Urteil: Vorsicht, wenn Sie die Privatnutzung des Telefons erlauben

2 jaren geleden


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 Mittwoch, 16. Dezember 2015
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Mehr als nur Cent-Betrge
Buchhalterin beging Pflichtverletzung

Mehr als nur Cent-Betrge


Liebe Leserin, lieber Leser,

viele Chefs erlauben die Privatnutzung des Telefons. Wenn
Mitarbeiter einen Arzt- oder Friseurtermin vereinbaren, wer macht darum schon groes Aufheben? Meist bleibt die Sache in einem bescheidenen Rahmen. Ist das bei Ihnen auch so?


Nun hatte das Landesarbeitsgericht Dsseldorf einen Fall zu entscheiden (Urteil vom 16.09.2015, Az.: 12 Sa 630/15), in dem ein Chef hnlich grozgig war. Eine Mitarbeiterin nutzte das aus und rief kostenpflichtige Nummern an. Ihr wurde daraufhin fristlos gekndigt. In meinem heutigen Unternehmer-Tipp des Tages ziehen Sie die richtige Lehre aus dem Fall. Sie erfahren, warum es
sich lohnt, Ihre bisherige Praxis zu berdenken.


PS: Vorsorge einmal richtig und nie wieder? So geht's!

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Buchhalterin beging Pflichtverletzung


In dem Fall hatte eine mit der Buchhaltung beschftigte
Brokauffrau in Ihren Pausen immer wieder bei einem privaten Dudelsender
angerufen, der ein Gewinnspiel veranstaltete. Dafr wurden bei jedem Anruf 50
Cent fllig. Weil die Frau das Telefon Ihres Arbeitgebers benutzte, kamen so in
einem Monat knapp 20 zusammen, die per Einzug vom Firmenkonto abgebucht
wurden. Dem Chef fiel das auf und er stellte seine Buchhalterin zur Rede. Diese
gab schlielich zu, dass Sie selbst die Telefonkosten verursacht hatte. Der
Chef kndigte ihr daraufhin fristlos, hilfsweise ordentlich.

Untersagen Sie Hotline-Anrufe


Das Gericht kassierte die fristlose Kndigung gleich wieder
ein. Die Frau habe zwar eine Pflichtverletzung begangen, doch die sei nicht
schwerwiegend genug fr eine fristlose Kndigung. Der Grund: Der Chef hatte die
private Nutzung des Firmenanschlusses ausdrcklich erlaubt. Er hatte diese
Erlaubnis nicht eingeschrnkt. Das wurde fr ihn vor Gericht zum Problem.
Allerdings musste die Frau trotzdem gehen, weil das Unternehmen nicht unter das
Kndigungsschutzgesetz fiel.


Das heit fr Sie:
Die Analogie, dass die Frau das Vermgen ihres
Arbeitgebers geschdigt hatte und dass es sich um einen Diebstahl handelte,
verfing in dem Fall nicht. Schlielich hatte der Chef Privattelefonate erlaubt.
Um auf hnliche Flle vorbereitet zu sein, empfiehlt es sich, das Anrufen
kostenpflichtiger Hotlines ausdrcklich zu untersagen. Am besten fahren Sie, wenn Sie die in Ihrem Unternehmen gltige Telefonregelung entsprechend ndern.

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