Onlineprotest-Himmel-Newsletter

2 jaren geleden


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31. Oktober 2014

Hallo John,


"Der Himmel gehört Allen!" ist die Überschrift unseres aktuellen Onlineprotestes, der sich gegen weitere Subventionierungen des klimakillenden Flugverkehrs ausspricht. Auch im Bündnis gegen das neue Handelsabkommen TTIP sind wir organisiert. Und damit wir all diese Termine nicht aus den Augen verlieren, gibt es nun auch den druckfrischen ROBIN WOOD-Ökokalender 2015! Das und noch mehr Interessantes findest Du unten.


 


Protestfreudige Grüße,


Ute Greiser (Newsletter-Redaktion)



 


Inhalt


Onlineprotest: Mehr Klimaschutz durch weniger FlugverkehrStuttgart 21: Intransparenz und MilliardensummenStop TTIP: Freihandelsabkommen darf nicht kommenRepression: Umweltzerstörung auf die Anklagebank, nicht Aktivist_innen!Papier hat viele Seiten - und weniger ist mehr!Jetzt erhältlich: ROBIN WOOD-Taschenkalender

Verkehr 


Onlineprotest: Mehr Klimaschutz durch weniger Flugverkehr


Der Klimawandel schreitet immer offensichtlicher voran und wird maßgeblich angeheizt vom immer weiter ausufernden Flugverkehr. Dass Flüge unkontrolliert verramscht werden können, wird ermöglicht durch die horrenden Subventionen, mit denen die Luftfahrtindustrie gefördert wird. Das muss aufhören: Wenn wir den Himmel nicht vor der Flugindustrie schützen, ist der Klimawandel nicht mehr aufzuhalten - mit all seinen zerstörerischen Auswüchsen wie Dürren, Stürmen, Überschwemmungen und daraus resultierenden Hungersnöten und Artensterben. ROBIN WOOD plädiert gemeinsam mit Entwicklungs- und Umweltorganisationen, die für mehr Klimaschutz kämpfen, anlässlich des jüngsten Tourismusgipfels für ein Umdenken im Tourismussektor. Auch wegen des krankmachenden Fluglärms gibt es viele Bürgerinitiativen gegen den Flugverkehr und den Ausbau von Flughäfen, allein in Frankfurt demonstrieren jeden Montag bis zu Tausende von Menschen.


Mach mit! Unterschreibe unseren Protestbrief an Vizekanzler Gabriel für die Beibehaltung der Luftverkehrsteuer und mehr Klimaschutz durch weniger Flugverkehr!


Verkehr 


Stuttgart 21: Intransparenz und Milliardensummen


Der Protest lebt weiter: Seit Jahren versuchen Bürger_innen, den verkehrspolitisch völlig unsinnigen Bau des Tiefbahnhofs S21 zu verhindern. Die vermuteten Kosten für das überdimensionierte Immobilienprojekt explodieren immer weiter, die wahren Kosten und Risiken werden der Bevölkerung jedoch nicht offen gelegt, obwohl es sich um Steuergelder handelt. Bei Kostenbewilligungen wurde gemauschelt, und der Bundesrechnungshof erfüllt seine Aufgabe als externe Kontrollinstanz nicht. Daher protestierten Aktivisten von ROBIN WOOD am 18. Oktober mit einer Kletteraktion in Bonn vor dem Bundesrechnungshof und beteiligten sich damit an der Demonstration der Bewegung gegen S 21.


TTIP 


Stop TTIP: Freihandelsabkommen darf nicht kommen


Seit 2013 verhandeln die USA und die EU über eine Handelspartnerschaft namens TTIP, die die größte Freihandelszone der Welt zur Folge haben soll. Angeblich sollen positive Wirtschaftseffekte entstehen, der massive Einfluss von Industrielobbyisten und die Geheimniskrämerei um das Abkommen lassen jedoch Schlimmes befürchten: Regelungen, die Demokratie und Rechtsstaat aushölen, eine Verschlechterung von Gesundheits-, Sozial- und Umweltstandards, Deregulierung öffentlicher Dienstleistungen und vieles mehr. Daher hat sich ein großes Bündnis gegen TTIP formiert, dem auch ROBIN WOOD angehört. Die Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP hat eine Unterschriftensammlung ins Leben gerufen, die Du hier unterzeichnen kannst.


 


Repression: Umweltzerstörung auf die Anklagebank, nicht Aktivist_innen!


2012 hatten Aktive vor dem Palmölwerk in Brake protestiert, da der Betreiber Wilmar immer wieder durch Landraub und schwere Menschenrechtsverletzungen auffiel. Statt dass die Konzernchefs deshalb auf die Anklagebank kamen, erhielten acht an dem Protest beteiligte Aktivist_innen Strafbefehle, darunter eine Aktivistin, die sich zuvor selber auf einer Recherchereise in Indonesien ein Bild dortige Realität gemacht hatte. Wie die anderen legte auch sie Widerspruch gegen den Strafbefehl ein, über den zwei Mal vor dem Amtsgericht Brake verhandelt wurde, zuletzt am 8. Oktober. Zum Auftakt verlas die Aktivistin eine beeindruckende und anrührende Prozesserklärung, und der Tag endete mit einem Freispruch. Doch entgegen aller Gerechtigkeit legte die Staatsanwaltschaft Berufung ein. Eure Solidarität ist also weiterhin gefragt, über das weitere Vorgehen informieren wir Euch in diesem Newsletter.


Ein weiterer Prozess führte auch zu einem Freispruch und einem entscheidenden Urteil für die Bewegung gegen S21: Die Auflösung der letzten großen Protestkundegebung gegen die Zerstörung des Schloßparks war nicht rechtmäßig. Im Februar 2012 hatten Aktive im Stuttgarter Schlossgarten in einem Betonblock gegen die Zerstörung des Schlossgartens für den Bau von S21 protestiert (siehe oben). Sie waren umgeben von tausenden weiteren Menschen, die trotz Minusgraden ausharrten. Der Vorwurf des "Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte" wurde fallen gelassen und war absurd, handelte es sich dabei doch um den Widerstand gegen das Großprojekt. Doch es ging bei Strafprozessen zu Stuttgart 21 auch immer um Politik und das Schwächen der Bewegung und so wird die Staatsanwaltschaft in Revision gehen...wir halten Euch auf dem Laufenden.


Auch von Repression betroffen waren drei kritische Fotojournalisten, die am 11. Oktober am Rande einer Kurdendemonstration in der Türkei für 31 Stunden in Gewahrsam genommen wurden. Hier ein Artikel dazu. Glücklicherweise sind sie wieder frei. Einer von ihnen, Chris Grodotzki, macht seit Jahren Fotos auch von ROBIN WOOD-Aktionen, zum Beispiel die Fotos auf diesen Aktionspostkarten.


Ausstellung 


Papier hat viele Seiten - und weniger ist mehr!


Die Wanderausstellung "Papier - weniger ist mehr" stellt anschaulich und greifbar die Hintergründe des Papierkonsums dar und zeigt Einsparpotentiale auf. Auch die globalen Auswirkungen werden beleuchtet, zum Beispiel wird der Frage nachgegangen, ob Papier de facto ein Vorrecht der Reichen ist. Die Ausstellung kann kostenlos ausgeliehen werden, nur der Transport muss übernommen werden.


Publikation 


Jetzt erhältlich: ROBIN WOOD-Taschenkalender


Druckfrisch ist der Ökokalender 2015 bei uns eingetroffen. Auf 255 Seiten findest Du neben der Nützlichkeit eines Taschenkalenders eine Menge aktueller Informationen zu verschiedenen Umweltthemen, außerdem Adressseiten, einen kleinen Geburtstagskalender und vieles mehr.


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Categorieën: Milieu | Natuur
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