dadurch
keine Beeinträchtigung.
Matthias Schiedek, Vorsitzender der Kreisorganisation Gera hat den 25.
Jahrestag des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Thüringen e. V. zum
Anlass genommen, gemeinsam mit Barbara Altenkirch, Marketingleiterin von
Theater&Philharmonie Thüringen, die Organisation dieses Projekt in
Angriff zu nehmen und die Bert Mettmann Stiftung als Sponsor für die
Kosten der Personenführungsanlage gewonnen. Außerdem hat Alternative 54
e. V. einen Spendenscheck in Aussicht gestellt, der nach der Vorstellung
überreicht werden soll.

Klare Ansage
Andreas Schmidt-Schaller zum 70. Geburtstag mit Bekundungen und
Bekenntnissen
24. Oktober 20 Uhr Puppentheater Gera
Woche für Woche verfolgt ein Millionenpublikum gespannt die Ermittlungen
des Hauptkommissars Hajo Trautzschke in der ZDF-Serie »SOKO Leipzig«,
und auch zu DDR-Zeiten erfreute sich Polizeileutnant Thomas Grawe vom
»Polizeiruf 110« großer Beliebtheit. Nun legt Andreas Schmidt-Schaller
zu seinem 70. Geburtstag das Buch »Klare Ansage« vor. Tiefgründig,
resümierend, kritisch!
Es gibt Menschen, die einem - obgleich man ihnen noch nie begegnet ist -
vertraut sind, als gehörten sie zur Familie ... Solch ein Mensch ist
Andreas Schmidt-Schaller: bodenständig, geradlinig, unverbogen, uneitel.
Homestorys kennt man von ihm so wenig wie Skandale. Ein Thüringer, der
das Gespräch am Tresen mehr schätzt als den Smalltalk auf dem Roten
Teppich. Jahrzehntelang schauen wir ihm nun schon ins Gesicht und beim
Ermitteln über die Schulter. Und wir wollen wissen: Wer ist dieser Mann,
der im Fernsehen für die SOKO Leipzig unterwegs ist?
Der Schauspieler wird in diesem Jahr 70. Und endlich macht
Schmidt-Schaller öffentlich, was ihn beschäftigt, ihn bewegt, wie er die
Welt sieht. Zeit wurde es allemal!
Zu den Bühnen der Stadt Gera hat Andreas Schmidt-Schaller eine besondere
Beziehung: nach dem Abitur 1964 hat er hier als Bühnenarbeiter
angefangen. Ein Jahr darauf folgte das Schauspielstudium an der
Theaterhochschule Leipzig. Als Gast-Regisseur und -Schauspieler kehrte er
immer wieder nach Gera zurück. Dem Haus am Gustav-Hennig-Platz stand er
eine Zeit lang als künstlerischer Direktor vor.

Ballettküche wird wieder aufgenommen
Nach einer Unterbrechung in der vergangen Saison wirft
Theater&Philharmonie Thüringen in dieser Spielzeit wieder die
BALLETTKÃœCHE an: am Freitag, 30. Oktober, wird ab 19.30 Uhr in der
Bühne am Park Gera und am Samstag, 31. Oktober, im Heizhaus Altenburg
albanisch gekocht. Am Herd steht Kristian Matia. Der Tänzer ist seit
Februar 2015 hier engagiert und wird an diesem Abend nicht nur die Küche
seiner Heimat, sondern auch seine Biografie und sein Land vorstellen.
Ballettdirektorin Silvana Schröder moderiert den Abend in Gera gemeinsam
mit Chefdramaturg Felix Eckerle und in Altenburg mit Musikdramaturgin
Lorina Mattern . Es wird getanzt, getalkt, gekocht und improvisiert. Die
Gäste der Ballettküche lernen die vier neuengagierten Tänzer Fabrizio
Matarrese, Carolina Micone, Maiko Tsutsui und Sayo Yoshida kennen und
erfahren mehr über die beiden geplanten Neuproduktionen der Spielzeit
2015/16 „Piaf - La vie en rose“ in der Choreografie von Silvana
Schröder und „Anita Berber – Göttin der Nacht“ – in der
Choreografie bzw. Ausstattung der Brüder Jiri und Otto Bubenicek. Die
Tänzer zeigen Ausschnitte aus den aktuellen Inszenierungen „Mercutios
Geheimnis” und “KeimZeit” sowie ganz neue Choreografien.
Da die zubereiteten Speisen nicht für alle Zuschauer reichen, wird das
Los wiederum entscheiden, wer kosten darf. Viel Glück! Für alle ist aber
das Rezept erhältlich.

JugendTheARTerWelt zeigt „Momo“
1. und 2. Okt. 9.00 und 11.00 Uhr, 31. Okt. 16.00 Uhr Theater unterm Dach
Altenburg.
Die jüngste Gruppe der JugendTheARTerWelt e.V. adaptiert Michael Endes
1973 erschienenen Märchenroman und macht sich in ihrer neuesten
Produktion auf den Weg durch die Zeit, zu der Zeit. Jeder einzelne
Mitspieler konnte in dieser Stückerarbeitung seine eigenen Erfahrungen
mit dem alltäglich erlebten Stress und seiner Empfindung von
Vergänglichkeit, Hektik, Schnelligkeit und Beschleunigung der heutigen
Welt, aber auch von Besonnenheit und Ruhe, Langsamkeit und Entschleunigung
ins Stück einfließen lassen. Regie führte Christiane Müller.
Eines Tages, wie aus dem Nichts, erscheint plötzlich in einem kleinen
Städtchen ein Mädchen namens Momo. Es dauert nicht lange, bis sie durch
ihr freundliches Wesen und ihre Begabung, gut zuhören zu können, die
Herzen der Stadtbewohner für sich erobert. Gleich ob jung oder alt, alle
kommen zu Momo, die in einem alten Amphitheater ein neues Zuhause gefunden
hat.
Doch plötzlich, von einem Tag auf den anderen, verändert sich das Leben
in der Stadt.
Seltsame graue Gestalten statten allen Menschen eine Besuch ab – und
plötzlich haben die Menschen keine Zeit mehr. Keine Zeit mehr, um sich zu
entspannen, keine Zeit mehr, um Spaß zu haben, keine Zeit mehr, um zu
spielen. Nur Momo scheint von dieser Krankheit nicht angesteckt worden zu
sein und macht sich auf den Weg, ihre Freunde zu retten …

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PERSONALIEN
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Pressemitteilung des Aufsichtsratsvorsitzenden von TPT Theater und
Philharmonie Thüringen GmbH
Volker Arnold wird neuer kaufmännischer Geschäftsführer von
Theater&Philharmonie Thüringen (TPT). Der 1963 in Dresden geborene Volker
Arnold wechselt vom Theater Plauen-Zwickau (gGmbH), wo er seit 2009 als
Geschäftsführer tätig ist, an seine neue Wirkungsstätte. Der
designierte kaufmännische Geschäftsführer setzte sich gegen 22 Bewerber
um die deutschlandweit ausgeschriebene Stelle durch.
Der Aufsichtsratsvorsitzende von TPT, Altenburgs Oberbürgermeister
Michael Wolf, ist froh, mit Volker Arnold einen erfahrenen Manager eines
renommierten Kulturbetriebs als Nachfolger der außerordentlich
erfolgreichen Andrea Schappmann gewonnen zu haben. Der gebürtige Dresdner
wird zur neuen Spielzeit seine Arbeit an der Seite des Generalintendanten
und künstlerischen Geschäftsführers Kay Kuntze aufnehmen.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Wolf sagt: „Ich freue mich, dass ein
reibungsloser Übergang gewährleistet ist und die Arbeitsfähigkeit
unseres Theaters nicht beeinträchtigt wird. Ich freue mich insbesondere
auf die Zusammenarbeit mit Volker Arnold, der sich als Garant für
Stabilität erweisen wird und für die Beibehaltung des eingeschlagenen
Konsolidierungskurses steht.“
Auch Generalintendant Kay Kuntze begrüßt die Entwicklung. „Ich freue
mich sehr über die zügige Neubesetzung der kaufmännischen
Geschäftsführung und besonders auf die Zusammenarbeit mit Volker Arnold,
einem ausgewiesenen Theatermann mit viel Erfahrung. Insbesondere der
Umgang mit einer Theater GmbH an zwei Standorten ist ihm durch sein
jahrelanges Wirken in Plauen-Zwickau bestens vertraut. Ich bin sicher,
dass wir von seinem profunden Know-how profitieren können und bin
insbesondere im Hinblick auf die laufenden Gespräche zur zukünftigen
Theaterfinanzierung dankbar, kompetente Unterstützung an meiner Seite zu
wissen", so Kay Kuntze.
Volker Arnolds beruflicher Werdegang weist ihn als engagierten Theatermann
aus, der sowohl über kaufmännische als auch über juristische
Kompetenzen verfügt. Bevor er 2009 Geschäftsführer des Theaters
Plauen-Zwickau wurde, war er lange Zeit Prokurist und Geschäftsführer
des legendären Dresdner Kabaretts „Herkuleskeule“.
(Pressemitteilung vom 2. Juli 2015)

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INFORMATIONEN
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Oberbürgermeisterin versichert ihre Unterstützung
Zum 1. Philharmonischen Konzert am 12. September betrat an der Seite von
Generalmusikdirektor Laurent Wagner die Oberbürgermeisterin der Stadt
Gera, Frau Dr. Viola Hahn, das Konzertsaalpodium. „Ich bin heute zu
Ihnen gekommen, um Sie meiner uneingeschränkten Unterstützung für
Theater&Philharmonie Thüringen und insbesondere für unser Orchester zu
versichern. Lassen Sie uns zusammenhalten, um dieses Kulturgut zu
bewahren. Machen wir uns gegenseitig stark, dann wird es gelingen.“
Grund für ihr Auftreten ist die öffentliche Diskussion zu Überlegungen
der Landesregierung, von den 73 Musikerstellen des Orchesters 16 zu
streichen.
Frau Dr. Hahn führte weiter aus: „In den zurückliegenden Tagen ist
viel philosophiert worden in unserer Stadt über den Wert der Kultur. In
der Tat: Die Kulturlandschaft in Gera ist vielfältig. Und diese Vielfalt
hat eine Lokomotive: unser Theater. Es ist das einzige
Fünf-Sparten-Theater in Thüringen. Dieses Kulturgut gilt es zu
verteidigen, zu erhalten.“
Mit Blick auf die Gespräche der Theaterträger mit der Landesregierung
zur Umstrukturierung der Thüringer Theaterlandschaft sagte sie: „Für
mich gibt es unverrückbare Standpunkte, die nicht verhandelbar sind: Die
Bühnen der Stadt Gera und das Landestheater Altenburg sind in den 1990-er
Jahren in Vorleistung gegangen, haben durch die Fusion dauerhaft
Einsparpotentiale erschlossen. Das war und ist verbunden mit schmerzhaften
Einschnitten für das Ensemble. Mehr noch: Mitarbeiter verzichteten auf
einen Teil ihrer Einkommen. Diese Solidarität muss von der
Landesregierung anerkannt werden. Die Stadt Gera steht – trotz der
schwierigen Haushaltlage – zu ihrer Verantwortung.

Sparkasse Gera-Greiz setzt Unterstützung fort
Ein neuer Sponsoringvertrag für die Spielzeit 2015/2016 wurde am 24.
September im Theater Gera geschlossen. Für die Sparkasse Gera-Greiz
unterzeichnete der Vorstandsvorsitzende Markus Morbach und für
Theater&Philharmonie Thüringen Generalintendant Kay Kuntze und der
kaufmännische Geschäftsführer Volker Arnold.
Die Sparkasse Gera-Greiz setzt damit ihre Förderung auch in der kommenden
Spielzeit mit einer Sponsorsumme von 25.000 Euro fort. Die Sparkasse
Gera-Greiz sieht über ihr Kerngeschäft der Finanzdienstleistungen hinaus
eine besondere Verantwortung für ihre Region als Ganzes. Aus diesem Grund
engagiert sie sich für Theater&Philharmonie Thüringen und unterstützt
in der Spielzeit 2015/2016 im Besonderen die Inszenierung der Verdi-Oper
„Rigoletto“, die am 27. November 2015 in der Regie von Kay Kuntze im
Großen Haus Gera Premiere hat.
Mit ihrem Engagement helfen Sponsoren dem Theater, seinen kulturellen
Auftrag zu erfüllen. Dabei haben durchaus beide Seiten etwas von der
Zusammenarbeit: Der Sponsor kann zum Beispiel vom Image des Theaters und
von den vielfältigen Angeboten, die das Theater für seine Förderer
bereithält, profitieren.

Statisten gesucht
Für Generalintendant Kay Kuntzes Inszenierung der Verdi-Oper um den
Hofnarren RIGOLETTO sucht Theater&Philharmonie Thüringen noch Statisten.
Gebraucht werden zwei kleinwüchsige Herren. Außerdem sollen Damen
mitwirken, die bereit sind, sich sehr freizügig zu zeigen. Die Premiere
im Großen Haus der Bühnen der Stadt Gera ist am Freitag, 27. November,
19:30 Uhr.
Meldungen und Rückfragen bei Marco Schmidt unter 0365-8279102 oder
0162-9237120.


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